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Überlegenheit einer hohen Startdosis von Cholecalciferol zur Korrektur einer Hypovitaminose-D bei Patienten mit entzündlich/autoimmun bedingten rheumatischen Erkrankungen

Um die Unterversorgung mit Vitamin D bei Patienten mit rheumatischen Erkrankungen zu korrigieren, ist eine ausreichend hohe Startdosis mit Cholecalciferol erforderlich, die nach sechs Monaten mit einer überlegenen Normalisierung des 25(OH)D-Spiegels und Suppression des Parathormons einhergeht.

Donnerstag, 21.02.2013 · Erkrankungen/Krankheitsbilder, Vitamin D
Autor
Dr. Barbara Missler-Karger
© Galyna Andrushko - Fotolia.com

Aus einer Datenbank mit 872 erwachsenen Patienten, die zwischen 2007 und 2010 an einer Universitätsklinik behandelt worden waren, wurden retrospektiv 154 Patienten identifiziert, die eine sechsmonatige Cholecalciferol Supplementation abgeschlossen hatten. Von diesen Patienten litten 111 an einer autoimmunen/
entzündlichen rheumatischen Erkrankung und 43 an einer Arthrose.

Patienten mit Nierenversagen oder primärem Hyperparathyreoidismus wurden ausgeschlossen. Die Hydroxy Vitamin D [25(OH)D] und Parathormon (PTH) Konzentrationen im Serum wurden zu Beginn und nach Abschluss einer Behandlung mit
(i) einer Einzeldosis mit 300.000 IE Cholecalciferol, gefolgt von 800-1.000 IE täglich sechs Monate lang (Gruppe der Hochdosistherapie zu Beginn, n=40);
(ii) einer Einzeldosis mit 100.000 IE Cholecalciferol, gefolgt von 800-1.000 IE täglich sechs Monate lang (Gruppe der Niedrigdosistherapie zu Beginn, n=30);
oder (iii) 800-1.000 IE täglich sechs Monate lang ohne Startdosis (Standardtherapie, n=84) gemessen.

Der Anteil der Normalisierung der 25(OH)D-Spiegel und der PTH Konzentrationen im Serum (definiert als > 75 nmol / bzw. < 72.9 pg/ml) betrug in der Hochdosisgruppe 52,2 bzw. 69,2 Prozent, in der Niedrigdosisgruppe 36,7 bzw. 53,8 Prozent und in der Patientengruppe mit Standardtherapie 31,0 bzw. 35,0 Prozent.

Bei den Patienten mit autoimmunen/entzündlichen Erkrankungen wurde ein vergleichbarer Anstieg des 25(OH)D-Spiegels aber eine geringere Reduktion des Parathormons gemessen als bei den Patienten mit Arthrose p < 0,05).

Fazit:
Um die Unterversorgung mit Vitamin D bei Patienten mit rheumatischen Erkrankungen zu korrigieren, ist eine ausreichend hohe Startdosis mit Cholecalciferol erforderlich, die nach sechs Monaten mit einer überlegenen Normalisierung des 25(OH)D-Spiegels und Suppression des Parathormons einhergeht.

Literatur und Links

Superiority of a High Loading Dose of Cholecalciferol to Correct Hypovitaminosis D in Patients with Inflammatory/Autoimmune Rheumatic Diseases
PIER PAOLO SAINAGHI, MATTIA BELLAN, ALESSANDRA NERVIANI, DANIELE SOLA, ROSSELLA MOLINARI, CHIARA CERUTTI and MARIO PIRISI
The Journal of Rheumatology February 1, 2013 vol. 40 no. 2 166-172
Abstract

Editorials zu Vitamin D:

Teil 1: Was ist Vitamin-D und wie wirkt es?

Teil 2: Vitamin D, Immunsystem und Autoimmunerkrankungen

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