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Rituximab plus MTX beugt Gelenkschäden vor und reduziert Synovitiden und Osteitiden –Ergebnisse einer randomisierten, placebokontrollierten Studie bei RA
Kategorie: Rheumatoide Arthritis, Rituximab, Methotrexat Die in dieser randomisierten, placebokontrollierten Studie mit der Magnetresonanztomographie erhobenen Daten bestätigen die radiographischen Befunde, die belegen, dass die Kombination von Rituximab mit MTX Gelenkschäden bei Patienten mit aktiver RA verhindern kann. Diese Ergebnisse wurden auf dem diesjährigen EULAR Kongress in London vorgestellt. Ziel dieser Studie, in der die Daten zur Effizienz mittels Magnetresonanztomographie (MRT) erhoben wurden, war zu untersuchen, inwieweit Rituximab und Methotrexat (MTX) einen Einfluss auf Gelenkerosionen, Gelenkspaltverschmälerungen, Synovitiden und Osteitiden bei Patienten mit aktiver rheumatoider Arthritis (RA) ausübt. Für die Studie geeignet waren Patienten, wenn sie Biologic-naiv waren und trotz stabiler MTX Dosen (12,5-25 mg pro Woche) unter einer aktiven RA (DAS28-CRP >3,2) litten und Patienten mit einer Krankheitsdauer von mehr als einem Jahr mussten radiologisch darstellbare Erosionen und eine klinisch aktive RA der Metacarpophalangealgelenke (MCP, Fingergrund-Gelenke) oder des Handgelenkes aufweisen. Waren die Patienten weniger als ein Jahr erkrankt, mussten eine kernspintomographisch darstellbare, aktive Synovitis nachweisbar sein. Die Patienten wurden randomisiert auf Placebo + MTX, Rituximab 2x500 mg + MTX oder Rituximab 2x1000 mg + MTX eingestellt. Rituximab wurde an den Tagen 1 und 15 intravenös infundiert. Lag der DAS28 nach der 24. Woche bei mehr als 2,6, erhielten die Patienten einen zweiten Kurs Rituximab. Alle Patienten wurden mit einer Prämedikation mit 100 mg Methylprednisolon intravenous behandelt. Die Aufnahmen mit der Magnetresonanztomographie wurden bei der Screeningvisite, nach 12, 24 und 52 Wochen angefertigt und von zwei Radiologen gelesen. Für die Auswertung wurden der Insgesamt wurden 185 Patienten randomisiert. Die Basisdaten der drei Gruppen zeigten ein gute Übereinstimmung: mittlere Krankheitsdauer ~4,5 Jahre; DAS28-CRP >5,3; MRT Erosions-Score ~14. Ab Woche 12 wurden bei den Patienten unter Rituximab plus MTX im Vergleich zu Placebo plus MTX signifikante Reduktionen der Synovitiden und Osteitiden beobachtet 8ergebnisse s. Tabelle im Die mit Rituximab behandelten Patienten wiesen außerdem eine signifikant niedrigere Progression der Erosionen nach 24 und 52 Wochen und eine signifikante Reduktion der Gelenkspaltverschmälerung nach 52 Wochen auf ( Fazit Literatur und Links1 Peterfy C et al. Ann Rheum Dis 2009;68(Suppl3):89, EULAR 2011- OP0246 weitere Informationen zu Rituximab auf rheuma-online während der vergangenen 12 Monate: Mittwoch, 04.05.2011 Montag, 04.04.2011 Mittwoch, 23.03.2011
Mittwoch, 16.02.2011 Montag, 24.01.2011 Montag, 20.12.2010
Montag, 22.11.2010
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