Es ist endlich wieder so weit: Der nächste rheuma-online User-Workshop kommt und findet am 20. und 21. September 2014 in Düsseldorf in der Düsseldorfer Jugendherberge statt. Der Termin ist so gewählt, dass die Möglichkeit genutzt werden kann, am Samstag-Vormittag den Patiententag des 42. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) zu besuchen.

Gerade an heißen Sommertagen greifen viele Durstige gerne zu einem sprudelnden Mineralwasser, suggeriert die Werbung doch eine optimale Versorgung des Körpers mit diversen Mineralstoffen, die durch verstärktes Schwitzen ausgeschwemmt werden. Die Stiftung Warentest hat für ihre August-Ausgabe (ab dem 25. Juli erhältlich) 30 Mineralwasser unter die Lupe genommen.

Für Ärzte und Psychotherapeuten steht Hilfe für Patienten an erster Stelle. Viele Ärzte fühlen sich jedoch oft nicht in der Lage, ihr Versprechen, ausreichend für ihre Patienten da zu sein, einzulösen. Dies geht aus einer Befragung von Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und dem NAV-Virchow-Bund hervor.

Das Wetter schlägt in diesen Tagen immer wieder Kapriolen - tagsüber ist es oft schwül-heiß, in den Abendstunden fallen die Temperaturen wieder aufgrund starker Unwetter. Für den Organismus sind vor allem Temperaturen an der 30-Grad-Marke belastend. Mit ein paar Tricks lassen sich die Hundstage besser aushalten.

Beim Medikamentenkauf müssen Millionen gesetzlich versicherter Patienten in der Apotheke künftig etwas tiefer in die Tasche greifen. Seit dem ersten Juli haben sich die Zuzahlungen für viele Medikamente im Schnitt um fünf bis zehn Euro erhöht.

Während der Fußball-WM verleihen viele Fans ihrer Leidenschaft für das deutsche DFB-Team durch farbenfrohes Make Up Ausdruck. Zahlreiche schwarz-rot-goldene Fähnchen zierten die Gesichter der Fußballbegeisterten. Wer zu solchen Fanartikeln greift kann sich jedoch unwissend einer gesundheitlichen Gefahr aussetzen: Das Verbraucherschutzministerium fand heraus, dass sich in einigen Kosmetika für die Gesundheit bedenkliche Stoffe befinden und zog die Artikel umgehend aus dem Handel.

Die Deutschen haben es nach wie vor "im Kreuz: Fast jeder zehnte Krankschreibungstag in Deutschland ist auf Rückenbeschwerden zurückzuführen - dies aus dem aktuellen Gesundheitsreport hervor, den die Techniker Krankenkasse (TK) in dieser Woche in Berlin vorstellte.

Die Europäische Kommission hat die Verwendung von Entyvio (Ustekinumab) für die Behandlung der Colitis ulcerosa und des Morbus Crohn zugelassen, wenn die konventionelle Therapie oder eine vorherige Behandlung mit TNF-alpha-Blockern nicht oder nicht mehr erfolgreich ist oder der Patient diese Medikamente nicht verträgt.

Laut Berufsverband der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz - und Palliativmedizin in Deutschland e.V. (BVSD) ist die Versorgung von Menschen mit chronischen Schmerzen mangelhaft. Der Verband fordert daher die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die Interessenvertretung der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen (GKV-Spitzenverband) auf, bundesweit einheitliche Regelungen zu treffen, um die schmerztherapeutische Versorgung von Patienten mit chronischen Schmerzen zu verbessern.

Die PREPARE-Studie bestätigt, dass durch den Rheumatologen eine weitgehend zuverlässige Diagnose der Psoriasisarthritis auf der Basis von Anamnese und körperlicher Untersuchung gestellt werden kann. Labortests und bildgebende Verfahren können zusätzlich wichtige Informationen für die Diagnose liefern und Hinweise für die Prognose und Therapieentscheidungen geben. Trotz der diagnostischen Möglichkeiten ist die PsA häufig noch unterdiagnostiziert.

Sommerzeit ist Reisezeit - und Dank Flugzeug, Auto oder Bahn sind auch weit entfernte Ziele binnen ein paar Stunden zu erreichen. Doch viele Weltenbummler vergessen vor Urlaubsantritt den Blick in den Impfpass. Dies kann jedoch fatale Folgen haben. Die Kassenärtzliche Bundesvereinigung (KBV) empfiehlt, den Impfschutz-Status regelmäßig von einem Arzt prüfen zu lassen.

Bei fast 50 Prozent aller Patienten mit Spondyloarthritiden liegt eine mikroskopisch darstellbare Darmentzündung vor, die für die Prognose und die Therapieentscheidung relevant zu sein scheint. SpA-Patienten mit chronisch verlaufenden Darmentzündungen haben möglicherweise einen ungünstigeren Krankheitsverlauf. Das haben Wissenschaftler der Universität Gent in der aktuellen Ausgabe von «Current Opinion in Rheumatology» publiziert.

Das Rauchen und Erkrankungen des Zahnfleisches stellen Risikofaktoren dar, an einer RA zu erkranken. Dieser Zusammenhang ist durch epidemiologische und klinischen Studien wie auch in der Grundlagenforschung deutlich geworden und weist darauf hin, dass die orale Mikrobiota möglicherweise zur systemischen Entzündung und zu entzündlichen Gelenkerkrankungen beiträgt. Diese Ergebnisse haben der Rheumatologen Jose U. Scher von der «New York University Langdone Medical Center» und Kollegen in der aktuellen Ausgabe von «Current Opinion in Rheumatology» veröffentlicht.

Die Autoren von der «Mayo Clinic» haben in dieser Studie festgestellt, dass bei Frauen mit früher Menopause das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen erhöht war. Die Ärzteschaft sollte bei diesen Patientinnen neben den anderen bekannten Risikofaktoren auch das frühe Einsetzen der Menopause berücksichtigen - so die Autoren. Die Studie wurde jetzt im «Journal of Rheumatology» vor dem Druck online publiziert.

Beim Vergleich der Therapie mit höher dosierten Statinen mit der mit niedriger Dosis als Sekundärprävention kardiovaskulärer Ereignisse wurde in der jetzt im «BMJ» publizierten Untersuchung während der ersten zwei Therapiejahre ein moderater Anstieg des Risikos für ein Neuauftreten eines Diabetes beobachtet. Ärzte sollten daher dieses Risiko bei Verschreiben höher dosierter Statine als Sekundärprävention bei kardiovaskulären Ereignissen im Auge behalten – so die Autoren des «Canadian Network for Observational Drug Effect Studies (CNODES)».

Freitag, 30.05.2014

Jeder Dritte ist fettleibig

Die Menschen werden immer dicker – dies geht aus einer Studie hervor, deren Ergebnisse in dieser Woche vom Institute for Health Metrics and Evaluation der Universität von Washington im "The Lancet" Journal veröffentlicht wurde.

Donnerstag, 29.05.2014

Neue Hoffnung bei Psoriasis-Arthritis

Mit dem selektiven Phosphodiesterase (PDE)-4-Inhibitor Apremilast (Otezla®) könnte bald ein neuer Wirkstoff zur Behandlung von Patienten mit Psoriasis-Arthritis auf den deutschen Markt kommen. In den USA ist Apremilast bereits zugelassen...

 

In dieser Pilotstudie mit 12 Patienten, die in der Juniausgabe von «Rheumatology International» veröffentlicht ist, war der Effekt der mediterranen Ernährungsweise auf die Harnsäurespiegel signifikant, schnell und bei Einhalten der Empfehlungen anhaltend. Die Autoren schließen daraus, dass damit eine kosteneffektive, sichere Alternative zur medikamentösen Behandlung zur Erstbehandlung hoher Harnsäurespiegel zur Verfügung steht.

Das nächtliche Tragen von Schienen an den Fingerendgelenken ist eine sichere, einfache Behandlungsalternative, die die Schmerzen an den Fingerendgelenken reduziert und die Streckfähigkeit verbessert - so die Studienergebnisse britischer Wissenschaftler, die jetzt in «Rheumatology» veröffentlicht worden sind.

In dieser Untersuchung der NEO-Studiengruppe aus den Niederlanden, die jetzt in «Annals of the Rheumatic Diseases» online first publiziert worden ist, hat sich gezeigt: Bei der Arthrose der Knie – unabhängig davon, ob auch eine Arthrose der Hände vorliegt - scheinen Faktoren für mechanischen Stress die wichtigsten Risikofaktoren zu sein. Bei der Arthrose der Hände als alleiniges Befallsmuster ist möglicherweise das metabolische Syndrom als systemischer Prozess der ausschlaggebende Risikofaktor.

Um die Behandlung von Rheumapatienten Behandlung besser zu koordinieren, haben Hausärzte, Rheumatologen und Techniker Krankenkasse (TK) eine intensivierte Zusammenarbeit vereinbart. Eingebunden in die so genannte Versorgungslandschaft Rheuma sind Hausärzte, Fachärzte für Innere Medizin und Rheumatologie, Kinder und Jugendrheumatologen sowie Krankenhäuser.

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