Es ist endlich wieder so weit: Der nächste rheuma-online User-Workshop kommt und findet am 20. und 21. September 2014 in Düsseldorf in der Düsseldorfer Jugendherberge statt. Der Termin ist so gewählt, dass die Möglichkeit genutzt werden kann, am Samstag-Vormittag den Patiententag des 42. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) zu besuchen.

Auf dem diesjährigen Kongress der European League Against Rheumatism (EULAR) wurden erstmals Drei-Jahres-Daten zur Behandlung der nichtröntgenologischen axialen SpA (nr-axSpA) mit Adalimumab (Humira) präsentiert.

Überraschende Einigung bei den Tarifverhandlungen zwischen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und dem GKV-Spitzenverband: Die Parteien einigten sich in dieser Woche auf eine Erhöhung der Vergütung für niedergelassenen Ärzte im kommenden Jahr auf rund 800 Millionen Euro. Mit dieser Einigung bleiben die Parteien weit hinter der ursprünglichen Forderung der Kassenärzte.

Eine im Februar 2014 von Arthur Kavanaugh und Kollegen veröffentlichte Studie stellt neue Ergebnisse zur Wirksamkeit von Stelara beim Aufhalten des Voranschreitens von Strukturschäden bei Patienten mit aktiver Psoriasis-Arthritis (PsA) vor. Zudem bestätigen auf dem Kongress der American Academy of Dermatology vorgestellte Daten eines internationalen Registers das gute Sicherheitsprofil für die Behandlung von Patienten mit Plaque-Psoriasis.

 

Chronische Rückenschmerzen entstehen meist durch überstrapazierte oder einseitig belastete Muskeln, Sehnen und Bänder. Andere Ursachen lassen Ärzte bei der Diagnose häufig außer Acht. Dabei kann auch eine rheumatisch-entzündliche Erkrankung der Wirbelsäule Grund für die Schmerzen sein: Rund eine Million Menschen in Deutschland leiden an der sogenannten axialen Spondyloathritis (SpA), deren bekannteste Unterform der Morbus Bechterew (ankylosierende Spondylitis) ist. Wegen der unspezifischen Frühsymptome diagnostizieren Ärzte eine SpA oft erst mit jahrelanger Verspätung. Um dem entgegenzuwirken, wurde unter Leitung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) eine neue S3-Leitlinie erarbeitet.

Die Apps RheumaTrack RA bzw. RheumaTrack SpA dienen als digitales Patiententagebuch und sollen den Austausch über den Krankheitsverlauf beim nächsten Arztbesuch erleichtern.

Bereits vor Beginn der offiziellen Verhandlungsrunden zeichnet sich in diesem Jahr ein erbitterter Tarifstreit zwischen Kassenärzten und Krankenkassen ab, denn die Mediziner fordern fünf Millliarden Euro mehr von den Kassen.

 

Immer mehr gefälschte Medikamente werden per Luftfracht oder Seetransporter nach Deutschland geschleust - dies berichtet die Online-Ausgabe der "Zeit" in dieser Woche und beruft sich auf Statistiken des Zollkriminalamtes (ZKA).

Patienten mit axialer Spondyloarthritis (axSpA) oder Psoriasis-Arthritis (PsA) können auch langfristig über einen Zeitraum von 96 Wochen von einer Behandlung mit dem PEGylierten anti-TNF Certolizumab Pegol profitieren. Dies zeigten aktuelle Daten der RAPID-axSpA- und RAPID-PsA-Studien [1,2], die beim diesjährigen Kongress der European League Against Rheumatism (EULAR) präsentiert wurden. Wie ebenfalls vorgestellte Daten aus Post-hoc-Analysen dieser Studien nahelegen, könnte ein Ansprechen innerhalb der ersten zwölf Behandlungswochen dabei prädiktiv für das Therapieergebnis nach 48 Wochen sein und somit eine zielgerichtete Therapiestrategie erleichtern. [3,4] Ende 2013 wurde der TNF- alpha-Inhibitor neben der Behandlung der Rheumatoiden Arthritis auch für die Therapie der axialen Spondyloarthritis und Psoriasis-Arthritis zugelassen. [5]

Bei der Entdeckung eines abgelaufenen Medikamentes im Medizinschrank ist der Weg zur Toilette oder Waschbecken oft die bequemste Art, die Reste loszuwerden. Laut der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) entsorgt momentan jeder Zweite alte Medikamente auf diese Weise. Diese Art der Entledigung kann allerdings zu einer Verschlechterung der Wasserqualiät führen, warnt die ABDA.

Die Indikationserweiterung von Etanercept für die Behandlung der nicht-röntgenologischen axialen Spondyloarthritis (nr-axSpA) wurde vom Ausschuss für Humanarzneimittel (Committee for medicinal products for human use, CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (European Medicines Agency, EMA) bestätigt. Demnach kann das humane lösliche TNF-α-Rezeptorfusionsprotein nun auch bei erwachsenen Patienten mit schwerer nr-axSpA und unzureichendem Ansprechen auf NSAR (nicht-steroidale Antirheumatika), bei denen durch MRT (Magnetresonanztomographie) oder erhöhtes CRP (C-reaktives Protein) objektive Entzündungszeichen nachgewiesen wurden, eingesetzt werden.

Anakinra (Kineret®) ist seit der erweiterten Zulassung Ende 2013 eine neue Option zur Therapie von Cryopyrin-assoziierten periodischen Syndromen (CAPS). Der bisher bei rheumatoider Arthritis (RA) eingesetzte Wirkstoff ist nun in einer graduierten Fertigspritze verfügbar. Damit kann der Interleukin-1-Rezeptorantagonist einfach und präzise dosiert werden. Die frühe Einsatzmöglichkeit ab dem 8. Lebensmonat und das gute Sicherheitsprofil bei CAPS geben den Therapeuten eine Möglichkeit, die Erkrankung bereits im Säuglingsalter zu behandeln und damit bleibende Schäden zu vermeiden.

Entzündliches Gelenkrheuma, Arthrose oder Gicht sind nur drei von mehr als hundert rheumatischen Krankheitsbildern, die bis heute größtenteils unheilbar sind. Zwar lindern moderne Therapien die Schmerzen im Alltag soweit, dass viele Betroffene uneingeschränkt arbeiten und Sport treiben können. In der Bevölkerung gilt der Rheumapatient jedoch noch viel zu häufig als Behinderter. Wie Rheumatologen chronische Schmerzen und Entzündung und damit verbundene Frühberentungen und Arbeitsausfälle verhindern wollen, diskutieren Experten im Rahmen des 42. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) in Düsseldorf. Unterschiede in der Behandlung zwischen Männern und Frauen und der Schritt von Jugendlichen mit Rheuma zur Erwachsenenmedizin stehen ebenfalls im Fokus des Kongresses.

Beim Hauptstadtkongress 2014 standen für Ärzte Themen wie Qualitätssicherung, Versorgungsoptimierung und Patientensicherheit im Fokus. Besonders die Versorgung von Patienten mit chronischen Entzündungskrankheiten stellt unser Gesundheitssystem vor große Herausforderungen: Steigende Patientenzahlen, immer mehr chronisch kranke Menschen im Arbeitsleben, zunehmender Kostendruck sowie ein Wandel in der Therapielandschaft durch sogenannte Biosimilars in den kommenden Jahren geben Anlass für versorgungspolitische Diskussionen.

Langes Warten auf einen Arzttermin ist für den Patienten nicht nur nervenaufreibend, sonden es kann mitunter seine Gesundheit gefährden. Vor allem bei Facharzterminen müssen sich Krankenversicherte nach landläufiger Meinung oft in Geduld üben. Dass dies nur zum Teil der Wahrheit entspricht, zeigt eine aktuelle Versichertenbefragung, die die Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) durchgeführt hat. Knackpunkt bei der Terminvergabe oft der Wunsch nach einem speziellen Arzt. Eine von der Bundesregierung angedachte zentrale Stelle für die Terminvergabe lehnt die KBV ab.

Bereits zum 12. Mal findet in diesem Jahr am Samstag, 13.9.2014 von 9.30 - 14.00 Uhr der Bonner Rheuma-Patiententag statt. Im Programm sind Vorträge für Patienten, Angehörige und interessierte Ärzte.

Gerade an heißen Sommertagen greifen viele Durstige gerne zu einem sprudelnden Mineralwasser, suggeriert die Werbung doch eine optimale Versorgung des Körpers mit diversen Mineralstoffen, die durch verstärktes Schwitzen ausgeschwemmt werden. Die Stiftung Warentest hat für ihre August-Ausgabe (ab dem 25. Juli erhältlich) 30 Mineralwasser unter die Lupe genommen.

Für Ärzte und Psychotherapeuten steht Hilfe für Patienten an erster Stelle. Viele Ärzte fühlen sich jedoch oft nicht in der Lage, ihr Versprechen, ausreichend für ihre Patienten da zu sein, einzulösen. Dies geht aus einer Befragung von Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und dem NAV-Virchow-Bund hervor.

Das Wetter schlägt in diesen Tagen immer wieder Kapriolen - tagsüber ist es oft schwül-heiß, in den Abendstunden fallen die Temperaturen wieder aufgrund starker Unwetter. Für den Organismus sind vor allem Temperaturen an der 30-Grad-Marke belastend. Mit ein paar Tricks lassen sich die Hundstage besser aushalten.

Beim Medikamentenkauf müssen Millionen gesetzlich versicherter Patienten in der Apotheke künftig etwas tiefer in die Tasche greifen. Seit dem ersten Juli haben sich die Zuzahlungen für viele Medikamente im Schnitt um fünf bis zehn Euro erhöht.

Während der Fußball-WM verleihen viele Fans ihrer Leidenschaft für das deutsche DFB-Team durch farbenfrohes Make Up Ausdruck. Zahlreiche schwarz-rot-goldene Fähnchen zierten die Gesichter der Fußballbegeisterten. Wer zu solchen Fanartikeln greift kann sich jedoch unwissend einer gesundheitlichen Gefahr aussetzen: Das Verbraucherschutzministerium fand heraus, dass sich in einigen Kosmetika für die Gesundheit bedenkliche Stoffe befinden und zog die Artikel umgehend aus dem Handel.

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