Rheuma-Informationen im Internet

Vitamin D ist im Bewusstsein der meisten von uns als „Knochenschutz-Vitamin“ oder „Anti-Rachitis-Vitamin“ verankert. Seine Bedeutung reicht aber weit über diese Aufgabe hinaus, wie die Forschungsergebnisse der letzten Jahre Schritt für Schritt gezeigt haben.

Etwa 440 000 Menschen in Deutschland leiden an einer rheumatoiden Arthritis, der häufigsten entzündlich-rheumatischen Erkrankung. Eine frühzeitige Therapie ist von entscheidender Bedeutung für den Krankheitsverlauf. Nur so lassen sich dauerhafte Schäden an den Gelenken verhindern. Doch ein Mangel an Rheumatologen gefährdet die optimale Versorgung der Betroffenen.

Im rheuma-online TV
Gehe zu:AufgepicktProgramm für den DGRh-Kongress vom 15.-18. September 2010 -

Nur noch 12 Tage bis zum DGRh-Kongress 2010 in Hamburg. Rechtzeitig vor Beginn steht das Hauptprogramm mit allen Informationen zum wissenschaftlichen Programm und den Rahmenveranstaltungen zur Verfügung.

(Freitag, 03.09.2010)
Gehe zu:AufgepicktTitanschäume ersetzen verletzte Knochen -

Flexibel und fest wie der menschliche Knochen und sofort belastbar: Ein neuartiges Implantat aus Titanschaum ähnelt im Aufbau der Struktur im Knocheninneren. Dies macht ihn nicht nur weniger steif als herkömmliche massive Implantate. Es fördert auch das Einwachsen in den angrenzenden Knochen.

(Donnerstag, 02.09.2010)
Spezielles Enzym schützt Zellen vor Ablagerungen - Mechanismus wirkt bei Infektion und Entzündung -

Grundlagenforscher der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben herausgefunden, dass Zellen durch ein spezielles Enzym, das sogenannte Immunoproteasom, vor entzündungsabhängigem Stress und vor Ablagerungen geschädigter Proteine geschützt werden. Sowohl Standardproteasomen als auch Immunoproteasomen fungieren in Körperzellen als Recyclinganlagen für fehlerhafte Proteine.

(Mittwoch, 01.09.2010)
Wicherts IS et al Sunlight exposure or vitamin D supplementation for vitamin D-deficient non-western immigrants: A randomized clinical trial -

Ein Vitamin D-Mangel (25-Hydroxyvitamin D [25(OH)D]

(Dienstag, 31.08.2010)
Multiple Sklerose (MS): Neue Therapiemöglichkeit entdeckt -

Das Böse zum Guten bekehren – was nach Wunschtraum und Märchen klingt, ist einer MS-Forschungsgruppe um Prof. Dr. Ralf Gold, Vorstandsmitglied des Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) und seinem Arbeitsgruppenleiter Dr. Ralf Linker jetzt gelungen. T-Zellen, die sich bei MS-Patienten gegen die eigenen Nervenzellen richten und sie zerstören, wurden von den Forschern so manipuliert, dass sie ein Neuronen-schützendes Protein, den sogenannten brain-derived neurotrophic factor (BDNF), durch die Blut-Hirn-Schranke schleusten, ohne die Immunantwort zu beeinflussen.

(Montag, 30.08.2010)
Donnerstag, 02.09.2010

Die rheumatoide Arthritis an sich kann das Risiko für kutane Krebserkrankungen erhöhen. Deshalb sollte ein dermatologisches Screening bei diesen Patienten in Betracht gezogen werden. Die Therapie mit Immunmodulatoren bei RA, Psoriasis und Psoriasisarthritis kann das Risiko für kutane Malignome weiter erhöhen. Daher sind dermatologische Untersuchungen bei diesen Patienten gerechtfertigt.

Mittwoch, 01.09.2010

Das japanische Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Sozialwesen hat die Freigabe für den breiten Einsatz des Interleukin-6-Rezeptorblockers Tocilizumab (RoActemra® ) bei Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) oder polyartikulärer Juveniler Idiopathischer Arthritis (pJIA) erteilt.

Dienstag, 31.08.2010

In einer zwei Jahre dauernden 3 E-Initiative haben 697 Rheumatologen aus 17 Ländern zehn Empfehlungen zur Untersuchung und weiteren Handhabung von undifferenzierten, peripheren, entzündlichen Arthritiden entwickelt. Die Empfehlungen sind evidenzbasiert, und die große Zahl der mitwirkenden Rheumatologen gewährleistet die Validität und den praktischen Nutzen.

Montag, 30.08.2010

Die klinische Kontrolle der Krankheitsaktivität bei MTX-refraktärer polyartikulärer juveniler idiopathischer Arthritis durch Etanercept (Enbrel®) geht mit einem schnellen Erholen des Wachstumsdefizits, einer Verbesserung der Knochenmineralisierung und der Körperzusammensetzung einher.

Freitag, 27.08.2010

In einer aktuell publizierten Studie haben britische Forscher gezielt den Einfluss von Alkohol auf das Risiko für eine rheumatoide Arthritis (RA) und auf den Schweregrad des Verlaufs der Erkrankung untersucht.

Donnerstag, 26.08.2010

Unter zwölfmonatiger Therapie mit Prednison MR (Lodotra®) wurde keine Veränderung der Nebenierenfunktion beoabchtet. Die Autoren gehen davon aus, dass die chronobiologische Therapie mit Prednison in dieser speziellen Galenik die Wirksamkeit der Langzeitanwendung von niedrig dosiertem Cortison bei RA-Patienten verbessern wird.

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