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Risiko und prognostische Faktoren für Patienten mit rheumatoider Arthritis, an schweren Infektionen zu erkranken
Kategorie: Rheumatoide Arthritis Patienten mit rheumatoider Arthritis haben ein erhöhtes Sterblichkeitsrisiko. Dies läßt sich teilweise auf ein vermehrtes Auftreten schwerer Infektionen zurückführen. Zigarettenrauchen, Therapie mit Cortison und Rheumafaktor-Positivität waren dabei nach einer großen britischen Studie unabhängige Risikofaktoren für schwere Infektionskomplikationen. In einer retrospektiven Studie der Mayo Clinic, Rochester, USA wurde ein erhöhtes Risiko für Infektionen bei Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA)aufgezeigt [1]. Schwere Infektionen waren vermehrt mit schweren Erkrankungsverläufen und mit einer Corticosteroidtherapie assoziiert. Aufgrund der retrospektiven Betrachtung war es jedoch nicht möglich, alle denkbaren prognostischen Faktoren in der Auswertung zu berücksichtigen. Bei 2.018 primär hausärztlich versorgten RA-Patienten lag die Zahl der Krankhauseinweisungen wegen schwerer Infektionen um den Faktor 2,5 höher als die zu erwartenden Krankenhauseinweisungen bei der Bevölkerung derselben Region. Von den verschiedenen Faktoren, die möglicherweise das Infektionsrisiko erhöhen, waren das Rauchen, die Therapie mit Steroiden und der Rheumafaktor signifikant mit dem Infektionsrisiko verknüpft. Dieses Ergebnis ist nicht weiter überraschend. Patienten, auf die alle drei Merkmale zutrafen, hatten allerdings ein um mehr als siebenfach erhöhtes Risiko, wegen einer schweren Infektion stationär behandelt werden zu müssen. Literatur und Links:
1) Doran MF, Crowson CS, Pond GR, O'Fallon WM, Gabriel SE 2) Kommentar schreibenSie müssen angemeldet sein, um Kommentare verfassen zu können. |
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