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Perspektiven rheumatologischer Bildgebung
Kategorie: Diagnostik Die bildgebende Säule ist neben der Erfassung der klinischen und laborchemischen Daten entscheidend für die Darstellung der strukturellen Gelenkveränderungen am Bewegungsapparat. ![]() Abb. 1, Bildnachweis: Vortrag Privatdozentin Dr. med. Marina Backhaus, Pressekonferenz anlässlich des 39. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh), Freitag, 2. September 2011 ![]() Abb. 2, Bildnachweis: s. Abb. 1 ![]() Abb. 3, Bildnachweis: s Abb. 3 ![]() Bildnchweis: Privatdozentin Dr. med. Marina Backhaus, Leiterin der rheumatologischen Fachambulanz, Medizinische Klinik für Rheumatologie und Klinische Immunologie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin http://rheumatologie.charite.de/index/Category3/647.html;jsessionid=ae6q2uma7C19 Die konventionelle Röntgendiagnostik dient dem Nachweis der strukturellen Veränderungen am Skelettsystem, welche jedoch frühestens circa sechs Monate nach dem Krankheitsbeginn darstellbar sind. Die Gelenksonografie (Abb. 1) ist frühzeitiger in der Lage, sowohl den entzündlichen Weichteil- als auch den entzündlichen Knochenprozess bei arthritischen Erkrankungen zu erfassen. Die Sonografie gestattet infolge ihres guten Weichteilkontrastes eine Differenzierung exsudativer und proliferativer Synovialisveränderungen sowie Sehnenscheidenentzündungen sehr frühzeitig. Der In der Abklärung der HWS-Symptomatik der rheumatoiden Arthritis nimmt die Durch ihren hohen Weichteilkontrast ist die MRT in der Lage, neben den köchernen Läsionen auch das entzündliche Weichteilgewebe (Pannus) in den peripheren Gelenken sensitiv darzustellen. Das Knochenmarködem im MRT hat einen hohen prädiktiven Wert für die spätere Entwicklung von Erosionen bei der RA. Durch das feine Schnittbildverfahren sind erosive Knochenläsionen frühzeitiger als im konventionellen Röntgen erfassbar. Die Neue MRT-Sequenzen (delayed gadolinium-enhanced MR imaging – dGEMRIC) sind in der Lage, geringe Knorpeldegenerationen zu erfassen und damit morphologisch normal erscheinende Knorpelschichten bei RA-Patienten im Vergleich zu Gesunden besser zu differenzieren. Damit ist es eine interessante Methode in der Früharthritisdiagnostik. Das Ansprechen auf eine antientzündliche Therapie kann sehr rasch festgestellt werden und ermöglicht so eine Objektivierung der Therapieantwort. Weitere Studien sind erforderlich, um herauszufinden, inwieweit das neue fluoreszenzoptische Verfahren durch die Erfassung unterschiedlicher Mikrozirkulationsmuster an den Händen in der Differenzialdiagnostik der Arthritiden eingesetzt werden kann. Quelle: weitere Informationen zu Xiralite® bei rheuma-online: Dienstag, 21.06.2011
Freitag, 27.05.2011
Donnerstag, 10.02.2011 Kommentar schreibenSie müssen angemeldet sein, um Kommentare verfassen zu können. |
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