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Immer wieder: Cortison bei rheumatoider Arthritis
Kategorie: Rheumatoide Arthritis, Medikamente Auch wenn man denkt, über Corticosteroide sei schon alles erforscht, gesagt und diskutiert, aus der epidemiologischen Forschung gibt es immer wieder Daten, die für die tägliche Routine in der Praxis relevant sind. In der vorliegenden Arbeit wurden folgende Parameter untersucht: Anteil des gegenwärtigen und auf die Lebenszeit bezogenen Gebrauchs von Corticosteroiden, Ausprägung der Assoziation zwischen Corticosteroiden und Aktivität bzw. Verlauf der rheumatoiden Arthritis (RA), Beginn der Therapie und Abbruchraten sowie Prädiktoren, die mit dem Einleiten und Abbrechen der Therapie korrelieren. Unter den Rheumatologen variierten die Verschreibungsgewohnheiten erheblich. Der Schweregrad der Symptome war ausschlaggebend für den Einsatz, den aktuellen Gebrauch und das Absetzen der Corticosteroide. 21-25% der Patienten in Remission oder mit minimaler Krankheitsaktivität nahmen jedoch auch weiter Corticosteroide ein. Bei den Patienten mit gegenwärtiger Anwendung setzten 24,3% pro Jahr das Cortison ab. Dieser Anteil betrug bei Patienten, die neu mit Corticosteroiden begonnen hatten, 56,9%. Ca. ein Drittel der Patienten nimmt regelmäßig (>5 Jahre) Corticosteroide ein. Die Aussage „Einmal Cortison – immer Cortison“ stimmt nicht und trifft nur für eine Minderheit der Patienten zu. Literatur und LinkCorticosteroid Use in Rheumatoid Arthritis: Prevalence, Predictors, Correlates, and Outcomes Kommentar schreibenSie müssen angemeldet sein, um Kommentare verfassen zu können. |
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