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  1. #1
    Jonathan
    Gast

    reaktive Arthritis

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    Tag allerseits.

    Wer helfen kann, mir einen Speziallisten empfehlen kann oder einen Therapietipp hat - bitte helfen!!!

    That´s my story - vor 2 Monaten fing meine Krankheitsgeschichte an:
    Ich hatte 3 Wochen nach einer Chlamydieninfektion leichte Symtome eines Morbus Reiter (kaum Bindehautentzündung, kaum Harnröhrenentzündung aber heftigste Polyarthritis / Zähle zur Risikogruppe der Antigen HLA B27 positiv Träger).

    Zuerst trat die Arthritis in der linken Schulter auf (bis zur völligen Bewegungsunfähigkeit), dann zusätzlich in der rechten Hüfte (im Schritt), dann verschwand sie nach etwa einer Woche aus der linken Schulter und tauchte in der linken Hüfte auf. Schließlich seit einem Montat hat sich die Arthritis in meinem rechten Knie festgesetzt - die anderen Gelenke sind wieder weitestgehend beschwerdefrei - das Knie dafür völlig im Eimer.
    Ohne Medikamente (bzw. zwischen 2 Tabletten)tauchen Schmerzen aber fast im gesamten Körper wieder auf - bin vor Schmerzen dann völlig Bewegungsunfähig und liege in Embryonalstellung im Bett - nicht mal fähig auch nur den Kopf zu drehen oder zu heben.

    Eine Woche nach Krankheitsausbruch begann meine Medikamentöse Behandlung: 40 mg Cortison täglich (Urbason) und 2 x 50mg Diclofenac-natrium tägl (dazu noche ien Magenschoner). Mittlerweile hab ich das Cortison aus Angst vor langfristigen Nebenwirkungen auf 4mg runtergefahren.
    Die Chlamydien konnten nur im Ejakulat nachgewiesen werden und wurden mit Antibiotika (Tarivid) 10 Tage behandelt. Danach konnten keine Chlamydien mehr nachgewiesen werden.

    Frage: Besteht die Möglichlkeit, daß Chlamydien weiter in den Gelenken rumgeistern? Ist es ratsam weiterhin Antibiotika zu nehmen?
    Frage: Gibt es außer dem Versuch die Entzündung durch Cortison und Diclofenac in den Gelenken zu hemmen eine ursächliche Therapie?

    Bin ziemlich am Ende und freue mich auf Tipps
    Gruß Jonathan

  2. #2
    astrid
    Gast

    Re: reaktive Arthritis

    Hey,
    ich habe Dir zu Deiner reaktiven A. eine mail an Deine hotmail-Adresse geschrieben.

    Gruß Astrid

  3. #3
    christoph
    Gast

    Re: reaktive Arthritis

    Lieber Jonathan,
    ich bin nach 16 Monaten von meiner reaktiven Arthritis (wohl yersinieninfektion) wieder genesen.
    Ich bin HLA b27 negativ und es hatte mich auch nicht so schlimm erwischt wie dich.
    Vielerlei Therapien, Diät (kein Fleisch, kein tierisches Fett, nichts, was die Archidonsäure noch anreichert, nichts was reizt, also Kaffee, Zitrusfrüchte, wenig Alkohol und Zigarretten, Vitamine, Teufelskralle, Akkupunktur, Homöopathie) brachten nicht den entscheidenden Erfolg.
    Akkupunktur und Homöopathie waren jedoch zur allgemeinen Kräftigung auf dem Höhepunkt der Erkrankung hilfreich gegen das KO-Gefühl. Auch Ibuprofen bei Bedarf half gegen dieses häufig leicht fiebrige Gefühl und die Kopfschmerzen. Der Hausarzt spritze Thymuskin subkutan (zahlt die Kasse nicht, kann man problemlos selbst spritzen) erschien mir hilfreich, um Kräfte zurück zu gewinnen. Der letzte Rheumatologe riet allerdings gerade vom Thymuskin dringend ab.

    Im August nahm ich für etwa 10 Tage Vioxx 25. Mit einger gewissen Verzögerung hörten die Schmerzen schließlich auch dort auf, wo sie begonnen hatten (im rechten Knie).

    Seither bezeichne ich mich als geheilt. Kommt es wieder, nehme ich eben wieder Vioxx.

    Gegen die Yersinieninfektion (Helcobakter wurde ebenfalls gefunden), nahm ich Klont und Klacid für 10 Tage. In den meisten Büchern steht, dass eine Fortsetzung der Antibiotikatherapie gegen die rheumatische Erkrankung nichts mehr ausrichtet, so dass man es bei etwa 10 Tagen läßt. Andere plädieren für Fortsetzung.

    Vielleicht steht dir ein längerer Weg bevor, aber es besteht Hoffnung gesund zu werden.

    In diesem Sinne alles Gute
    Christoph

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  5. #4
    oli
    Gast

    Re: reaktive Arthritis

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    hi,
    als ich letztes frühjahr meine reaktive arthritis bekam, dachte ich noch, ich bin der einzigste und war wirklich völlig am ende. jetzt nach 10 monaten geht es mir (momentan)wieder gut, aber kann wirklich mit dir mitfühlen.
    ich hab damals das ganze internet mit den suchbegriffen reaktive arthritis und yersinieninfektion durchsucht. hätte sicher ne doktorarbeit schreiben können. tipps kann ich dir leider keine konkreten geben, da die literatur sich sehr unschlüßig über die verschiedenen medikamente ist. einige schwören z.b auf eine dauerhafte antibiotika einnahme über mehrere monate, andere glauben nachweisen zu können, dass dies nicht bringe, da nicht die bakterien das problem sind, sondern die reaktion deines körpers, und selbst die reaktion noch besteht wenn die bakterien nicht mehr nachweisbar sind usw. usw.
    also theoretisch viel gelernt aber den schlüßel zum glück nicht gefunden.
    also kurz was hab ich an medis eingeworfen.(grunderkrankung mb hlab27positiv
    anfangs 10 tage antibiotika
    sulfasalazin als basismedikament tramal (gegen die schmerzen)nach einigen wochen diclo vioxx

    hey Jonathan werd gesund
    gruß
    oli

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