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Thema: MTX

  1. #1
    Ann-Kathrin
    Gast

    MTX

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    Hallo Forum,

    meine Ärztin (Hausarzt) hat mir am Freitag MTX gespritzt und meinte, dass eine einmalige Injektion für mich reichen sollte.
    Ich les aber immer nur von dieser einmal-wöchentlich-Therapie. Was soll ich jetzt davon halten?

    Ich vertrau ansonsten meiner Ärztin in allem, sie bricht nichts über´s Knie oder so.

    Noch Fragen zu MTX:
    Ich hab an dem Abend dann eine "Halbe" getrunken, und mir danach dann gedacht schon mal gehört zu haben, dass man mit MTX nichts trinken soll, wie ist das genau?
    Ausserdem: wann merkt man denn unter MTX eine Wirkung? Ich hab gelesen, dass das Wochen dauern kann!

    Gruss
    Ann-Kathrin / Thischa

  2. #2
    Renate
    Gast

    Re: MTX

    Hallo Ann-Kathrin,
    von einer einmaligen Dosis MTX habe ich noch nie gehört. Ich habe
    11/2 Jahre MTX 1 x wöchentlich bekommen, zuerst als Tablette später als Spritze. Leider hatte es bei mir nicht die erhoffte Wirkung. Normalerweise soll die Wirkung nach 3 bis 6 Wochen, spätestens aber nach 3 Monaten einsetzen.
    Herzliche Grüße, Renate

  3. #3
    nati
    Gast

    Re: MTX

    morgen, thischa

    mtx ist ein basismedikament, welches einmal pro woche eingenommen oder i.m. oder i.v. gespritzt wird. eine einmalige spritz bringt überhaupt nichts. von den spritzen weiss man, das die wirkung dann früher einsetzt, als wenn man es schluckt. auch soll es besser verträglich sein.
    bei der einstellung auf mtx müssen einmal wöchentlich blutentnahmen erfolgen und zwar so, das die blutwerte vor der nächsten einnahme zur verfügung stehen. wenn sie o.k. sind kann man ohne bedenken mit der therapie weitermachen.
    abgenommen werden müssen: grosses blutbild, blutsenkung, leberwerte, nierenwerte, urinstatus und crp.
    nach 3 monaten reicht blutkontrolle einmal im monat.

    hoffe, dass ich dir damit weiterhelfen konnte.
    cu nati

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  5. #4
    Ann-Kathrin
    Gast

    Re: MTX

    Hallo ihr zwei,

    danke für die Antworten.
    Wie ist es mit dem Absetzen? Wenn ich jetzt eine einmalige Dosis bekommen hab, kann ich dann so einfach wieder "nichts" bekommen?


    ak

  6. #5
    kukana
    Gast

    Re: MTX

    hi thischa
    mtx nehme ich seit märz 2000, zu anfang als spritze dann als tabletten. eine verbesserung hat sich bei mir nach einem halben jahr gezeigt. aber erst in diesem august ist die wirkung so super, dass ich eigentlich überhaupt kaum noch beschwerden habe (bzw. diese sind so gering dass ich sie kaum bemerke).
    alkohol nach einnahme würde ich für 48 stunden weglassen.

    meine laborwerte sind nach wie vor ausgezeichnet und ich mach nur noch alle 6 wochen kontrollen. sollte sich ein akuter schub ankündigen, bin ich allerdings sofort beim arzt.

    von einer einmaligen dosis habe ich bisher auch nichts gehört.

    gruss
    kuki

  7. #6
    Ann-Kathrin
    Gast

    Re: MTX

    Hi Kuki (da bist du ja endlich!)

    tja......das hab ich mir fast schon gedacht. Bin mal gespannt, was meine Ärztin dazu sagt. Die meinte nämlich, dass sie das bei einigen Patienten so macht....


    Gruss
    ak

  8. #7
    Micha
    Gast

    Re: MTX

    Hallo, alle Betroffenen

    Mein Sohn ist 19 Jahre und hat seit ca. 2 Jahren MB. Bekommt seit Frühjahr 2001 MTX gespritzt i.m. Hat bis jetzt noch nicht den ersehnten Erfolg gebracht. Uns wurde nun eine andere Therapie vorgeschlagen (nur mit Genehmigung der KK möglich) - eine Basistherapie mit "Remicade" - wird als Infusion 1x mtl. gegeben. Hat evtl. jemand da Erfahrung?

  9. #8
    Roxy
    Gast

    Re: MTX

    Hallo Ann-Katrin,

    ich bins die Roxy.
    War heut beim Reuamtologen. Ab nächstem Jahr bekomme ich auch MTX, schönes Weihnachtsgeschenk. Naja.
    Worauf ich raus will er hat mir unterlagen gegeben in denen
    das wichtigste über MTX steht.
    ALso zum Alk:

    Sie sollten während der Methotrexatbehandlung keinesfalls regelmäßig Alkohol trinken, am besten überhaupt keinen Alkohol.

    (Mal ein Glas Rotwein zum Abendessen sagt der Doc ist ok. Aber selten)

    Im weiteren steht:
    Die meisten Patienten merken eine Besserung nach 4-12 Wochen. und
    Diese Medikamente sollen Ihre Erkrankung langfristig verbessern.
    Sie sollen das Fortschreiten Ihrer Erkrankung aufhalten.
    Diese Behandlung wirkt nicht sofort, sondern erst nach mehreren
    Wochen. Dafür hält die Wirkung auch länger an.

    So ich hoffe ich konnte Dir irgendwie helfen.
    Aber frag mal nach den Unterlagen die müsste Sie auch haben.
    Sie ist keine Rheumatologin, da wäre ich vorsichtig.

    Gruß Roxy

  10. #9
    Ann-Kathrin
    Gast

    Re: MTX

    Danke für die Infos Roxy,

    ich geh Freitag wieder hin, und frag mal danach.

    Gruss
    ak

  11. #10
    nati
    Gast

    Re: MTX

    hallo, thischa

    mit der einmaligen dosis mtx ist das so, als wenn du einen zuckerwürfel in einen see schmeisst. da schmeckst du den zucker auch nicht mehr.

    cu nati

  12. #11
    kukana
    Gast

    Re: MTX

    hey
    kann eigentlich nur nati zustimmen der vergleich passt ganz gut. mtx gehört mit zu den medikamenten die als basis eingesetzt werden und zwar auf lange sicht. einige neue mittel wie enbrel wirken relativ schnell, bei anderen ist die erste wirkung erst nach wochen oder gar monaten zu spüren. das hängt individuell vom krankheitsverlauf ab. in erster linie heisst das also viel geduld haben und nicht den mut aufgeben wenns nicht sofort hilft.


    bis bald und gruss kuki

  13. #12
    Mike
    Gast

    Re: MTX

    Moin, Moin!
    Ich habe in der Zeit wo ich MTX eingenommen/gespritzt bekommen habe, gar keinen Alkohol zu mir genommen. Weil mir auch gesagt wurde das es am besten ganz weg gelassen werden sollte. Ich habe es 5 Jahre lang auch so durch gehalten, obwohl mein Arzt auch mal sagte das ich ein Bier oder so ruhig trinken dürfte.
    In der Sache einmal Spritzen reicht, kann ich mich nur den Vorrednern alle anschliessen, ist völliger blödsinn. Ich wüsste auch nicht wie es dann schon helfen sollte, naja.

    Alles Gute und Viele Grüße
    Mike

  14. #13
    Sandra
    Gast

    Re: MTX

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    Hallo Micha!

    Hab Anfang des Jahres Remicade bekommen, was viele Leute für das Wundermittel halten, was ich(19) gar nicht verstehen kann! Mir wurde auf Remicade total übel und mein Morbus Still wurde zeitweise auch schlimmer! Ausprobieren ist gut und schön, aber wenn dann nur unter Aufsicht im KHS denn es ist ja schließlich auch sauteuer!
    Lieben Gruß auch an Deinen Sohn

    Sandra

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