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Thema: Schmerzen

  1. #1
    votov
    Gast

    Unglücklich Schmerzen

    Hallo,

    endlich habe ich mal ein Forum gefunden. Ich habe seit ca. 8-10 Monaten echte Probleme. Und zwar Schmerzen in verschiedenen Sehnen. Hauptsächlich in den Achillessehnen (das allerdings schon wesentlich länger), in den Fingern (hier kam über die letzten Jahre immer mal wieder einer dazu mit entzündeten Sehnen) und im genannten Zeitraum begann ich Probleme im Unterbauch und in den Adoktoren zu bekommen. Diese Schmerzen haben mich sehr stark beeinträchtigt. Sie traten hauptsächlich nach körperlicher Belastung auf. Außerdem kamen noch Knieschmerzen hinzu. Nun war ich schon beim Rheumatologen und auch beim Neurologen. Und das Ergebnis - der eine fand nichts, der andere attestierte mir mehr oder weniger, ich sei ein Hypochonder. Ich vertraue den Ärzten also "sehr". So das war nun mal eine kurze Beschreibung. Kennt jemand diese Symptome und kann mir ein paar Tipps geben? Bzw. kennt jemand einen Arzt im Raum Frankfurt? Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

    Bis dann
    Martin

  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von eva muc
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    Hallo Martin,

    ich kann Dir zu Deinen Symptomen leider nicht viel sagen. Nur so viel: Viele hier von uns haben das selbe mit gemacht. Von einem Arzt zum nächsten. Mir selbst ging es genau so. Drei Ärzte erzählten mir, wie gesund ich doch sei. Nur dass ich zum Schluß nicht mehr Treppen steigen und mich an-/ausziehen konnte. So gesund war ich. Ein Internist fand dann heraus, dass ich Mischkollagenose (Sharp) habe.
    Alles was ich damit sagen will ist, gehe zum nächsten Arzt und das so lange, bis Du einen gefunden hast, der Dir helfen kann.

    Gruß Eva

  3. #3
    Daydreamer74
    Gast
    Hallo Martin,

    zu den symptomen kann ich dir nicht viel sagen, aber wenn es noch mal mit einem internistischen Rheumatologen versuchen möchtest, kann ich dir aus meiner Erfahrung heraus die Rheumaambulanz der Rheumaklinik in Bad Nauheim empfehlen. Genau gesagt ist das die Kerckhoff-Klinik abt. Rheumatologie.

    Alles gute

    Karsten

  4. Anzeige
  5. #4
    Moderatorin Avatar von kukana
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    hallo,

    häufig fangen rheumatische beschwerden mit allgemeinen schmerzen an. es fühlt sich an wie ein muskelkater oder als ob man sich etwas gezerrt hat. wenn das immer öfter sich bemerkbar macht und erste probleme z.b. beim gehen auftreten , dann bitte nochmal zum arzt und weiter "bohren".

    achillessehne kann z.b. in richtung polyarthritis weisen. weitere muskel und sehnenansatzpunktschmerzen auf fibromyalgie deuten.

    das ist leider zu anfang alles nicht ganz eindeutig. also dran bleiben und gegebenfalls hier weiter nachfragen.

    gruss kuki

  6. #5
    votov
    Gast

    Echt toll ! So schnelle Antworten...

    Hallo,

    erstmal besten Dank für die Antworten.

    Und speziell zu Dir Kuki,

    das gibts ja gar nicht, Du hast genau das beschrieben was ich habe. Ich bin wochenlang mit Schmerzen durch die Gegen gelaufen, die sich wie ein übler Muskelkater oder eine Muskelverletzung angefühlt haben, aber sich über Wochen gehalten haben. -beide hinteren Oberschenkel, Adoktoren, Bauchmuskulatur (hier besonders schlimm), usw.

    Woher hast Du das wissen? Kannst Du mir sagen wo es einen Arzt gibt, der das auch weiß und kennt?

    Wäre echt toll, wenn Du mir nochmal antworten könntes.

    Gruß
    Martin

  7. #6
    Moderatorin Avatar von kukana
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    hallo martin,

    die symptomatik kenne ich, da es bei mir genauso angefangen hat , das endergebnis war dann eine chronische polyarthritis.

    einen geeigneten arzt kann ich dir leider nicht nennen, da sind die leute aus deiner region gefragt. aber da das problem einen guten internistischen rheumatologen zu finden schon oft im forum besprochen wurde, wird zur zeit eine postivliste von ärzten vorbereitet von einer user-arbeitsgruppe. diese liste wird demnächst im forum vorgestellt, achte mal auf ankündigungen auch auf der hauptseite.

    falls du wissen möchtest wie es bei mri weiter ablief, schreib nochmal.

    gruss kuki

  8. #7
    votov
    Gast
    Hallo Kuki,

    vielen Dank für Deine Antwort.

    Natürlich würde ich gerne wissen wie es bei Dir war.
    Denn bisher habe ich ja noch niemanden gefunden, nicht einmal
    einen Arzt, der mich echt ernst genommen hat. Am Anfang glauben sie einem noch einigermaßen, aber wenn dann die immer richtigen und alleswissenden Resultate der Blutuntersuchung kommen und nichts auffälliges zu finden ist, merkt man den Göttern in weiß doch gleich an, was sie denken. Das ist so richtig sch.......

    Vielleicht kann mir Deine Geschichte ja etwas weiterhelfen.
    Wie alt bist Du übrigens -wenn ich fragen darf-
    Ich bin 32. Und das scheint das Alter zu sein in dem man so etwas bekommt. Hab ich jetzt öfter schon gelesen.

    Also ich freue mich auf Deine Antwort.

    Gruß
    Martin

  9. #8
    Moderatorin Avatar von kukana
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    hi,

    habe gerade mittagspause und somit kommt die antwort gleich.

    probleme wie oben geschildert hatte ich seit sommer 1998, auch ohne entzündungswerte oder rheumafaktoren. die schmerzen sprangen dann später von einem gelenk zum andern, auch da war noch nichts greifbar, ich bekam aber schmerzmittel und etwas cortison auf verdacht. die dosis war jedoch so gering, dass es keine wirkung zeigt.
    im märz 2000 bin ich total körperlich und psycisch am ende ins krankenhaus. da ich zu dem zeitpunkt akut im schub und hoch entzüdnet war, bekam ich schon am zweiten tag meine diagnose und die richtigen medikamente, in meinem fall mtx, diclofenac und höher dosiertes cortison.

    nach einer erhöhung des mtx von 15 mg auf 20 mg im august gibg es mir kontinuirlich besser, ich konnte als erstes die schmerzmittel absetzen. später fingen wir an langsam das cortison runter zu dosieren, immer in 2,5 mg schritten, zum ende sogar noch langsamer in 1mg schritten. inzwischen habe ich auch das mtx auf 5 mg reduzieren können und im oktober habe ich kontrolltermin bei meinem rheumatologen, dann entscheiden wir ob ich versuche ohne mtx auszukommen.

    ich bin innerhalb von 3 jahren sozusagen auf dem weg in die remission. eine echte remission ist erreicht wenn einige jahre ( 3-5 ) alles ok ist ohne medikamente. da möchte ich gerne hin, muss aber sagen, dass die cp jederzeit sich wieder bemerkbar machen kann. nur da ich inzwischen ja alle symptome kenne, werde ich mit dem rheumatologen zusammen eher reagieren können.

    so das was in kürze. ich bin übrigens 47 jahre jung und wir haben hier im forum sogar erkrankte kinder im alter ab 3 jahren. sowie einige die ihr rhema seit kindheit haben und heute schon auf 30 jahre zurückblicken können. da die versorgung früher nicht so gut war und es erst jetzt richtig gute medikamente gibt, haben sie leider mehr schädigungen an gelenken als ich z.b. je haben werde.

    gruss, kuki

  10. #9
    Registrierter Benutzer Avatar von Hofi
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    Hallo Martin,
    du wirst hier viele finden, denen es ähnlich ging und geht wie dir.Leider ist es mit einigen "Göttern in Weiß" so: finden sie nicht gleich was, es ist nicht eindeutig oder es sind verschiedenen Erkrankungen wird man schnell als Hypochonder in die Ecke gestellt. Ich sollte mir irgendwab nn einen guten Psychologen suchen. Irgendwann war ich dann wirklich fast so weiten einen Psycholgen zu bracuen, weil ich vor Schmerzen und dem ganzen hin und her nicht mehr ein noch aus wußte.
    Ich bin 41 und habe vor 2,5 Jahren die Diagn. Psorias Arthritis bekommen. Bis dahin bin ich aber schon 3 mal operiert worden und manchmal zweifel ich daran, das es nicht notwendig gewesen wäre, wenn man die Erkrankung eher festgestellt hätte. Eine Zeitlang ging es mir so als wäre eine Grippe im Anmarsch, das aber über mind. 10 Wochen Ich hatte erh. Temperatur, bin früh überhaupt nicht in Gang gekommen und hatte Schmerzen ohne Ende in wechselnden Gelenken. Ich kam mir schon blöd vor, bei jedem Artztbesuch ein neues Problem darlegen zu müssen. Ich habe auch Probleme mit meinem Gewicht, so das es für einige Ärtzte das Erste war mir zu erklären das ich abnehmen müßte. Als wenn ich das nicht selbst gewußt hätte. Wenn es so leicht wäre, gäbe es auch keine dicken Ärtzte. Meine Schmerzen waren aber da. Ich weiß natürlich, das es nicht gut ist, aber so wurde ich oft gar nicht genauer untersucht, hatte ich das Gefühl. Ich kann dir nur raten.Informiere dich, bleib am Ball und laß dir von niemandem deine Problem wegdiskutieren. Ich hoffe du findest Hilfe.
    Ich empfehle dir auch einen internistischen Rheumatologen oder eine Rheumaambulanz wo du dich einweisen läßt.
    Nun ist es doch ausführlicher geworden, aber ich bahe mich am Anfang meines "Forumdaseins" auch über viele ausführliche Antworten gefreut.

    Alle Gute wünscht aus dem heißen Norden (schon 18° Ostsee)

    Hofi
    Das Lachen erhält uns vernünftiger als der Verdruß.
    Gotthold Ephraim Lessing

  11. #10
    die Espressosüchtige Avatar von hannilein
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    Hallo Martin,

    auch ich kenne die von Dir beschriebenen Symptome nur zu gut aus eigener Erfahrung. Vor allem die Schmerzen in den Adduktoren können sehr sehr schmerzhaft sein und einen fast in den Wahnsinn treiben, weil man ja nichts sieht. Aber wie z.B. kukana schon geschrieben hat, fangen diverse rheumatische Erkrankungen so an. Doc L. (der betreuende Arzt dieser Seiten) meinte sogar mal, solche Beschwerden sind fast beweisend für eine rheumatische Geschichte. Bei mir fing es mit der Entzündung in sämtlichen Adduktoren an (später wurde von einem fähigen Orthopäden eine Entzündung an der Symphyse festgestellt), eine ganze Weile später bekam die Krankheit dann einen Namen: Spondarthritis (eine Erkrankung, die ihren Ursprung in den ISG = Ileosacralgelenke hat). Weiterhin kamen Beschwerden im Knie (vor allem Innenseite schräg unter der Kniescheibe), den Schultern, Ellenbogen, Hände....
    Du siehst also, Du bist nicht allein. Ich kann mich meinen Vorschreibern mit dem Tip, einen internistischen Rheumatologen aufzusuchen nur anschliessen, oder eine Rheumaambulanz.

    Ich wünsche Dir viel Glück beim Suchen und hoffe, dass Du bald Klarheit erhälst. Lass den Kopf nicht hängen.

    Liebe Grüße Kathrin

  12. #11
    votov
    Gast

    Lächeln

    Hallo

    Vielen Dank an euch alle für die tollen Antworten.
    Natürlich können es gerne noch mehr werden.

    Besonderen Dank an Dich Kuki.

    Ich hoffe es gibt noch ein paar Leute, die mir ein paar Tipps haben.

    Bis dann
    Martin

  13. #12
    Moderatorin Avatar von kukana
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    hallo martin,

    habnoch etwas vergessen, evtl. hast du das aber auch schon in anderen postings gelesen. es gibt auf der seite der rheuma liga eine versorgungslandkarte. die dir zumindest schon mal internistische rheumatologen bei dir vor ort aufzeigen kann. allerdings ohne hinweis auf deren befähigung.

    gruss kuki

  14. #13
    fletch
    Gast
    zu deiner frage ist ja doch schon einiges gesagt.

    ich habe zur zeit auch einen richtig schönen schub (sprunggelenk rechts und leiste/adduktoren) und habe daher zuhause ein wenig zeit.

    als rheumatologen kann ich dir dr. trautmann in mainz empfehlen - da bin ich auch seit eingen jahren.

    @hannilein bzw. kathrin: hast du denn deine krankheit jetzt einigermaßen im griff?

    viele grüße aus mainz
    fletch

  15. #14
    votov
    Gast

    nochmal hierzu

    Hallo,

    ich bin zu meinem Problem gerade auf der Suche nach einer Website, die Infos über Symptome bei rheumatischen Erkrankungen.

    Hier suche ich speziell eine Page, die Auskunft über Symptome wie Ausschläge im Intimbereich oder Stuhl gibt.

    Ich hatte so eine Page schon mal gesehen, weiß aber leider nicht mehr welche es war.

    Kennt jemand eine?

  16. #15
    eb
    Gast

    Schmerzen

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    Hallo Martin,
    auch ich habe eine jahrelange Odyssee hinter mir, von einem Arzt (Orthopäden) zum anderen, mehrere Krankenhausaufenthalte, mit starken Schmerzen zunächst im Rücken und später auch an den Händen und Füßen. Das dauerte alles ca. 8 - 10 Jahre, bis ich im Januar letzten Jahres von meinem jetzigen Rheumatologen die Diagnose bekam: Spondarthritis, Morbus Bechterew.
    Ich mache eine Basistherapie mit 20mg MTX/Woche, Indomet, Valoron und Krankengymnastik. Die starken Schmerzen in den Händen und Füßen sind etwas zurückgegangen, was auf das MTX zurückzuführen ist. Leider habe ich noch starke Schmerzen im Rücken. Ist wohl schon zu sehr chronisch.
    Deshalb ist es wichtig, möglichst schnell einen Rheumatologen aufzusuchen, damit rechtzeitig mit der Behandlung begonnen werden kann und nicht erst, wenn es schon zu spät ist.
    Ich wünsche Dir alles Gute
    Erwin

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