Ergebnis 1 bis 8 von 8
  1. #1
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    Frage Myofasziales Schmerzsyndrom

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    Hallo!

    Wer von euch kennt sich mit dem myofaszialen Schmerzsyndrom aus?Was hat euch dagegen geholfen? Sagt bitte nicht, dass ich meine Ärzte fragen soll. Die haben alle versagt.
    Seit mitlerweile 6 Monaten habe ich einen Dauerschmerz im linken Becken/ ISG-Bereich, der in das linke Bein ausstrahlt. Ich war schon bei vielen Ärzten in einer Schmerzklinik und auf Reha. Nichts hat geholfen.
    Ich habe die Nase voll. Vor allem hat mich lange Zeit niemand ernst genommen. Die BSG und die CRP-Werte im Blut waren nicht erhöht. Der Rheumatologe sagt( ohne es irgendwie per MRT zu überprüfen), dass die Beschwerden von einem BSV in der LWS kommen und es ihn " nichts angeht". Das Rheuma sei gut eingestellt. Das stimmt zwar auch nicht, weil ich im IGS auch Entzündungen habe, aber egal.
    Fest steht, dass keiner sich "zuständig" fühlt. Und ich so langsam aber sicher verzweifel.

    Im MRT war ich inzwischen. Der BSV L5/S1 macht einen Teil der Probleme aus. Der andere Teil kommt von einer kleinen ISG Entzündung.
    Und als Diagnose lese ich immer wieder: Myofasziales Schmerzsyndrom.

    Dank google weiß ich nun ungefähr, was das ist. Kein Arzt hat sich jemals die Mühe gemacht mit mir darüber zu reden.
    Auf Reha habe ich übrigens nicht mal Einzel-KG bekommenIch hab es angesprochen, aber mir wurde gesagt, dass es nicht bezahlt werden würde. Und das bei Morbus Bechterew???
    Andere Patienten hatten sogar 2-3 mal pro Woche Einzel-KG.
    Auf Reha ist insgesamt gesehen sowieso einiges schief gelaufen. Wie kann es sein, dass der Arzt dort in der zweiten Woche erst versteht, dass ich( Morbus Bechterew-Patient) auch Rückenschmerzen habe.
    Zitat des Arztes: " ich dachte, sie wären wegen ihren deformierten Füssen hier."
    Ja. Die hab ich ja auch noch.....

    Was soll ich sagen. Ich bin wütend, traurig und frustiert.
    Wer weiß Rat?
    Spritzen in den Rücken mit Lokalanästhetika habe ich auf Reha bekommen. Ohne Erfolg. Nun soll eine CT gesteuerte Infiltration gemacht werden. Davor hab ich aber echt Angst. Gibt es denn keine andere Möglichkeit mehr....?

    Für jeden Rat bin ich sehr dankbar!
    Viele Grüße

  2. #2
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    Hallo!
    Dann hat die Reha ja gar nichts gebracht!Das hatte ich auch leider vor 4 Jahren in Bad Pyrmont.Allerdings habe ich Fibromyalgie,bin aber auch erst 38 Jahre alt.Aber die Schmerzen sind ja fast die gleichen!!!Ich war nun schon zweimal in Bad Kreuznach,da kennt man sich auch mit Bechterew sehr gut aus.Soviel ich weiß,kann man sich mit einer Akut-Einweisung vom Arzt direkt in die Akutklinik einweisen lassen.Vielleicht wäre das nochmal eine Idee,so kann es ja auch nicht weitergehen.Bei MB kann man auch in den dortigen Radonstollen gehen,dann hat man eine Schmerzlinderung von ca.6 Mo.Ich gehe jedes Jahr in den Stollen,weil bei mir sonst nix hilft.
    Alles Gute!
    josie2016

  3. #3
    Registrierter Benutzer Avatar von vinbergssnäcka
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    Hallo kaktusnova,

    also ich habe lange Zeit am myofaszialem Schmerzsyndrom gelitten, der ganze Rücken vom Nacken bis zum Po und Oberschenkel, eine einzige Katastrophe.

    Dies wurde manuell behandelt von zwei Physios und von mir selber zwischendurch....ja, es gab erleichterung, aber was mir wirklich half?

    Humira.....nach 2-3 Spritzen Humira war ich das Schmerzsyndrom mehr oder weniger los. Daher gehe ich davon aus, das das Schmerzsyndrom durch Entzündungen im Rücken getriggert wurde. Als Diagnose habe ich PsA mit Rückenbeteiligung....

    Das Schmerzsyndrom hatte ich nebenbei unter MTX. NSAR haben auch geholfen, hatte damals aber sehr starke Probleme mit dem Darm.....

  4. #4
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    sehr mitfühlende GRüße!!!

    kann Dich sehr gut verstehen- selbe Baustelle bei mir- die selbe ERfahrung mit ignoranten Ärzten....

    werde Dein eigener Arzt!!

    Zu mehr schreiben habe ich weder Kraft noch LUst...irgendwann resigniert man-.....für kurze Zeit um dann weiter zu kämpfen...

  5. #5
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    Hallo! Erst mal danke ich für die bisherigen Antworten.
    Ich war auch in Bad Pyrmont zur Reha. Die Klinik ist einfach nicht geeignet für Leute mit Rheuma. Mein Arzt dort ( Orthopäde) hat selbst zugeben, dass er sich mit Morbus Bechterew nicht auskennt. Warum hat die Rentenversicherung mich da nur hin geschickt? Ich wollte eigentlich nach Bad Aibling, wo ich vor 16 Jahren schon mal war. Hätte ich nur Widerspruch eingelegt. Hinterher ist man immer schlauer.
    Ich bin auch erst 38 ( seit 17 Jahren Rheuma).
    Seit 11 Jahren spritze ich Enbrel. Aber irgendwie hilft es nicht mehr. Ich habe sogar das Gefühl, dass es nach der Spritze erstmal richtig schlimm wird.
    Ab Sept. habe ich einen neuen Rheumatolgen. Hoffentlich ist dir besser

    Aber letztendlich bleibt die Gewißheit, dass man sich irgendwie selbst helfen muß. Verlaß dich auf andere....dann bist du verlassen.
    Liebe Grüße

  6. #6
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    117

    hallo

    hallo
    ja das kenn ich auch, u. a. habe viele Baustellen, eines davon ist myof. Schmerzsyndrom im Gesicht, dann Arthrose, Bandscheibe, kaputter rücken, kiefer und das schönste. ich habe Gehirntumore, daraus resultieren jetzt auch noch Schmerzen von den Narben weil operiert, viele sind noch drin. immer extreme Nackenschmerzen, Schwindel.
    alles nicht lustig.
    ich habe auch schon versch. Schmerztherapien durchgemacht ,hat nichts geholfen, von den Medis nur NW gehabt.
    was mir meistens noch am ehens hilft bzw. lindert ist Akupunktur, jede andere Therapie ist sinnlos mehr oder weniger.
    und dann natürlich das Wettter, wenns feucht ist und das war es dieses Jahr fast ständig, gehts mir sowieso hundeelend und da ich versch. Baustellen haben, sind die Ärzte sowieso überfordert, weil ich soviele Baustellen habe. lt. Arzt wie 10 Patienten.
    tja ich habe mir das auch nicht ausgesucht. deshalb jedenfalls weiss man nicht woher was kommt und eine Behandlung wird sehr schwierig. ich bin oftmals Depremiert, wünschte ich hätte nur 1 Erkrankung, z.B. Zucker .....kenne da jemand. gut da hat man auf Dauer natürlich auch andere Probleme, nur man weiss woher es kommt und man kann dann doch was dagegen machen, man fühlt sich dann bei 1 Arzt aufgehoben.
    ich weiss nicht, soll ich zum Orthopäden, zum Rheumatologen, zum Neurologen oder zum Kieferorthopäden.
    mich stresst das so langsam, weil ich von einem Arzt zum anderen hechele und letztendlich bringts wenig. Physiotherapie lindert auch bischen, leichte Massage,leichte Bewegung.

  7. #7
    Registrierter Benutzer Avatar von Clara07
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    Hey,

    das mit den vielen Baustellen ist ein Problem. Irgendwie fehlt mir nach der letzten heftigen Diskussion der Mut, mich bei den diversen medizinischen Fachrichtungen durchzukämpfen.

    Ich kann mir vorstellen, dass die myofaszialen Schmerzen häufig bei Menschen mit Rheuma oder Bandscheibenvorfällen vorkommen. Mir passiert das jedenfalls oft, dass ich mich wegen heftiger Entzündungen oder Schmerzen wegen Verletzungen, wegen der Bandscheibe, wegen der Spinalkanalverengung, wegen einer Bursitis, vielleicht inneren Blutergüssen oder eines überlasteten Arthrosegelenkes völlig falsch bewege und Muskeln sich verhärten. Schon sitze ich im schmerzhaften Teufelskreis.

    Deutlich erklärt finde ich das hier:
    http://www.allgemeinarzt-online.de/a/1671956

    Zum Glück habe ich eine Rheuma-tolerante Pilateslehrerin bei der VHS gefunden, die neben Pilates auch immer wieder Übungen aus der Faszientherapie einsetzt. Damit habe ich nicht nur ein Muskelfunktionstraining um Kraft aufzubauen. Ich bekomme auch Übungen an die Hand, mit denen ich bei Bedarf einzelne Muskelpartien wieder beweglich bekomme - bevor es ganz schlimm wird.

    Wenn es heftig wird, wünsche ich mir schon einen Arzt der untersucht, was nun mal wieder die Ursache war und dann eine Physio-Einzeltherapie, um erst einmal ein bisschen Lockerung zu erfahren, daneben Hinweise auf geeignete und weniger geeignete Bewegungsübungen. Mir wird nur leider immer wieder erklärt, das könne nicht finanziert werden. Es wurden auch schon mehrere Praxen aus Kostengründen geschlossen. Mit der Arbeitslosigkeit von Arzthelferinnen geht es mir als verursachendem Patienten ja auch nicht gut. Bei SLE übernimmt die Kasse Dauerverordnungen für Physiotherapie, bei MCTD nicht. So ist das.

    Liebe Grüße
    Clara
    "Man sollte das Gernegroß-Sein mit fünfundzwanzig Jahren aufgeben; bis dahin braucht man es ja wohl, um zu wachsen, aber nachher ..." (Georg Groddeck)
    https://www.rheuma-online.de/forum/t...l=1#post665243







  8. #8
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    Hallo, ich weiß jetzt nicht ob ich damit hier richtig bin, aber ich denke Faszienrollen und Faszienübungen können hierbei wirklich sehr gut helfen

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