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  1. #1
    Vivy
    Gast

    ich bins nochmal, wegen MTX

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    Hallo,

    danke an alle, die mir unten geantwortet haben.

    Trotzdem scheue ich mich immernoch, MTX einzunehmen.
    Was würdet ihr denn tun?
    Ich habe mit 5mg Cortison relativ wenig Beschwerden, würdet ihr trotzdem MTX nehmen, oder lieber beim Cortison bleiben? Macht es Sinn, Teufelskralle oder andere natürliche Mittel auszuprobieren?

    Ich habe eine innere Sperre gegen dieses Medikament, vor allem seit ich gelesen habe, daß es auch in der Krebs-Chemotherapie eingesetzt wird.

    Muss man gleich eine solche Chemie-Keule einsetzen, wenns auch mit niedrig dosiertem Cortison geht?

    Gruß

  2. #2
    kukana
    Gast

    Re: ich bins nochmal, wegen MTX

    hallo vivy,

    mtx ist tatsächlich ein medikament das in der krebstherapie eingesetzt wird, allerdings in sehr viel höherer dosierung als bei den rheumatischen erkrankungen. eine cp ist z.b. eine auto immunerkrankung, soll heissen: dein körper erkennt nicht mehr was richtig und falsch ist für dich. mit dem mtx gibst du deinem körper eine bremse, es drückt dein immunsystem herunter, sodass sich weitere veränderungen nicht mehr in dem maße ergeben, wie es ohne medikament sein wird.

    cortison hilft die zwar die entzündungen und schmerzen ein wenig einzudämmen, aber deine erkrankung bleibt unter diesem deckmäntelchen weiterhin aktiv, d.h. es kann zu gelenkveränderungen führen. teufelskralle ist ok wenn eine cp zum beispiel nicht so aktiv ist. aber vor gelenkveränderungen schützt es nicht.

    es gibt viele, die versucht haben sich mit homöopathischen mitteln ein rheuma vom leib zu halten, leider nur mit sehr mässigem erfolg. schau doch bitte auch einmal auf der hauptseite im a bis z zu dem thema oder im chatarchiv des expertenchats, dort gibt es eine diskussionsrunde mit dr.langer zu dem thema.

    gruss kuki

  3. #3
    gisela
    Gast

    Re: ich bins nochmal, wegen MTX

    Hallo Vivy,
    ich kann mich eigentlich nur noch dem Posting von Kukana anschließen.

    Ich kann verstehen , das Du vor so einem Medikament Angst hast. Es sind halt keine Bonbons, die man so einfach schluckt. Aber vielen im Forum hat das MTX geholfen und hillft immer noch.

    Du must unbedingt versuchen die Zerstörung der Gelenkinnenhaut zu stoppen und das kannst Du halt nur mit einem Basismedikament und nicht mit Cortison.

    Du wirst schon für Dich die richtige Entscheidung treffen.

    Viele Grüße aus Nürnberg und einen schönen 3. Advent
    gisela

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  5. #4
    Angie Opitz
    Gast

    Re: ich bins nochmal, wegen MTX

    Hallo Vivy,

    ich schließe mich meinen Vorschreiberinnen an: Cortison lindert zwar die Beschwerden, aber es verhindert nicht die fortschreitende Gelenkszerstörung. Dies erreichst Du nur mit einem wirksamen Basis-Medikament.

    Mal davon abgesehen: Cortison ist auch ein "Hammer". Natürlich kann es sein, dass Du - wie ich z.B. - ein Basismedikament wegen Unverträglichkeit oder starker Nebenwirkungen wieder absetzen musst. Zum Glück gibt es heute aber einiges auf dem Markt. Man muss halt ausprobieren, was einem am besten hilft bzw. bekommt.

    Liebe Grüße und einen schönen 3. Advent aus Tirol von
    Monsti

  6. #5
    deMehlinger
    Gast

    Re: ich bins nochmal, wegen MTX

    Hallo Vivy,

    Kinder bekommen ja auch diese Medikamente. Sie fragen zwar nicht nach den Nebenwirkungen - diese Entscheidung liegt bei den Eltern - und diese tun sich natürlich auch schwer damit. Aber - ich bin der Ansicht, speziell mit MTX hat man ein Mittel, das gut kontrollierbar ist und bei dem die Nebenwirkungen gegenüber fortschreitender Gelenkzerstörung in einem akzeptablen Bereich bleiben.

    Schau Dir mal an, was Eltern zu Alternativ-Behandlung meinen:

    http://people.freenet.de/alwin.corell/ralterna.htm


    Gruß
    ALCO

  7. #6
    mia
    Gast

    Re: ich bins nochmal, wegen MTX

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    hallo,
    ich nehme seit einem halben jahr jetzt mtx, habe mich auch immer davor gescheut, aber alles andere hat nicht viel gebracht bei mir, und da ich erst 23 bin, wollte mal mich auch nicht mit cortison vollpumpen.
    nehme davon zusätzlich 5 mg, aber nicht mehr.

    meine dosis mtx ist 20 mg, die kriege ich einmal die woche i.v. gespritzt, und es geht mir sehr viel besser damit. diese 20 mg sind ein 50-stel, bzw.100-stel der dosis, die bei einer chemotherapie angewand wird, und dass das dann auch deutlich weniger nebenwirkungen hat, kann man sich vielleicht vorstellen.
    mir geht es nebenwirkungstechnisch relativ gut, bis auf gelegentliche überkeit nach der spritze, die aber wirklich nur alle 2-3 mal auftritt.

    ich will dich nicht überreden, denn mtx ist mtx, aber wenns dir nicht gut geht und du auch vom cortison runter willst, das bei mir mehr nebenwirungen hat als das mtx, dann solltest du drüber nachdenken.

    alles gute, mia

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