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  1. #1
    judith
    Gast

    Radiosynoviorthese

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    hallo,

    wer hat erfahrungen damit?

    mein knie soll im september eine RSO bekommen und ich hoffe, bis dahin greift das mtx und pleon ra, so dass ich um die RSO `rumkomme.
    bin nicht sonderlich begeistert davon mir radioaktives zeug spritzen zu lassen, zumal ich in den letzten monaten genug erlebt habe, psychisch angeschlagen bin und nicht mehr so viel vertrauen in die ärzte habe wie vorher.

    ich hoffe, es gibt erfahrungen hier im forum!
    würd`mich freuen was zu hören.

    insbesondere von anderen jungen patienten, bin nämlich erst 22 und wüsste gern, wie sie mit ihrer krankheit umgehen.

    danke!

    judith

  2. #2
    A.P.
    Gast

    Re: Radiosynoviorthese

    Hallo Judith,

    habe letztes Jahr im Mai 2001 eine Radiosynoviorthese im Ellbogen des linken Armes (Rhenium-186) sowie der zwei äußeren Finger der linken Hand (Erbium-169) machen lassen. Es wurde parallel gemacht - nur es wird je nach Gelenkgröße eine andere radioaktive Substanz (s.o.) gespritzt - die Halbwertszeit bei bei den Substanzen für die kleineren Gelenke ist größer als bei größeren Gelenken. Dafür ist die Reichweite geringer. Für die Knie wird meines Wissens Yttrium-90 gespritzt (Halbwertszeit 64h bei 11mm Reichweite).

    Als Ergebnis bei mir ist festzustellen, daß die Schwellungen zurückgingen (vielleicht auch zusätzlich durch MTX und Cortison). Der Bewegungsschmerz in Streck- und Beugephase wurde reduziert und der Krankengymnast konnte besser arbeiten.

    Zu bedenken: Radioaktive Substanzen haben "gewisse" Wirkungen!!! Du solltest Deinen Rheumatologen bzw. Radiologen nochmals interviewen! (auch bzgl. Schwangerschaft!) In der Regel wird die Radiosynoviorthese bei älteren Patienten eingesetzt (ab ca. 40-50 laut Literatur). Bin selber 37 und habe es nach einjährigem Überdenken trotzdem gemacht, denn irgendwas mußte getan werden. Die Alternativen waren entweder weiterhin Schmerzen, eine chemische Injektion oder eine OP.

    Sonnige Grüße,
    A.P.

  3. #3
    Pedi
    Gast

    Re: Radiosynoviorthese

    Hallo Judith
    So eine kleine Prozedur hab ich auch schon hinter mit.Auch im Knie.Das war aber schon 1997.Da war ich 30.Ist wie eine Kniepunktion.Nur ein kleiner Pieks.Danach musste ich 3 Tage liegen-nur der Gang zum Klo war erlaubt.

    Die Wirkung hielt ein Jahr lang an.Hab in dieser Zeit aber keine weiteren Medikamente genommen.
    Es ist auf jeden Fall eine weitere möglichkeit.
    Viel Glück
    Pedi

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  5. #4
    elmar (ameise)
    Gast

    Re: Radiosynoviorthese

    hi judith

    man kann das ganze auch auf chemischem machen. ich habe mit 15 meine ersten (ca.30) chemischen synoviothesen bekommen. bei mir waren damals sämmtliche gelenke betroffen (außer die finger).
    man sagte mir das man, wegen der strahlung eine radioaktive nur bei älteren leuten macht.
    das ganze wurde in sendenhorst gemacht und muß sagen das ich mit dem erfolg sehr zufrieden war und bin und würde diese behandlung so ziehmlich jedem medikament vorziehen!

    cu elmar

  6. #5
    scarlett 1002
    Gast

    Re: Radiosynoviorthese

    Hey Judith,
    habe die RSO letztes Jahr im August am rechten Knie machen lassen.Leider hat sie nur ein halbes Jahr gehalten. Aber ein Versuch war es wert. Ich hatte bis dato keine Basis Medis bekommen. Wenn man überlegt, daß man sích MTX (was ja ein chemo.Präparat ist) ersparen kann, wollte ich die RSO zuerst versuchen.Schließlich wird hier nur 1 Gelenk behandelt.Aber der Radiologe kann dich da genauer informieren. Ich muß jetzt leider MTX nehmen, aber ich habe seit dieser Zeit keine Flüssigkeit mehr im Knie gehabt.Hoffe, daß es so bleibt.
    Vor der RSO wurde an meinem linken Knie 2xeine Arthroskopie mit durchspülen des Gelenkes gemacht. Das ganze hielt jeweils 4 Jahre. Aber jedes Mal eine OP ist ja wohl auch nicht das ware.
    Also ich fand die RSO wirklich nicht schlimm und ich wünsche dir, daß sie bei dir länger hält.

    Tschüßi
    Scarlett

  7. #6
    motte
    Gast

    Re: Radiosynoviorthese

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    Hallo Judith,
    ich bin 35 Jahre alt und hatte vor ca. 10 Wochen eine RSO am linken Knie. Am schlimmsten an dieser Behandlung fand ich das Liegen über 3 Tage. Ansonsten konnte ich nichts schlimmes feststellen. Der zunächst eingetretene Erfolg der Behandlung (weniger Schmerzen, abschwellen des Kniegelenkes) hat leider nicht lange angehalten, sodaß ich inzwischen leider bei MTX gelandet bin.
    Nachdem das Risiko und die unangenehmen Nebenerscheinungen der Behandlung relativ gering sind (z. B. im Vergleich zu einer operativen Entfernung der Synovia), würde ich es an deiner Stelle auf jeden Fall ausprobieren.
    Zum Umgang mit der Krankheit kann ich nur Optimus empfehlen. Sobald ich mich hängen lasse und Trübsal blase geht es mir auch schlechter. Genieße jede schöne Minute des Tages, dann wiegen die negativen nicht so schwer!

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