Ergebnis 1 bis 2 von 2
  1. #1
    Erwin
    Gast

    Erfahrungsaustausch

    Anzeige
    Hallo,
    ich war jetzt 3 Wochen stationär im Rheumazentrum Ruhrgebiet in Herne. Einige von Euch kennen mich ja bereits.
    Ich wurde zur Abklärung von 2 Diagnosen ( Fibroyalgie und Spondarthritis)eingewiesen. Nach 3 Wochen intensiver Behandlung durch hauptsächlich physikalische Therapie wurde ich entlassen. Ich habe bis dahin starke Schmerzmittel ( Morphium ) genommen, ohne einen guten Erfolg zu erzielen. Deshalb bin ich auch seit Anfang des Jahres bei Dr. Kalthoff in Herne in Behandlung. Seine Diagnose: Seronegative Spondarthritis bzw. Psoriasis-Arthritis.
    Ich habe sehr starke Schmerzen im Bereich der ISG bis hinauf zur HWS. Die Endgelenke aller meiner Finger sowie der beiden Daumen sind geschwollen, lassen sich nur wenig bewegen und schmerzen stark. Ich habe drei Monate eine Basistherapie mit Sulfasalazin gemacht, ohne Erfolg. Dr. Kalthoff wollte daraufhin eine MTX-Therapie durchführen. Dazu ist es bis jetzt noch nicht gekommen, da ich ja im Krankenhaus war. Die Entlassungsdiagnose lautet: undifferenzierte Spondarthritis, sekundäre Fibromyalgie, Osteroporose und ineffektive Morphin-Therapie.
    Ich bekam gegen meine immer stärker werdenden Schmerzen lediglich Voltarenkapseln und Novalgintropfen.
    Meine tägliche Morphindosis von 180 mg wurde bis zur Entlassung auf 20 mg pro Tag gesenkt.
    Ich habe jetzt größere Schmerzen als bei meiner Einlieferung.
    Die Ärzte meinten, dass es keine Mittel, außer physikalischer Therapie und Krankengymnastik, für meine Beschwerden geben würde.
    Wer kann mir einen Tip geben?
    Viele Grüße
    Erwin

  2. #2
    Elisabeth
    Gast

    Re: Erfahrungsaustausch

    Anzeige
    hallo erwin, ich kann Dir zwar nicht selbst weiterhelfen, empfehle Dir aber dringend, Dich einmal per e-mail mit Dr. Langer von rheuma-online in Verbindung zu setzen. ich denke, dass er Dir ganz bestimmt einen rat geben wird. ich selbst habe seit knapp elf monaten auch eine rheumatologische erkrankung, die noch nicht restlos abgeklärt ist, war auch schon mal in einem rheuma-krankenhaus, bekam dort zu cortison und diclofenac das basismittel azulfidine verordnen, was aber wohl bei mir nicht viel brachte. mein rheuma-doc hat es abgesetzt, mtx verordnet und seit ein paar wochen arava dazu. erfolg: keine schmerzen mehr (also auch keine schmerzmittel), cortison schon etwas reduziert, schwellungen an knie, handgelenken und fingern wesentlich zurückgegangen, alles viel beweglicher. hast Du einen guten rheumatologen? ich wünsche Dir alles gute, vor allem, dass Du rasche ärztliche hilfe finden wirst. abendgruß, elisabeth

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •