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  1. #1
    Gaby
    Gast

    An Tricia wg. MTX/Brechreiz

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    Hallo Tricia,
    ich habe gerade von Deinem Brechreiz wegen MTX gelesen. Ich bin eine "Leidensgenossin". Bei mir war es mit der Übelkeit so schlimm, daß ich das MTX sogar abgesetzt habe (heimlich natürlich, bis ich es wegen der Gelenkzerstörungen doch wieder nehmen mußte und muß, was meine Lebensqualität aber auch enorm beeinträchtigt (was ist schlimmer: der Brechreiz oder die Schmerzen??? - ich bin mir da nicht sicher). Aber jetzt zum Thema: Ich habe die Übelkeit einigermaßen durch MCP-Tropfen und durch viel Buttermilch in den Griff gekriegt. Die Tropfen nehme ich ein paar Stunden vor dem MTX und dann ca. 24 - bis 36 Stunden nachher (so 3x am Tag). Außerdem beginne ich auch am Tag der MTX -Gabe mit der "Buttermilchhkur" - mind. 1/2 Liter; Naturjoghurt (dieser für ca. 30 Pfennig, ach ja 15 cent) ist auch recht gut und soll ein sehr guter Magenschutz sein (regelmäßig gegessen).
    Vielleicht habe ich Dir helfen können, was mich freuen würde.

    Viel Glück!!
    Gaby

  2. #2
    Tricia
    Gast

    Re: An Tricia wg. MTX/Brechreiz

    Gaby, herzlichen Dank für dein posting, über das ich mich sehr gefreut habe.
    Ja, das mit dem Brechreiz kriege ich leider nicht in den Griff. Anscheinend scheint das mtx zu wirken, ich habe wesentlich weniger Gelenksschmerzen und kann auch seit einigen Tagen wieder einigermassen laufen (ohne allzu sehr zu humpeln), aber der Brechreiz dauert im Durchschnitt bis zu 36 Stunden non-stop. Hatte diese Woche deshalb bereits zwei Primperan-spritzen, es hat aber trotzdem 36 Stunden angedauert. Ich kann das übrigens nicht "heimlich" absetzen, denn ich kriegs gespritzt (15 mg / woche). Anscheinend sollen Spritzen wesentlich besser verträglich sein. Hast du es schon mal mit der Spritzenform versucht ? Auf jeden Fall werde ich die Buttermilchkur versuchen ! Ich muss das unbedingt in den Griff kriegen, denn mein rheumadoc will das mtx nicht absetzen, da es anscheinend gut wirkt, aber ich finde es quasi unmöglich zu arbeiten mit einem solchen Brechreiz und ich kann schlecht jede Woche 2 Tage auf Krankenschein gehen wegen Brechreiz. Na ja, ich halte dich auf dem Laufenden. Aber vielen herzlichen Dank für deine Zeilen, es hat mir gut getan zu wissen, dass ich damit nicht allein stehe. Wie hältst du es eigentlich mit der MTX einnahme ? Ich habs normalerweise am Freitag abend, und bin deshalb übers Wochenende krank, aber diese Woche hat es eben erst am Sonntag abend angefangen und dann gedauert bis Dienstag morgen !!
    Alles liebe und gute. Deine Tricia

  3. #3
    Jürgen
    Gast

    An Tricia

    Hi Tricia,

    ich hatte auch Probleme mit dem Brechreiz, solange es in die Vene gespritzt wurde. Als ein anderer Arzt es dann in den Muskel spritzte, war es wesentlich besser verträglich.

    Schöne Grüße
    Jürgen

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  5. #4
    Phytonia
    Gast

    Re: An Tricia

    liebe tricia,

    auch mir ging es ähnlich wie dir.
    habe im letzten jahr märz mit der basismedikation mtx begonnen.
    15mg, die ich mir selber spritzte. und genau wie duc auch, war ich ca 48 stunden überhaupt nicht mehr zu gebrauchen. dieser ständige brechreiz, das unwohlsein machten mir diese beiden tage zum verhängnis.
    3monate hab ich diese situation ertragen und bin dann auf 15mg in tablettenform umgestiegen. dadurch dass ich das mtx nun oral einnehme werden ca. 12% derWirkstoffe absorbiert, also vom körper wieder ausgeschieden.
    und siehe da, seit dieser stunde ging es mir ( übrigens bis heute ) besser!!! ich glaube, dass einfach die menge zu groß war und der körpr nun mit dieser art und weiseder einnahme besser klar kommt.
    vielleicht wäre es auch für dich eine mögliche alternative. die wirksamkeit bleibt erhalten und ddie lebensqualität steigt wieder.

    dir viel glück

    Phytonia/ Susanne

  6. #5
    Ulla
    Gast

    Re: An Tricia

    Hallo Tricia,
    erst mal auch dir danke für deine netten Worte an mich, es hat mich doch sehr überwältig was alle geantwortet haben.
    Fühle mich schon richtig wohl in diesem Forum.
    Also du hast mich gefragt wie meine Tochter das MTX verträgt.
    Meine Tochter bekommt MTX als Tabletten 15 mg und am nächsten Tag bekommt sie ein Folsäurepräparat, dies soll die Nebenwirkungen etwas abfangen.
    Zum Therapiebeginn bekam sie noch 20 mg Decortin, eine Dauerantibiotikatherapie sowie noch verschiedene andere Medikamente für ihre Lungenerkrankung.
    Sie quälte sich mit unerträglichen Bauchschmerzen, sah immer aus wie eine Leiche auf Urlaub.
    Der Arzt aus der Kinderklinik schob es auf die Psyche der Kinderarzt vor Ort aufs MTX.
    Jetzt nach 5 Monaten Therapie, hat sie zwar noch immer mal Beschwerden, aber nicht mehr in diesem Ausmaß.
    Damals war ich kurz davor die Therapie abzubrechen, heute bin ich froh das wir durchgehalten haben.
    Das Decortin wurde auf 5 mg reduziert und insgesamt ist sie viel stabiler geworden.
    Sie ist jetzt 9 Jahre alt und seit ihrer Geburt war sie jedes Jahr bis zu 12 Wochen im Krankenhaus zuletzt im Dezember 2001.
    Hier zeichnet sich jetzt schon ein Erfolg ab.
    Ganz liebe Grüße
    Ulla

  7. #6
    Ina
    Gast

    Re: An Tricia

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    Hallo Tricia,
    auch ich hatte mit der übelkeit und dem erbrechen zu kämpfen, (nehme zur zeit mtx 10 i.m. )mein hausarzt hat sich dann für mich,bei verschiedenen rheumatologen erkundigt und ich nehme jetzt seit 3 Wochen Zostran 8 ,am injektionstag abends das hat mir super geholfen.
    liebe grüsse
    ina

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