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Welche Vorsichtsmaßnahmen und speziellen Hinweise sind zu beachten?
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Ein wesentlicher Wirkmechanismus der Gasteiner Heilstollen-Behandlung ist die Kombination der Radon-Inhalations-Therapie mit einer milden Hyperthermie in Anwesenheit von hoher Luftfeuchtigkeit. Dies bedeutet aber, daß die Therapie im Heilstollen mit einer gewissen Belastung von Herz und Kreislauf verbunden ist. Vorsicht ist deshalb bei Patientinnen und Patienten geboten, bei denen es wegen schwererer Vorerkrankungen oder unzureichend behandelter Begleiterkrankungen unter einer verstärkten Herz-Kreislauf-Belastung zu Problemen kommen kann. Dazu gehören vor allem
Berücksichtigt werden sollte außerdem, daß es sich bei der Heilstollen-Therapie um eine Behandlungsform handelt, bei der man mit speziellen Loren durch bergmännisch vorgetriebene Stollen tief in einen Berg einfährt. Deshalb wird eine Heilstollen-Therapie eher nicht bei Patienten mit schwerer Platzangst oder vergleichbaren Angststörungen in Frage kommen.
Um sicher über die voraussichtliche Verträglichkeit der Stolleneinfahrten entscheiden zu können, wird vorher eine ärztliche Untersuchung durch die Ärzte am Heilstollen oder durch Kurärzte im Gasteiner Tal durchgeführt. Zur Sicherheit der Patienten wird jede Einfahrt in den Heilstollen medizinisch begleitet. Autor: Priv. Doz. Dr. med. H.E. Langer |
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