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Vitamin D-Mangel bei einer Reihe von rheumatischen Erkrankungen bestätigt
Kategorie: Erkrankungen/Krankheitsbilder, Ernährung In zwei verschiedenen Studien ist jetzt bestätigt worden, so die aktuelle Meldung auf dem EULAR Kongress, dass ein Vitamin D-Mangel bei Patienten mit unterschiedlichen rheumatischen Erkrankungen häufig ist. Über die Hälfte der Patienten hatten Vitamin D-Serumspiegel unterhalb des als normal angesehenen Niveaus. In einer weiteren Studie fanden die Wissenschaftler, dass die empfohlene tägliche Dosis an Vitamin D nicht ausreichte, um die Serumspiegel bei Rheumatikern zu normalisieren. Eine Studie aus Großbritannien untersuchte bei 90 Patienten mit rheumatischen Beschwerden (rheumatoide Arthritis (RA), Osteoporose und ungeklärten Muskelschmerzen, jeweils 30 Patienten) die Vitamin D-Spiegel im Serum. Bei den RA-Patienten lagen die Vitamin D-Konzentrationen im Serum im Mittel bei 36 nmol/l (14,4 ng/ml), bei den Patienten mit Osteoporose bei 31 nmol/l (12,4 ng/ml) [1]. In einer weiteren italienischen Studie wurde der Effekt einer Nahrungsergänzung mit Vitamin D bei Patienten mit entzündlichen und mit nicht-entzündlichen Autoimmunerkrankungen analysiert. Nur 29 Prozent der Patienten erreichten mit der Supplementation Vitamin D-Spiegel, die höher lagen als die, die man bei Gesunden als ausreichend bezeichnen würde. Dabei gab es keine Unterschiede zwischen den beiden Gruppen [3]. „Diese Ergebnisse zeigen, dass die tägliche Gabe von 800-1000 IE Vitamin D nicht ausreicht, bei Patienten mit Autoimmunerkrankungen den Vitamin D-Spiegel zu normalisieren. Es ist allerdings auch nicht klar, ob höhere Dosierungen effektiver wären.“ kommentierte Dr. Pier Pier Paolo Sainaghi von der „Clinical Immunology, DMCS Università del Piemonte Orientale "A. Avogadro" and AOU "Maggiore della Carità".
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