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Vitamin D hat positive Wirkungen am Herzen
Kategorie: Ernährung Auch die US-Kardiologen beginnen sich für Vitamin D zu interessieren. Grund ist u. a. eine Studie, die auf der Konferenz der American Heart Association in Orlando, USA, im November 2009 vorgestellt wurde. Die Ergebnisse beweisen jedoch nicht, dass ein Vitamin D-Mangel ursächlich für Herzerkrankungen ist, sondern sie zeigen lediglich, dass eine Verbindung besteht. Die Kardiologen verfolgen jetzt aufmerksamer die Forschungsergebnisse zur Bedeutung von Vitamin D bei Regulation des Blutdruckes, der Entzündung und der Glucose-Kontrolle – alles Am Medical Center in Salt Lake City, USA, wurde bei 27.686 Patienten, die wenig Alkohol und Tabak konsumierten, der Vitamin D-Spiegel im Blut gemessen. Anhand dieser Werte wurden die Patienten in drei Gruppen unterteilt: „Normal“ – Patienten mit einer Vitamin D-Konzentration von mehr als 30 Nanogramm pro Milliliter, „niedrig“ – bei Konzentrationen von 15-30 ng/ml und „sehr niedrig“ bei weniger als 15 ng/ml. Weiterhin war das Risiko für einen Diabetes doppelt so hoch und es bestand ein Trend zu hohem Blutdruck. Der Vitamin D-Mangel war insgesamt eine unabhängiger Risikofaktor für schlechte Studienergebnisse, so Dr. Muhlestein, Forscher des Intermountain Medical Center in Murray, Utah USA, und einer der Autoren dieser neuen Studie. „Wir Kardiologen haben gelernt, dass Vitamin D einen Einfluss auf eine Rachitis und den Calcium-Stoffwechsel ausübt. Wir haben uns daher nicht um Vitamin D gekümmert und erst Recht keine Spiegelbestimmung im Blut angeordnet.“ Literatur und Link:
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