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Verbesserung der Schilddrüsenfunktion bei hypothyreoten RA-Patienten unter Adalimumb
Kategorie: Rheumatoide Arthritis, Adalimumab Die gegen TNF-alpha gerichtete Therapie mit Adalimumab (Humira®) verbesserte die Schilddrüsenfunktion bei hypothyreoten RA-Patienten. Das galt insbesondere, wenn die Patienten positiv auf TPO-Antikörper testeten und nicht mit L-Thyroxin behandelt wurden. Die Daten stellen einen weiteren Beleg dar, dass pro-entzündliche Zytokine, wie das TNF-alpha, eine pathologische Rolle bei der Schilddrüsenfunktionsstörung spielen. Ein Merkmal der rheumatoiden Arthritis (RA) ist ein hoher Zytokinspiegel, wie der des Tumor Nekrose Faktors (TNF) alpha. Dieses Zytokin scheint auch bei der Entstehung einer Schilddrüsendysfunktion eine Rolle zu spielen. Die Schilddrüsendysfunktion ist wiederum eine häufige Begleiterkrankung der RA. Daher sollte eine Therapie, die gegen TNF gerichtet ist, auch die Schildrüsenfunktionsstörung verbessern können. Diese Annahme war der Anlass, während einer Therapie mit Adalimumab, einem TNF-Inhibitor, Änderungen der Schilddrüsenhormone bei RA-Patienten zu messen. Vor Behandlungsbeginn und nach sechs Monaten Therapie mit Adalimumab wurde die Schilddrüsenfunktion (Thyreoidea-stimulierendes Hormon (TSH), freies Thyroxin (fT4)) und Thyreoperoxidase-Antikörper (TPO-AK) bei 138 RA-Patienten gemessen, die zuvor noch nicht mit TNF-Blockern behandelt worden waren. Die Patienten wurden entsprechend in ihrer Schilddrüsenfunktion eingeteilt in: hypothyreot, hyperthyreot und euthyreot. Literatur und LinksImprovement of Thyroid Function in Hypothyroid Patients with Rheumatoid Arthritis After 6 Months of Adalimumab Treatment: A Pilot Study weitere Informationen zur Therapie mit Adalimumab auf rheuma-online 2010:
Mittwoch, 01.12.2010
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