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Rituximab bei RA-Patienten, bei denen TNF-alpha Blockern wegen unzureichender Wirksamkeit abgesetzt werden mussten
Kategorie: Rheumatoide Arthritis, Rituximab, TNF-alpha-Blocker Hat die Anzahl der vorab eingesetzten TNF-Blocker einen Einfluss auf den Therapieerfolg von Rituximab (MabThera®) bei Patienten mit rheumatoider Arthritis nach erfolglosem Einsatz der gegen den Tumornekrosefaktor-alpha gerichteten Biologicals? Die Subanalyse der REFLEX-Studie: Danach ist Rituximab wirksamer, wenn es bereits nach einem ersten TNF-alpha-Versagen eingesetzt wird. ![]() Joel M. Kremer, MD, Leiter der Abteilung für Rheumatology am Albany Medical College in New York, präsentierte auf dem ACR-Kongreß 2006 in Washington die Ergebnisse der REFLEX-Subanalyse. r-o-Foto: Priv. Doz. Dr. med. H.E. Langer ![]() Der Leiter der REFLEX-Studie, Stanley B. Cohen aus Dallas, auf dem EULAR-Kongress 2004 zusammen mit unserer rheuma-online-Autorin Dr. Barbara Missler-Karger. r-o-Foto: Priv. Doz. Dr. med. H.E. Langer ![]() Rituximab ist ein Antikörper, der gezielt an eine Untergruppe von B-Zellen bindet und damit ausschaltet. Auf diese Weise wird der Entzündungsprozeß bei der rheumatoiden Arthritis unterbrochen. Bildnachweis: Roche, Einführungs-Pressekonferenz, Frankfurt/Main, 18. Juli 2006 Rituximab (MabThera®) ist ein biotechnologischer hergestellter chimärer monoklonaler Antikörper, der gegen das Oberflächenmolekül CD20 auf B-Zellen gerichtet ist. Die Sicherheit und Wirksamkeit von Rituximab in Kombination mit Methotrexat (MTX) bei RA-Patienten nach erfolgloser anti-TNF Therapie werden aktuell in einer großen multizentrischen Phase-III Studie (REFLEX - Randomized Evaluation of Long-Term Efficacy of Rituximab in RA) untersucht. Eine erste Zwischenauswertung nach 24 Wochen ergab, dass signifikant mehr Patienten auf Rituximab plus MTX als auf Plazebo plus MTX ansprachen [1]. Die Patienten, die mit nur einem TNF-Inhibitor vorbehandelt waren, sprachen besser an als die Patienten mit mehr als zwei gegen TNF gerichteten Biologicals in der Vorgeschichte – Patienten mit einem hartnäckigeren Krankheitsbild, so die Schlussfolgerung der Autoren. Literatur: Link zum Abstract:
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