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Prädiktoren für ein schlechtes Ansprechen auf Etanercept bei Kindern mit einem polyartikulären Verlauf einer JIA
Kategorie: juvenile rheumatoide Arthritis, Etanercept Patienten mit einem polyartikulären Verlauf einer juvenilen idiopathischen Arthritis zeigen hohe Ansprechraten auf Etanercept auch bei den PedACR70-Kriterien. Patienten mit einer längeren Krankheitsdauer, weiblichem Geschlecht, fehlenden ANAs, Begleittherapie mit Corticoiden, jedoch niedrigerer Krankheitsaktivität, BSG und Anzahl der betroffenen Gelenke sprachen nach sechs Monaten signifikant schlechter auf die Etanercept-Therapie an. Seit der Einführung von Etanercept vor 10 Jahren konnte der Krankheitsverlauf bei der Mehrzahl der Kinder mit einer juvenilen idiopathischen Arthritis (JIA) deutlich verbessert werden. Mit Ausnahme der systemisch beginnenden JIA wird ein Nutzen der Etanercept-Therapie bei vielen Patienten aus allen Kategorien der kindlichen Arthritiden gesehen. Es gibt allerdings nur wenige Daten über Prädiktoren für das Ansprechen auf die Therapie mit dem TNF-Inhibitor. Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft pädiatrischer Rheumatologen in Deutschland und Österreich haben daher eine Analyse des Das Register umfasst Daten von 1.345 Patienten, die im Verlauf von 10 Jahren rekrutiert und in einer prospektiven, offenen, multizentrischen Studie weiter beobachtet wurden. In die Analyse wurden die Patienten einbezogen, die erstmals seit sechs Monaten mit Etanercept behandelt wurden. Insgesamt wurden 517 Patienten mit seropositiver (19 %) und seronegativer (55 %) poly-JIA sowie mit ausgeprägter oligo-JIA (26 %) mit einer Behandlungsdauer von sechs Monaten identifiziert. Von den kleinen Patienten waren 73 Prozent weiblich Ein Ansprechen gemäß den American College of Rheumatology Pediatric Score, PeDACR30 Kriterien hatten 87 Prozent der Patienten erreicht. Patienten, die diesen Score nicht erreicht hatten, waren tendenziell zu Krankheitsbeginn älter, hatten eine kürzere Krankheitsdauer vor Therapiebeginn, eine niedrigere BSG und eine niedrigere durch den Arzt bewertete Krankheitsaktivität. Ein prognostischer Parameter für ein Nicht-Ansprechen war das Fehlen von antinukleären Antikörpern (ANA). 58 Prozent der Patienten sprachen gemäß den PedACR70 Kriterien an. Patienten, die nach sechs Monaten diese Kriterien nicht erfüllten, hatten tendenziell eine längere Krankheitsdauer, waren zu Therapiebeginn älter, hatten eine niedrigere BSG und weniger aktive (schmerzhafte und geschwollenen) Gelenke. Prognostische Parameter für das Nicht-Erreichen eines PedACR70-Ansprechens war das weibliche Geschlecht, Fehlen von ANAs und die Begleittherapie mit Corticoiden Schlussfolgerung Literatur und Links
Weitere Informationen zu Etanercept bei rheuma-online während der letzten 12 Monate: Mittwoch 01.06.2011 Mittwoch, 11.05.2011
Montag, 02.05.2011
Montag, 11.04.2011
Montag, 14.03.2011
Montag, 21.02.2011 Etanercept bei fortgeschrittener ankylosierender Spondylitis – Ergebnisse der SPINE-Studie
Donnerstag, 27.01.2011
Dienstag, 11.01.2011 Bechterew: ASCEND-Studie belegt Wirksamkeit und Sicherheit von Etanercept gegenüber Sulfasalazin
Montag, 13.12.2010 JuMBO Register: Langzeitergebnisse von JIA-Patienten unter Etanercept
Mittwoch, 10.11.2010 Etanercept in der Prävention der Arbeitsunfähigkeit bei ankylosierunder Spondylitis
Mittwoch, 29.09.2010
Montag, 30.08.2010
Montag, 09.08.2010 Die HEEL-Studie: Etanercept bei SpA-Patienten mit therapierefraktärer Enthesitis
Montag, 19.07.2010 Prädiktoren für das Ansprechen auf MTX oder Etanercept plus MTX bei früher RA
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