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Langzeittherapie der Polymyalgia rheumatica mit MTX und Cortison
Kategorie: Polymyalgia rheumatica, Cortison, Methotrexat Die Poymyalgia rheumatica (PMR) ist keine – wie häufig angenommen – harmlose Erkrankung. Denn ca. ein Drittel der Patienten müssen bis zu sechs Jahre und länger mit Glucocorticoiden behandelt werden – so eine italienische Studie. Die Patienten unter gleichzeitiger Methotrextat (MTX)-Behandlung wiesen weniger Rest-Entzündung auf als die Kontrollpersonen, die nur Cortison erhielten. Unerwünschten Wirkungen traten in beiden Gruppen mit vergleichbarer Häufigkeit auf. 57 PMR-Patienten, die in eine randomisierte, placebokontrollierte Doppelblindstudie zur Wirksamkeit von MTX in Kombination mit einer Standard-Cortison-Therapie aufgenommen worden waren, wurden nach fünf Jahren erneut kontrolliert. Sechs Jahre nach Einleitung der Behandlung, waren bei den Patienten unter der Kombination von Cortison + MTX die Blutsenkungsgeschwindigkeit (17.1±9.7 mm/h vs. 26.8±22.9 mm/h, p=0.08) und das C-reaktive Protein (2.7±2.3 mg/l vs. 10.2±16.4 mg/l, p=0.04) niedriger als bei den Patienten, die nur mit Cortison behandelt wurden. Literatur und Link
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