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Höhlenwärme gegen chronische Schmerzen
Kategorie: Editorials, Radon-Therapie Patienten, die unter chronischen rheumatischen oder chronischen Schmerz-Erkrankungen leiden, kann eine Kur im Gasteiner Heilstollen in Österreich Linderung verschaffen. Dr. Gudrun Lind-Albrecht, Ärztin für physikalische und rehabilitative Medizin, hat als Chefärztin mehrere Jahre im Gasteiner Heilstollen Schmerz-Patienten betreut und erklärt die Wirkungsweise des speziellen Höhlenklimas. Dieses entfaltet vor allem in der Therapie von rheumatischen Erkrankungen seine heilsame Wirkung. Patienten, die unter chronischen rheumatischen oder chronischen Schmerz-Erkrankungen leiden, kann eine Kur im
Ein
Die dort durchgeführte Überwärmungstherapie ist einzigartig in Europa, bereits seit 1953 wird der Stollen zu Therapiezwecken genutzt. Durch die Kombination von natürlichem Radongehalt, Wärme und Luftfeuchtigkeit können verschiedene Krankheitsbilder behandelt werden.
Grundsätzlich gilt: Immer, wenn chronische Entzündungen, chronische Schmerzen oder eine Störung des Immunsystems - entweder in Richtung autoimmun oder in Richtung allergisch - eine Rolle spielen, ist prinzipiell eine Therapie im Heilstollen zu erwägen. Die Kontraindikationen und Ausnahmen sind aber dabei immer zu beachten.
Er vermindert Schmerzen und Entzündung und verbessert die Balance im
Durchaus: Es gibt zwei große, vergleichende (randomisierte, kontrollierte) und langfristige Beobachtungen an Patienten mit M.Bechterew, die vor allem eine deutliche Schmerzlinderung, mit starker Einsparung an cortisonfreien Entzündungshemmern („nicht-steroidale Antirheumatika“, NSAR) aufzeigen, welche bis zu einem Jahr anhält.
Ziemlich genau eineinhalb Stunden: 15 Minuten dauert die Einfahrt mit dem Stollenbähnlein, knapp eine Stunde beträgt die Liegezeit im Stollen, und 15 Minuten dauert die Ausfahrt. Hinzurechnen kann man noch 20 bis 30 Minuten Nachruhe.
Bei der ersten Kur am besten acht bis zehn Sitzungen, bei wiederholenden Kuren in kürzeren Abständen eventuell auch sechs bis acht. Die Sitzungen sollten nicht täglich erfolgen, sondern immer mit einem Pausentag dazwischen.
Bis zu einem Jahr, aber sie beginnt oft erst vier bis sechs Wochen nach der Kur. Bei welchen Indikationen übernimmt die Krankenkasse die Kosten der Behandlung? Es lohnt sich vor allem bei M.Bechterew, bei anderen Spondyloarthritiden, bei RA sowie bei Fibromyalgie einen Antrag bei der gesetzlichen oder privaten Krankenkasse nach §23 (ambulante Vorsorgeleistung) oder bei der Beihilfe (evtl. auch als stationäre Behandlung) zu stellen. Die Chancen auf Bewilligung sind hier gut. Bei den anderen Diagnosen sollte man es aber auch auf einen Versuch ankommen lassen. Es gibt ausführliches Material über die besten Wege der Antragstellung im Prospekt und auf der Weiterführende Informationen:Kommentar schreibenSie müssen angemeldet sein, um Kommentare verfassen zu können. |
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