|
Haben TNF-Inhibitoren einen Einfluss auf die Morbidität und Mortalität bei RA?
Kategorie: Rheumatoide Arthritis, TNF-alpha-Blocker Nicht neu: Die Mortalität bei RA ist aufgrund kardiovaskulärer und maligner Erkrankungen oder Infektionen erhöht. Aber kann die Behandlung mit Inhibitoren des Tumornekrosefaktor-alpha (TNF-alpha) an diesem Trend etwas ändern? ![]() "Seh´n doch gut aus die Daten. Warum dann den Kopf in den Sand stecken?". r-o Foto: Dr. med. Thomas Karger Spanische Wissenschaftler sind dieser Frage nachgegangen, indem sie Daten aus BIOBADASER – einem Register zur aktiven Langzeitbeobachtung von RA-Patienten unter TNF-Antagonisten (N=4459) analysiert haben. Als Vergleichskohorte dienten 789 RA-Patienten, anhand derer Daten die Krankheitscharakteristika und Komorbidität von RA-Patienten in Spanien untersucht wird (EMECAR Kohorte). Bei den Patienten ohne Biologicals (EMECAR) war der Anteil an kardiovaskulären Erkrankungen signifikant höher als bei den BIOBADASER Patienten (relatives Risiko (RR) 5-7, RR für maligne Erkrankungen 2,9). Schwere Infektionen wurden hingegen in BIOBADASER häufiger beobachtet (RR 1,6). Der standardisierte Mortalitäts-Quotient betrug zwischen BIOBADASER und EMECAR 0,32 für alle Todesarten, 0,58 für kardiovaskuläre Erkrankungen, 0,52 für Infektionen und 0,36 für krebsbedingte Todesfälle. Literatur und Link zum Abstract
Kommentar schreibenSie müssen angemeldet sein, um Kommentare verfassen zu können. |
|||||
|
||||||
Kommentare zu diesem Artikel