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Fächerübergreifende Behandlung rheumatischer Erkrankungen - Rheumatologen diskutieren in München neue Therapieansätze
Kategorie: Veranstaltungshinweise Rheuma hat viele Gesichter: Der Begriff umfasst verschiedenste Erkrankungen des Bewegungsapparates wie die rheumatoide Arthritis, Arthrose und Osteoporose. Eine optimale Versorgung setzt einen intensiven Austausch aller beteiligten Fachärzte voraus. Vom 31. August bis zum 3. September 2011 tagt die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) deshalb gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Orthopädische Rheumatologie (DGORh) und der Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie (GKJR) in München. Die Teilnehmer diskutieren neue Erkenntnisse aus allen Bereichen der Rheumatologie – von der Grundlagenforschung bis zur Therapie. Neben den entzündlichen Erkrankungen wie der rheumatoiden Arthritis stehen jedoch auch die Arthrose als häufigstes Gelenkleiden sowie die Stoffwechselerkrankungen Osteoporose und Gicht auf dem Kongressprogramm. „Eine sehr wichtige Behandlungsphase ist zudem der Übergang von der Kinder- in die Erwachsenenrheumatologie. Diese Transition ist eine große Herausforderung für alle beteiligten Ärzte“, erklärt Professor Dr. med. Johannes-Peter Haas, Kongresspräsident der GKJR und Chefarzt am Deutschen Zentrum für Kinder- und Jugendrheumatologie Garmisch-Partenkirchen. „Die Heranwachsenden müssen in dieser Zeit besonders intensiv betreut werden, um bisherige Therapieerfolge nicht zu gefährden“, ergänzt Privatdozentin Dr. med. Annette Jansson, Kongresspräsidentin der GKJR vom Klinikum der Universität München. Neben der Transition diskutieren die Kinderrheumatologen in München auch die Rolle von Biomarkern sowie die Problematik der Off-label-Therapie. Doch nicht allen Patienten können die Präparate helfen. In manchen Fällen ist eine Operation notwendig. Der Wandel chirurgischer Behandlungsverfahren ist ein Kongressschwerpunkt der orthopädischen Rheumatologen: „Minimal-invasive Eingriffe sind hier mittlerweile fest etabliert. Sie führen nicht nur zu besseren Ergebnissen, sondern sind auch mit deutlich weniger Schmerzen verbunden“, erklärt Dr. med. Stefan Schill, Kongresspräsident der DGORh vom MVZ Gelenkzentrum Rosenheim. Der DGRh-Kongress wird zudem von einer Industrieausstellung flankiert. Das Kongressprogramm und weiterführende Informationen finden Interessierte im Internet unter 39. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh mit der 25. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädische Rheumatologie (DGORh) und der 21. Jahrestagung der Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie (GKJR) 31. August bis 3. September 2011, ICM – Internationales Congress Center München
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