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Etanercept vs Sulfasalazin bei akuten entzündlichen Läsionen – MRT-Darstellung bei früher axialer Spondyloarthritis
Kategorie: Morbus Bechterew, Etanercept Patienten mit aktiv entzündlichen Läsionen (MRT) bei einer frühen axialen Spondyloarthritis profitierten signifikant mehr von eine Behandlung mit Etanercept (Enbrel®) als Patienten, die mit Sulfasalazin behandelt wurden. Dieser Effekt korrelierte bei den Etanercept-Patienten mit einem überzeugenden klinischen Ansprechen. Die Magnetresonanztomographie (MRT) ermöglicht die frühzeitige Darstellung akuter entzündlicher Läsionen bei axialer Spondyloarthritis (SpA). Dieses bildgebende Verfahren wurde daher herangezogen, um das Potenzial von Etanercept mit dem von Sulfasalazin bei nicht lange bestehenden Symptomen einer axialen SpA zu vergleichen. Patienten, die die unlängst publizierten Alle Patienten wiesen im Ganzkörper-MRT aktive entzündliche Läsionen (Knochenmarködeme) entweder in den Iliosakralgelenken oder in der Wirbelsäule auf. Die Symptomdauer betrug weniger als fünf Jahre. Das Ganzkörper-MRT wurde zu Studienbeginn, nach 24 und 48 Wochen durchgeführt. Zwei Radiologen, die weder die medikamentöse Therapie noch den Untersuchungszeitpunkt kannten, bewerteten die Bilder. Daraus resultierte ein Score von 0 bis 24 für die Iliosakralgelenke und von 0 bis 69 für die Wirbelsäule. Etanercept war SASP sowohl klinisch als auch bei den MRT-Scores eindeutig überlegen Bei den Patienten, die mit Etanercept behandelt wurden, wurde eine eindeutige Reduktion des Scores für die Iliosakralgelenke von 7,8 auf 2,4 nach 48 Wochen gesehen. Auch nach Adjustierung des nicht-signifikanten Unterschieds bei den Scores zu Studienbeginn blieb diese Reduktion signifikant größer als die unter SASP ermittelte (5,4 zu 3,5 nach 48 Wochen, p=0,003). Das gleiche galt für die Entzündungszeichen der Wirbelsäule: Etanercept 2,3 zu Studienbeginn und 1,4 nach 48 Wochen vs SASP 1,0 zu Studienbeginn und 1,3 nach 48 Wochen (p=0,0024). Die Hälfte der mit Etanercept behandelten Patienten erfüllten nach 48 Wochen die ASAS-Kriterien für eine Remission und 70 Prozent die ASAS40-Responsekriterien. Die entsprechenden Daten für SASP waren: 19 Prozent Remission und 31 Prozent ASAS40. Alle sechs Etanercept-Patienten, die nach 48 Wochen komplett frei von Entzündungszeichen sowohl in den Iliosakralgelenken als auch in der Wirbelsäule waren, waren auch frei von klinischen Symptomen. Die beiden SASP-Patienten, die klinisch in Remission waren, wiesen dagegen weiterhin entzündliche Läsionen im MRT auf. Schlussfolgerung: Patienten mit aktiv entzündlichen Läsionen (MRT) bei einer frühen axialen Spondyloarthritis profitierten signifikant mehr von eine Behandlung mit Etanercept als Patienten, die mit Sulfasalazin behandelt wurden. Dieser Effekt korrelierte bei den Etanercept-Patienten mit einem überzeugenden klinischen Ansprechen.
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