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Die Deutsche Rheuma-Liga: Millionen Betroffenen eine Stimme geben
Kategorie: Veranstaltungshinweise Die Chancen, mit einer rheumatischen Erkrankung im Beruf zu bleiben und bei relativ guter Lebensqualität alt zu werden, sind in den letzten zwei Jahrzehnten gestiegen. Dennoch: Der medizinische Fortschritt geht an viel zu vielen Patienten vorbei. Dies liegt vor allem an der Praxis der derzeitigen Bedarfsplanung, die aktuell zu monatelangen Wartezeiten führt. ![]() Professor Dr. med. Erika Gromnica-Ihle, Präsidentin der Deutschen Rheuma-Liga Bundesverband e.V., Berlin, Bildnachweis: DGRh Ein Viertel der Bevölkerung leidet an Funktionseinschränkungen durch muskuloskelettale Erkrankungen. Zehn Millionen Menschen müssen in Deutschland mit klinisch manifesten, behandlungsbedürftigen chronischen Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates leben. 1,5 Millionen sind von prinzipiell lebensbedrohlichen entzündlich-rheumatischen Krankheitsbildern betroffen. Nur mit rechtzeitiger Diagnostik und Therapie lässt sich aber bei den entzündlich-rheumatischen Gelenkerkrankungen eine Zerstörung der Gelenke verhindern. Die Der Verband fordert eigene Verhältniszahlen für die Rheumatologie. Eine Erweiterung der Möglichkeiten zur Erteilung von Sonderbedarfszulassungen allein wird das Problem nicht lösen. Laut Nur in neun von 380 Planungsbezirken in Deutschland gibt es derzeit einen Rheumatologen auf 50 000 erwachsene Einwohner. In 176 Planungsbezirken gibt es keinen einzigen niedergelassenen internistischen Rheumatologen. Weitere Forderungen der Rheuma-Liga: Quelle:
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