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Aktuelles vom ACR 2011 - B-Zell-Therapie bei Rheumatoider Arthritis – Medizin nach Maß
Kategorie: Rheumatoide Arthritis, Rituximab Auf dem diesjährigen ACR-Kongress untermauerten gleich drei Studien die besondere Stellung von Rituximab (RTX; MabThera®) bei der Behandlung der Rheumatoiden Arthritis (RA): ![]() www.rheumatology.org ACR 2011 Chicago ![]() Abb. 2. Bildnachweis: Vortrag Prof.Dr. Christian Kneitz, Pressekonferenz: Higlights vom ACR 2011. Medizin nach Maß mit MabThera ![]() Abb. 3. Bildnachweis: Vortrag Prof.Dr. Christian Kneitz, Pressekonferenz: Higlights vom ACR 2011. Medizin nach Maß mit MabThera ![]() Abb. 4: Vortrag Prof. Dr- Hans-Peter Tony, Pressekonferenz: Higlights vom ACR 2011. Medizin nach Maß mit MabThera ![]() Abb. 5: Vortrag Prof. Dr- Hans-Peter Tony, Pressekonferenz: Higlights vom ACR 2011. Medizin nach Maß mit MabThera So bestätigte erstmals eine prospektive Studie (SWITCH-RA) die überlegene Wirksamkeit der B-Zell-Therapie im Vergleich zu einem weiteren alternativen TNF-alpha-Hemmer nach Versagen des 1. TNF-alpha-Hemmers. Aktuelle Daten der REFLEX-Studie zeigten zudem: Je früher der Therapiebeginn mit RTX, desto effektiver ist die Hemmung der radiologischen Progression. Im Fokus der FIRST-Studie stand die Identifizierung von weiteren potentiellen Biomarkern neben Rheumafaktor (RF) und anti-CCP zur Vorhersage des klinischen Ansprechens von Rituximab. Die laufende multizentrische Studie SWITCH-RA vergleicht die Wirksamkeit von Rituximab mit der eines weiteren TNF-alpha-Hemmers nach Versagen des 1. TNF-alpha-Hemmers bei der Behandlung von RA-Patienten [ Switch auf RTX ist TNF-Cycling überlegen Therapiebeginn mit RTX: Je früher, desto besser Auf dem diesjährigen ACR wurden nun die 5-Jahres-Daten im Hinblick auf die radiologische Progression präsentiert [ Röntgenaufnahmen der Hände und Füße wurden zu Studienbeginn (Baseline) sowie im ersten, vierten und fünften Studienjahr angefertigt und verglichen. Das Ergebnis: In beiden Gruppen nahm die Progressionsrate, gemessen am modified Total Sharp Score (mTSS), in Hinblick auf die strukturelle Gelenkschädigung (Progressive Joint Damage; PJD) über 5 Jahre kontinuierlich ab. Dies spiegelte sich auch in der Veränderung des Erosions-Scores und der Gelenkspaltverschmälerung wider. Die Hemmung der Gelenkschädigungen war jedoch bei denjenigen Patienten, die von Anfang an Rituximab-Kurse erhalten hatten, in den ersten 4 Jahren stärker ausgeprägt als bei Patienten, die erst später zur B-Zell-Therapie wechselten. Mit verzögertem Therapiebeginn schritt die PJD in den ersten 4 Jahren also vergleichsweise schneller voran. Personalisierte Medizin: Weitere Biomarker im Visier In die aktuelle multivariate Analyse wurden 154 Patienten eingeschlossen. Untersucht wurde, welchen Effekt das Vorliegen zu Baseline von RF, RF-Isotypen (RF IgA, RF IgM), anti-CCP, peripheren CD19+ B-Zellen und „Als Prädiktoren für ein gutes Therapieansprechen scheinen sich neben Eine besonders schwache Ansprechrate zeigte die RF-Seronegativität in Kombination mit einem niedrigen Level an CD19- oder CD27-IgD- B-Zellen. Mit den neuen potentiellen Biomarkern ließe sich somit in Zukunft vor allem eine Vorhersage hinsichtlich des Therapieansprechens von RF-negativen Patienten treffen. Das Ergebnis muss jedoch noch in weiteren Studien verifiziert werden. Quelle: Pressemitteilung Roche Pharma AG, medical relations GmbH Literatur und Links1 Emery P et al., ACR 2011, Presentation Number 126, Kommentar schreibenSie müssen angemeldet sein, um Kommentare verfassen zu können. |
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