Mögliche unerwünschte Wirkungen von Ciclosporin (z.B. Immunosporin)

  Häufig Selten
Dermatologie Hypertrichose allergisches Exanthem
  Gingivahyperplasie  
Gastroenterologie Nausea Pankreatitis
  Inappetenz  
  Erbrechen  
  Durchfall  
  Leberfunktionsstörung  
Hämatologie   Anämie, Thrombopenie
Nephrologie Niereninsuffizienz Hyperkaliämie, Hypomagnesiämie
  RR-Anstieg  
Neurologie Tremor Kopfschmerzen
  Müdigkeit Konvulsionen
  Parästhesien  
Sonstiges   reversible Dys-/Amenorrhoe
    Myopathie
    Ödeme, Gewichtszunahme
    Hyperlipidämie, Hyperurikämie
    Infekt-, Lymphom- und Malignomrisiko

(Die Aufstellung enthält die wichtigsten Nebenwirkungen, kann aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben.)

Relativ häufig kommt es zu Veränderungen des Zahnfleisches. Es können auch Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auftreten. Manche Patienten nehmen an Gewicht ab. Die Körperbehaarung kann zunehmen. Wenn Sie eine dieser Erscheinungen beobachten, sollten Sie Ihren Arzt informieren.

Welche Nebenwirkungen bemerkt Ihr Arzt ?

Der Arzt achtet auf Haut- und Schleimhautveränderungen und kontrolliert Ihren Blutdruck. Durch Blutuntersuchungen kann er Veränderungen an der Leber, an den Nieren und an der Blutbildung feststellen. Auch eine Urinuntersuchung ist notwendig, um die Nierenfunktion zu prüfen. Falls bei Ihnen Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der Cyclosporin-Behandlung auftreten, entscheidet Ihr Arzt über die weitere Behandlung. Nicht jede unerwünschte Wirkung zwingt zum Abbruch der Therapie.

Quelle: Ciclosporin-Medikamenten-Info der Arbeitsgemeinschaft Regionaler Kooperativer Rheumazentren in der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie

Autor: Priv. Doz. Dr. med H. E. Langer
Stand: 21.11.2006

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