Mögliche Nebenwirkungen von Immunosporin

Die Gebrauchsinformation nennt die folgenden Nebenwirkungen:

Nebenw.:

  • Niere: Häufig: Nierenfunktionsstör., erhöhte Serumspiegel v. Kreatinin u. Harnstoff. Unter Langzeitther. Nie- renschäd. m. Strukturveränd. (z.B. interstitielle Fibrose).
  • Herz-Kreislauf-System: Häufig: Arterielle Hypertonie. Selten: Ischäm. Herzkrankh.
  • Nervensystem u. Sinnesorgane: Häufig: Tremor, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Parästhesien, insbes. Brennen in Händen u. Füßen. Gelegentl.: Konvulsionen. Selten: Motor. Polyneuropathie, Enzephalopathie unterschiedl. Ausprägung: Verwirrtheit, Bewusstseinsstör., manchmal bis zum Koma, Seh- u. Hörstör., Bewegungsstör., kortikale Blindheit, Taubheit, Paresen (Hemiplegie, Tetraplegie), Ataxie, Agitation, Schlafstör. In Einzelf.: Papillenödem m. mgl. Verschlechterung d. Sehvermögens, auch als Folge e. Pseudotumor cerebri (benigne intrakranielle Hypertension).
  • Leber u. Gastrointestinaltrakt: Häufig: Gingivitis hypertrophicans, gastrointest. Beschwerd. z.B. Appetitlosigk., Bauchschm., Übelk., Erbrech., Durchfall, Gastritis od. Gastroenteritis. Gelegentl.: Magenulcera. Selten: Pankreatitis. In Einzelf. Kolitis. Anstieg v. Bilirubin u. Leberenzymen im Serum dosisabhängig u. reversibel. E. sorgf. Überwachung d. Leberfkt. ist wegen d. Gefahr e. Leberinsuffizienz erforderl.
  • Stoffwechsel/Veränderungen v. Laborwerten (s. a. unter »Niere« u. »Leber«): Häu-fig: Leichte, umkehrbare Erhöh. d. Blutfettwerte. Gelegentl.: Gewichtszunahme, Hyperglykämie, Hyperurikämie, Gicht, Hyperkaliämie od. Verschlecht. e. bereits besteh. Hyperkaliämie, Hypomagnesiämie. Haut: Häufig: Hypertrichose. Gelegentl.: Akne, Hautausschlag od. allerg. Hautersch. Selten: Hautrötung, Juckreiz.
  • Muskulatur: Selten: Muskelkrämpfe, -schmerzen, -schwäche (Myopathie).
  • Blutbildendes System: Gelegentl.: Anämie. Selten: Leukopenie, Thrombozytopenie. Sehr selten: Mikroangiopath. hämolyt. Anämie auch mit Nierenversagen (hämolytisch-urämisches Syndrom).
  • Immunsystem: Lymphoproliferative Stör. u. maligne Tumoren. Bei Psoriasis-Pat. benigne lymphoproliferative Stör. sowie B- u. T-Zell-Lymphome, die bei sofortig. Absetzen verschwanden. Risiko f. bakter., parasitäre, virale sowie Pilzinfektionen kann erhöht sein.
  • Sonstiges: Gelegentl.: Ödeme, Menstruationsstör. (z.B. reversible Dysmenorrhö, Amenorrhö). Selten: Hyperthermie, Gynäkomastie, Hitzewallungen.

Autor: Priv. Doz. Dr. med H. E. Langer
Stand: 21.11.2006

zu rheuma-online Österreich
1 Personen im Chat.
Am Chat teilnehmen
Mehr als 500 Stichworte!
A B C D E F G H I J K L M
N O P Q R S T U V W X Y Z
Sie werden mit der metex Fertigspritze behandelt?
Zum metex-Bereich
Die rheuma-online User nennen empfehlenswerte Rheumatologen.
Zur Ärzteliste