Bewegung/Sport/Ausdauertraining
Dass Bewegung nicht nur Schmerzen auslöst, sondern auch Freude macht, muss mit gezielten sanften und am besten ganzheitlich orientierten Bewegungsübungen (wieder-) erlernt werden. Es eignen sich hier Qigong und Taiji, aber auch Eutonie, die Feldenkrais-Methode sowie verschiedene Formen der kombinierten Atem- und Bewegungstherapie (z.B. auch Zilgrei-Therapie).
Es muss aber nicht unbedingt eine bestimmte physiotherapeutische Richtung sein, die verfolgt wird: Wichtig ist, dass sanfte Bewegungen mit Dehnungen und Lockerungen gemacht werden. Gerade im warmen Wasser wird lockernde und leicht kräftigende Bewegungstherapie als besonders angenehm empfunden.
Bestimmte Sportarten – wie Nordic Walking, Schwimmen, Wandern und Skilanglauf sind sehr günstig, da sie sowohl die richtige Dehnung und Entlastung als auch eine bessere Muskelbalance vorbereiten und die Ausdauer und allgemeine Kondition verbessern.
Naturnahe Bewegung im Freien ist zu bevorzugen und lässt sich auch mit dem erwähnten Genusstraining koppeln.
Einseitige Sportarten, die nur bestimmte Muskelgruppen trainieren, oder auch ein unausgewogenes einseitiges Muskelaufbautraining sind weniger zu befürworten.
Eine gezielte und vorsichtig aufgebaute medizinische Trainingstherapie mit Stärkung der Bauch- und Wirbelsäulen-Muskulatur ist sicher sinnvoll.
Wichtig ist, dass die sportlichen Trainingseinheiten kürzer gehalten werden müssen und die Erholungszeiten entsprechend länger als man es in der Behandlung viele anderer Erkrankungen des Bewegungsapparates gewohnt ist.
Im Zweifelsfalle gilt: Jede Bewegung ist besser als keine Bewegung.
Schmerzlinderung/Entspannung
Hier haben zum einen verschiedene Medikamentengruppen, zum anderen die physikalische Therapie und zum Dritten bestimmte Entspannungsmethoden ihren Platz.