Therapie des Churg-Strauss-Syndroms

Das Churg-Strauss-Syndrom spricht in der Regel gut auf eine Behandlung mit Cortison an, das allerdings am Anfang hoch dosiert werden muß. Wenn Cortison alleine nicht ausreicht bzw. auch wenn abzusehen ist, dass für eine längere Zeit eine vergleichsweise hohe Cortisondosis mit den entsprechenden Nebenwirkungen nötig ist, werden zusätzlich zum Cortison Medikamete aus der Gruppe der sogenannten remissionsinduzierenden Substanzen eingesetzt (in der Regel Immunsuppressiva, standardmäßig Cyclophosphamid; z.T. gibt es auch Publikationen zum Einsatz von Azathioprin, Ciclosporin sowie hochdosierten Immunglobulinen). Dies gilt auch für schwerere Organbeteiligungen.

Autor: Priv. Doz. Dr. med. H.E. Langer
Stand: 21.11.2006

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