Diagnose des Anti-Phospholipid-Syndroms

Die Diagnose eines Anti-Phospholipid-Syndroms erfolgt auf der Grundlage von vorläufigen Diagnose-Kriterien, die von einer internationalen Expertengruppe wie folgt definiert wurden (Wilson, WA, Gharavi, AE, Koike, T et al: International consensus statement on preliminary classifikation criteria for definite antiphospholipid syndrome. Arthritis Rheum 1999; 42:1309):

  1.  Klinische Kriterien: Entweder eine oder mehrere Episoden von venösen oder arteriellen Thrombosen oder Thrombosen kleiner Gefäße ("small vessel thrombosis") und / oder Schwangerschaftskomplikationen
  2. Ergebnisse von Blutuntersuchungen: Nachweis von entweder IgG- oder IgM-Kardiolipin-Antikörpern und / oder Lupus-Antikoagulans. Die Antikörper bzw. die Aktivität des Lupus-Antikoag u lans sollte mindestens zweimal bei aufeinanderfolgenden Untersuchungen feststellbar sein. Der Abstand der Blutuntersuchungen sollte dabei mindestens 6 Wochen betragen.

Autor: Priv. Doz. Dr. med. H.E. Langer
Stand: 21.11.2006

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