Es ist endlich wieder so weit: Der nächste rheuma-online User-Workshop kommt und findet am 20. und 21. September 2014 in Düsseldorf in der Düsseldorfer Jugendherberge statt. Der Termin ist so gewählt, dass die Möglichkeit genutzt werden kann, am Samstag-Vormittag den Patiententag des 42. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) zu besuchen.

Immer mehr gefälschte Medikamente werden per Luftfracht oder Seetransporter nach Deutschland geschleust - dies berichtet die Online-Ausgabe der "Zeit" in dieser Woche und beruft sich auf Statistiken des Zollkriminalamtes (ZKA).

Patienten mit axialer Spondyloarthritis (axSpA) oder Psoriasis-Arthritis (PsA) können auch langfristig über einen Zeitraum von 96 Wochen von einer Behandlung mit dem PEGylierten anti-TNF Certolizumab Pegol profitieren. Dies zeigten aktuelle Daten der RAPID-axSpA- und RAPID-PsA-Studien [1,2], die beim diesjährigen Kongress der European League Against Rheumatism (EULAR) präsentiert wurden. Wie ebenfalls vorgestellte Daten aus Post-hoc-Analysen dieser Studien nahelegen, könnte ein Ansprechen innerhalb der ersten zwölf Behandlungswochen dabei prädiktiv für das Therapieergebnis nach 48 Wochen sein und somit eine zielgerichtete Therapiestrategie erleichtern. [3,4] Ende 2013 wurde der TNF- alpha-Inhibitor neben der Behandlung der Rheumatoiden Arthritis auch für die Therapie der axialen Spondyloarthritis und Psoriasis-Arthritis zugelassen. [5]

Die Indikationserweiterung von Etanercept für die Behandlung der nicht-röntgenologischen axialen Spondyloarthritis (nr-axSpA) wurde vom Ausschuss für Humanarzneimittel (Committee for medicinal products for human use, CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (European Medicines Agency, EMA) bestätigt. Demnach kann das humane lösliche TNF-α-Rezeptorfusionsprotein nun auch bei erwachsenen Patienten mit schwerer nr-axSpA und unzureichendem Ansprechen auf NSAR (nicht-steroidale Antirheumatika), bei denen durch MRT (Magnetresonanztomographie) oder erhöhtes CRP (C-reaktives Protein) objektive Entzündungszeichen nachgewiesen wurden, eingesetzt werden.

Anakinra (Kineret®) ist seit der erweiterten Zulassung Ende 2013 eine neue Option zur Therapie von Cryopyrin-assoziierten periodischen Syndromen (CAPS). Der bisher bei rheumatoider Arthritis (RA) eingesetzte Wirkstoff ist nun in einer graduierten Fertigspritze verfügbar. Damit kann der Interleukin-1-Rezeptorantagonist einfach und präzise dosiert werden. Die frühe Einsatzmöglichkeit ab dem 8. Lebensmonat und das gute Sicherheitsprofil bei CAPS geben den Therapeuten eine Möglichkeit, die Erkrankung bereits im Säuglingsalter zu behandeln und damit bleibende Schäden zu vermeiden.

Entzündliches Gelenkrheuma, Arthrose oder Gicht sind nur drei von mehr als hundert rheumatischen Krankheitsbildern, die bis heute größtenteils unheilbar sind. Zwar lindern moderne Therapien die Schmerzen im Alltag soweit, dass viele Betroffene uneingeschränkt arbeiten und Sport treiben können. In der Bevölkerung gilt der Rheumapatient jedoch noch viel zu häufig als Behinderter. Wie Rheumatologen chronische Schmerzen und Entzündung und damit verbundene Frühberentungen und Arbeitsausfälle verhindern wollen, diskutieren Experten im Rahmen des 42. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) in Düsseldorf. Unterschiede in der Behandlung zwischen Männern und Frauen und der Schritt von Jugendlichen mit Rheuma zur Erwachsenenmedizin stehen ebenfalls im Fokus des Kongresses.

Beim Hauptstadtkongress 2014 standen für Ärzte Themen wie Qualitätssicherung, Versorgungsoptimierung und Patientensicherheit im Fokus. Besonders die Versorgung von Patienten mit chronischen Entzündungskrankheiten stellt unser Gesundheitssystem vor große Herausforderungen: Steigende Patientenzahlen, immer mehr chronisch kranke Menschen im Arbeitsleben, zunehmender Kostendruck sowie ein Wandel in der Therapielandschaft durch sogenannte Biosimilars in den kommenden Jahren geben Anlass für versorgungspolitische Diskussionen.

Langes Warten auf einen Arzttermin ist für den Patienten nicht nur nervenaufreibend, sonden es kann mitunter seine Gesundheit gefährden. Vor allem bei Facharzterminen müssen sich Krankenversicherte nach landläufiger Meinung oft in Geduld üben. Dass dies nur zum Teil der Wahrheit entspricht, zeigt eine aktuelle Versichertenbefragung, die die Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) durchgeführt hat. Knackpunkt bei der Terminvergabe oft der Wunsch nach einem speziellen Arzt. Eine von der Bundesregierung angedachte zentrale Stelle für die Terminvergabe lehnt die KBV ab.

Bereits zum 12. Mal findet in diesem Jahr am Samstag, 13.9.2014 von 9.30 - 14.00 Uhr der Bonner Rheuma-Patiententag statt. Im Programm sind Vorträge für Patienten, Angehörige und interessierte Ärzte.

Gerade an heißen Sommertagen greifen viele Durstige gerne zu einem sprudelnden Mineralwasser, suggeriert die Werbung doch eine optimale Versorgung des Körpers mit diversen Mineralstoffen, die durch verstärktes Schwitzen ausgeschwemmt werden. Die Stiftung Warentest hat für ihre August-Ausgabe (ab dem 25. Juli erhältlich) 30 Mineralwasser unter die Lupe genommen.

Für Ärzte und Psychotherapeuten steht Hilfe für Patienten an erster Stelle. Viele Ärzte fühlen sich jedoch oft nicht in der Lage, ihr Versprechen, ausreichend für ihre Patienten da zu sein, einzulösen. Dies geht aus einer Befragung von Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und dem NAV-Virchow-Bund hervor.

Das Wetter schlägt in diesen Tagen immer wieder Kapriolen - tagsüber ist es oft schwül-heiß, in den Abendstunden fallen die Temperaturen wieder aufgrund starker Unwetter. Für den Organismus sind vor allem Temperaturen an der 30-Grad-Marke belastend. Mit ein paar Tricks lassen sich die Hundstage besser aushalten.

Beim Medikamentenkauf müssen Millionen gesetzlich versicherter Patienten in der Apotheke künftig etwas tiefer in die Tasche greifen. Seit dem ersten Juli haben sich die Zuzahlungen für viele Medikamente im Schnitt um fünf bis zehn Euro erhöht.

Während der Fußball-WM verleihen viele Fans ihrer Leidenschaft für das deutsche DFB-Team durch farbenfrohes Make Up Ausdruck. Zahlreiche schwarz-rot-goldene Fähnchen zierten die Gesichter der Fußballbegeisterten. Wer zu solchen Fanartikeln greift kann sich jedoch unwissend einer gesundheitlichen Gefahr aussetzen: Das Verbraucherschutzministerium fand heraus, dass sich in einigen Kosmetika für die Gesundheit bedenkliche Stoffe befinden und zog die Artikel umgehend aus dem Handel.

Die Deutschen haben es nach wie vor "im Kreuz: Fast jeder zehnte Krankschreibungstag in Deutschland ist auf Rückenbeschwerden zurückzuführen - dies aus dem aktuellen Gesundheitsreport hervor, den die Techniker Krankenkasse (TK) in dieser Woche in Berlin vorstellte.

Die Europäische Kommission hat die Verwendung von Entyvio (Ustekinumab) für die Behandlung der Colitis ulcerosa und des Morbus Crohn zugelassen, wenn die konventionelle Therapie oder eine vorherige Behandlung mit TNF-alpha-Blockern nicht oder nicht mehr erfolgreich ist oder der Patient diese Medikamente nicht verträgt.

Laut Berufsverband der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz - und Palliativmedizin in Deutschland e.V. (BVSD) ist die Versorgung von Menschen mit chronischen Schmerzen mangelhaft. Der Verband fordert daher die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die Interessenvertretung der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen (GKV-Spitzenverband) auf, bundesweit einheitliche Regelungen zu treffen, um die schmerztherapeutische Versorgung von Patienten mit chronischen Schmerzen zu verbessern.

Die PREPARE-Studie bestätigt, dass durch den Rheumatologen eine weitgehend zuverlässige Diagnose der Psoriasisarthritis auf der Basis von Anamnese und körperlicher Untersuchung gestellt werden kann. Labortests und bildgebende Verfahren können zusätzlich wichtige Informationen für die Diagnose liefern und Hinweise für die Prognose und Therapieentscheidungen geben. Trotz der diagnostischen Möglichkeiten ist die PsA häufig noch unterdiagnostiziert.

Sommerzeit ist Reisezeit - und Dank Flugzeug, Auto oder Bahn sind auch weit entfernte Ziele binnen ein paar Stunden zu erreichen. Doch viele Weltenbummler vergessen vor Urlaubsantritt den Blick in den Impfpass. Dies kann jedoch fatale Folgen haben. Die Kassenärtzliche Bundesvereinigung (KBV) empfiehlt, den Impfschutz-Status regelmäßig von einem Arzt prüfen zu lassen.

Bei fast 50 Prozent aller Patienten mit Spondyloarthritiden liegt eine mikroskopisch darstellbare Darmentzündung vor, die für die Prognose und die Therapieentscheidung relevant zu sein scheint. SpA-Patienten mit chronisch verlaufenden Darmentzündungen haben möglicherweise einen ungünstigeren Krankheitsverlauf. Das haben Wissenschaftler der Universität Gent in der aktuellen Ausgabe von «Current Opinion in Rheumatology» publiziert.

Das Rauchen und Erkrankungen des Zahnfleisches stellen Risikofaktoren dar, an einer RA zu erkranken. Dieser Zusammenhang ist durch epidemiologische und klinischen Studien wie auch in der Grundlagenforschung deutlich geworden und weist darauf hin, dass die orale Mikrobiota möglicherweise zur systemischen Entzündung und zu entzündlichen Gelenkerkrankungen beiträgt. Diese Ergebnisse haben der Rheumatologen Jose U. Scher von der «New York University Langdone Medical Center» und Kollegen in der aktuellen Ausgabe von «Current Opinion in Rheumatology» veröffentlicht.

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