Rheuma-Informationen im Internet

Certolizumab Pegol (Cimzia) und Golimumab (Simponi) sind die jüngsten Mitglieder in der Familie der TNF-alpha-Blocker. Während Golimumab eine Weiterentwicklung der "klassischen" monoklonalen Antikörper darstellt, handelt es sich bei Certolizumab Pegol um den ersten pegylierten monoklonalen Antikörper gegen TNF-alpha, der für die Therapie der rheumatoiden Arthritis zugelassen wurde. Deshalb haben wir dieser neuartigen Substanz ein rheuma-online-Special gewidmet.

Zwei Behandlungszyklen mit Rituximab (MabThera®) im Abstand von ca. sechs Monaten führten im Vergleich zu einem zweiten Placebo-Infusionszyklus nach einem Jahr zu einer verbesserten und anhaltenden Effektivität bei ähnlichem Sicherheitsprofil.

HAOLING H. WENG et al.: Equivalent Responses to Disease-modifying Antirheumatic Drugs Initiated at Any Time During the First 15 Months After Symptom Onset in Patients with Seropositive Rheumatoid Arthritis -

Der Therapiebeginn mit traditionellen DMARDs irgendwann innerhalb der ersten 15 Monate nach Einsetzen der Symptome führte zu ähnlichen Ergebnissen beim DAS-44, HAQ-DI, den Remissionsraten und den Veränderungen im Röntgenbild. Die Patienten, bei denen die Therapie später begonnen wurde, hatten allerdings höhere Ausgangswerte im Erosionsscore.

 

(Montag, 15.03.2010)
Gehe zu:AufgepicktVitamin D macht das Immunsystem scharf -

Nur bei ausreichender Versorgung mit Vitamin D werden die T-Zellen der Körperabwehr aktiv.

 

(Freitag, 12.03.2010)
Gehe zu:AufgepicktSechs-Augen-Prinzip schützt den Körper vor Autoimmunkrankheiten -

In unserem Körper laufen rund um die Uhr die so genannten Dendritischen Zellen Patrouille und suchen nach Hinweisen für Tumore oder Infektionen. Sobald sie fündig werden, aktivieren sie die Killer-T-Zellen und leiten damit die Immunabwehr ein. Forscher der Universität Bonn haben nun zusammen mit Kollegen an den Universitäten Düsseldorf, Hamburg, Utah (USA) und Melbourne (Australien) entdeckt, wie dies genau geschieht. Ihre Ergebnisse könnten unter anderem zur Entwicklung besserer Impfstoffe genutzt werden.

(Donnerstag, 11.03.2010)
Gehe zu:Aufgepickt5. Kongress des Berufsverbandes Deutscher Rheumatologen (BDRh) -

Wie sich die Versorgung rheumakranker Menschen verbessern lässt und welche neuen Therapieansätze hier helfen können, diskutieren Fachärzte und Vertreter aus Gesundheitspolitik und -ökonomie auf dem 5. Kongress des Berufsverbandes Deutscher Rheumatologen (BDRh). Die Tagung findet vom 15. bis zum 17. April in München statt. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Arzneimitteltherapie mit Biologica. Weitere Themen sind neue Behandlungsansätze bei Osteoporose, Neuentwicklungen der Hand- und Fußchirurgie und die Fibromyalgie.

(Mittwoch, 10.03.2010)
PE Herng-Ching Lin et al.: Increased risk of adverse pregnancy outcomes in women with rheumatoid -

In dieser Studie wurden Daten des Taiwan National Health Insurance Research Dataset and birth certificate registry von 1.912 Müttern mit RA und Daten von 9.650 gesunden Müttern miteinander verglichen. Die RA-Patientinnen trugen erhöhte Risiken für Frühgeburten, Kinder mit geringerem Geburtsgewicht und geringerer Körpergröße, Präeklampsie und für eine Geburt per Kaiserschnitt.

(Dienstag, 09.03.2010)
Freitag, 12.03.2010

Hohe Vitamin D-Spiegel im Blut waren bei mittelalten und älteren Personen mit einer enorm reduzierten Häufigkeit von Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes 2 und Metabolischem Syndrom assoziiert. Sollte sich dieser Zusammenhang als kausal erweisen, könnte ein Ausgleich des Vitamin D-Mangels die aktuellen Volkskrankheiten des Herzens und Stoffwechsels potenziell verlangsamen.


Donnerstag, 11.03.2010

Aus diesen Beobachtungen in den Niederlanden geht hervor, dass die Prävalenz für einen Myokardinfarkt bei Patienten mit ankylosierender Spondylitis erhöht ist.


Mittwoch, 10.03.2010

Die Behandlung von Patienten im Frühstadium einer rheumatoiden Arthritis (RA) mit Etanercept (Enbrel®) in Kombination mit MTX führte zu einer signifikant größeren Verbesserung bei den Patientenaussagen zu verschiedenen Wirksamkeitsparametern als die Behandlung mit MTX allein.

 


Dienstag, 09.03.2010

Die Biologika-Therapie verzögerte das Fortschreiten der RA - allerdings in deutlich geringerem Ausmaß als in klinischen Studien. In der untersuchten Bevölkerungsgruppe war die Kosten-Effizienz beträchtlich kleiner als aus klinischen Studien bekannt. Die Studienergebnisse stellen den Zusatznutzen dar, der entstand, als man Biologika zu einer optimalen Non-Biologika-Behandlung hinzufügte.


Montag, 08.03.2010

Abatacept (Orencia®) verzögerte das Fortschreiten einer undifferenzierten entzündlichen Arthritis / sehr frühen rheumatoiden Arthritis bei einigen Patienten. Anhand der Röntgenbilder und der Kernspinaufnahmen wurde ein inhibitorischer Effekt von Abatacept festgestellt, der auch sechs Monate nach Therapieende erhalten blieb.


Freitag, 05.03.2010

Erhöhte Konzentrationen an langkettigen n-3 mehrfach ungesättigten Fettsäuren im Serum – Marker für den Verzehr von Fisch oder Fischöl – können vor Vorhofflimmern schützen. Den größten Einfluss hatte die Docosahexaensäure (DHA).


rheuma-news für medizinische Fachkreise
Die offiziellen EMEA-Dokumente für die wichtigsten Antirheumatika. Teil 1: TNF-Inhibitoren -

Ein rheuma-online-Service für die Praxis: Wer den genauen Zulassungstext für ein Antirheumatikum sucht oder die wissenschaftlichen Hintergrundinformationen benötigt, die für die Zulassung durch die EMEA relevant waren - hier sind die entsprechenden Links. Wir beginnen mit den TNF-alpha-Inhibitoren.

(Sonntag, 30.03.2008)

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