Sklerodaktylie

Von skleros=griechisch hart, daktylos=griechisch Finger, d.h. eine Verhärtung der Haut der Finger. Eine Sklerodaktylie ist ein diagnoseleitender Befund für die Sklerodermie und das CREST-Syndrom. Zugrunde liegt beiden Erkrankungen eine Veränderung des Bindegewebes. Dabei wird das Bindegewebe fester und verliert seine Elastizität. An den Fingern kommt es zu einer Verhärtung der Haut, die Haut wird auch straffer und enger und spannt um die Knochen. Dabei kann es auch zu Ernährungsstörungen der Haut und offenen Hautstellen kommen, die schwer heilen. Hier besteht wie bei operativen Maßnahmen die Gefahr von Wundheilungsstörungen und einer Infektion.

Autor: Priv. Doz. Dr. med H. E. Langer
Stand: 21.11.2006

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