Paraneoplastisches Syndrom

(griech. para = neben, neoplastisch von griech. neo = neu, plastein = bilden, also Neubildung; Syndrom: Kombination von verschiedenen Symptomen) Kombination von Symptomen und Befunden im Zusammenhang mit einer Krebserkrankung (Neoplasie), ohne das diese Symptome und Befunde unmittelbar mit der Krebserkrankung in Zusammenhang stehen. In der Rheumatologie sind wichtige paraneoplastische Syndrome das Auftreten einer Gelenkentzündung (Arthritis) als Begleiterscheinung von Tumoren (paraneoplastische Arthritis), das Marie-Bamberger-Syndrom bei Lungenkrebs sowie die Dermatomyositis.

Autor: Priv. Doz. Dr. med H. E. Langer
Stand: 21.11.2006

zu rheuma-online Österreich
12 Personen im Chat.
Am Chat teilnehmen
Mehr als 500 Stichworte!
A B C D E F G H I J K L M
N O P Q R S T U V W X Y Z
Sie werden mit der metex Fertigspritze behandelt?
Zum metex-Bereich
Die rheuma-online User nennen empfehlenswerte Rheumatologen.
Zur Ärzteliste