Osteosarkom

Von griech. osteon = Knochen und sarkom = bösartiger mesenchymaler Tumor. D.h. ein bösartiger Knochentumor. „Mesenchymal“ bezeichnet das Ursprungsgewebe aus dem der Tumor entstanden ist. „Bösartig“ bedeuted, daß dieser Tumor lokal destruierend wächst, also das umliegende Gewebe zerstört. Es bedeuted auch, daß dieser Tumor eine hohe Neigung zur Metastasierung hat. D.h. er streut sich in andere Regionen des Körpers und bildet dort Sekundärtumore.

Aufgrund des Osteosarkoms verliert der Knochen an Stabilität und es kann zu sogenannten pathologischen Frakturen kommen. Die Knochen brechen aufgrund banalster Stöße oder sogar ganz von alleine, nur aufgrund des Eigengewichtes. Oft werden diese pathologischen Frakturen deshalb nur aufgrund von Knochenschmerzen gemachten Röntgenbildern bemerkt.

Um die Ausbreitung des Tumors festzustellen wird oft eine Knochenszytigraphie gemacht, zur näheren Beurteilung auch eine Comutertomographie.

Autor: Stephanie Langer
Stand: 21.11.2006

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