Meniskus

Ein Meniskus ist ein aus Faserknorpel (Knorpel) bestehendes Knorpelgewebe, das in einigen Gelenken mit einer besonderen Biomechanik (z.B. Kniegelenk, Handgelenk) dazu dient, die Gelenkflächen unter den verschiedenen Gelenkstellungen, Gelenkbewegungen und Gelenkbelastungen optimal aneinander anzupassen. Am bekanntesten ist der Meniskus im Kniegelenk. Er ist auch der am meisten verletzungsanfällige Meniskus. Zu Meniskusverletzungen (Meniskuseinrissen oder Meniskusabrissen) kommt es besonders dann, wenn auf das Kniegelenk Drehkräfte genau in dem Augenblick einwirken, wenn das Gelenk gebeugt oder gestreckt wird. Dieser Belastungstyp findet sich sehr häufig beim Fußballspielen (deswegen ist eine Meniskusverletzung eine der häufigsten ernsteren Verletzungen bei Fußballspielern), aber auch beim Skilaufen. Leider sind gerade bei großen von außen einwirkenden Kräften oft zusätzliche Bänderrisse am Knie (z.B. Kreuzbandverletzungen) vorhanden.

Autor: Priv. Doz. Dr. med H. E. Langer
Letzte Änderung: 16.02.2012

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