Anti-Phospholipid-Syndrom (APS)

Das Anti-Phospholipid-Syndrom (APS) ist eine Erkrankung, die durch den Nachweis von sogenannten Anti-Phospholipid-Antikörpern im Blut charakterisiert ist (Anti-Phospholipid-Antikörper). Man unterscheidet das primäre Antiphospholipid-Syndrom von sekundären Formen. Beim primären Antiphospholipid-Antikörper-Syndrom kommt es zur Bildung der Antiphospholipid-Antikörper ohne das Vorliegen einer anderen Grunderkrankung, beim sekundären Anti-Phospholipid-Syndrom liegt eine andere Grunderkrankung vor, auf deren Boden sich die Bildung der Anti-Phospholipid-Antikörper entwickelt. Zu diesen anderen Grunderkrankungen zählen eine Reihe von Autoimmunerkrankungen. Am häufigsten werden Antiphospholipid-Antikörper bei den Kollagenosen gesehen, hier vor allem beim  systemischen Lupus erythematodes, sowie bei Vaskulitiden.

Weiterführende Informationen zu Ursachen, Diagnose und Therapie des Anti-Phospholipid-Syndroms sowie Informationen zur Schwangerschaft unter APS finden Sie auf unseren speziellen Seiten zu dieser Erkrankung:

Autor: Priv. Doz. Dr. med H.E. Langer
Stand: 21.11.2006

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