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  1. #1
    evilin
    Gast

    mtx-basistherapie....ich hab angst!!!!!!!!

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    war heute mal wieder beim rheumatologen und jetzt hat er mir metex 10mg zur basistherapie verschrieben. auf meine fragen zu den nebenwirkungen entgegnete er nur,daß etwas häufig übelkeit auftreten könnte,deswegen die einnahme abends(einmal in der woche),eventuell hautausschläge,dann wäre das medikament wieder abzusetzen.
    doch als ich mir gerade die patienteninfo durchlies,wurde mir fast davon schon schlecht....was da alles für schreckliche sachen auftreten können....das wenigste davon ist noch gewichtszunahme,und die kann ich aber auch überhaupt nicht brauchen.
    wahrscheinlich wurden fragen dieser art hier schon zigmal diskutiert,ich hab mich jedoch bisher noch nicht damit beschäftigt......wäre euch sehr,sehr dankbar wenn ein paar von euch mir eure persönlichen erfahrungen mit diesem medikament mitteilen könnten....stells jetzt erst mal in eine ecke und wart noch ein paar tage ab...es ist wirklich beschissen,ich will natürlich etwas dafür tun,damit es mir wieder besser geht,aber wer weiss,was mit dem medikament alles auf mich zukommt!

    tschüss
    evilin

  2. #2
    Verena
    Gast

    Re: mtx-basistherapie....ich hab angst!!!!!!!!

    Hi!

    Mir ging es genauso wie dir am Anfang: Ich wollte nicht eines von diesen Medikamenten nehmen. Wer weiß, vielleicht säße ich aber so schon im Rolli oder hätte neue Nieren gebraucht.
    Mach dich mit den Packungsbeilagen nicht wahnsinnig, am besten, man liest sie gar nicht mehr. Die Herstellerfirma ist gesetzlich dazu verpflichtet alles - wirklich alles aufzuzählen, was auch nur bei einem der tausenden von Probanden irregulär erschien und wenn, er nur einen quer sitzen hatte.
    Die Medikamente sind durch jahrelange Studien gegangen und kein Mensch ist so wie der andere, was der eine hat, hat der andere noch lange nicht. Ich habe nicht eine Nebenwirkung und ich nehme das Zeug seit vier Jahren. Dein Arzt wägt stets Vor- und Nachteile ab, der Nutzen wird den Schaden bei weitem übertreffen (außer du verträgst es ganz und gar nicht).
    Man kann nichts pauschalisieren und wenn da steht "selten", dann meinen sie wirklich, wirklich "selten".Und man kann ja auch gegen evtl. Nebenwirkungen etwas tun, zB stell deine Ernährung auf gesund und ausgewogen um, trink viel Wasser, dann sammelt sich das Medikament nicht so im Körper an etc.

    Mach dir klar, was passiert, wenn du dieses Medikament nicht nimmst!!! Alle Antirheumatika sind keine Traubenzuckerpillen.
    Don´t panic! Mir gehts sehr gut damit!

    Viele Grüße, Verena

  3. #3
    nati
    Gast

    Re: mtx-basistherapie....ich hab angst!!!!!!!!

    hallo, evelin


    habe ein halbes jahr mtx eingenommen. hatte verdacht auf ra. dann hat sich rausgestellt, dass ich fibro habe. die einzige nebenwirkung bei mir war, eine minimale übelkeit und haarausfall. von beruf bin ich krankenschwester und habe 6 jahre lang in einer rheumafachklinik gearbeitet. die meisten patienten hatten mit der übelkeit und dem haarausfall zu kämpfen. bei einigen musste es auch wegen blutbildveränderungen abgesetzt werden. aber das wars auch schon.
    also mach dich nicht verrückt. leg den beipackzettel an die seite und les ihn erst wieder durch, wenn du irgendwelche veränderungen an dir bemerkst.
    wichtig ist noch am anfang der mtx-einnahme regelmässige blutkontrollen. am besten im ersten vierteljahr 1 mal pro woche. später dann alle 4 wochen.


    mfg nati

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  5. #4
    Roxy
    Gast

    Re: mtx-basistherapie....ich hab angst!!!!!!!!

    Hallo evilin,

    nehme heute dann zum dritten mal mtx, hatte auch scheiß Angst.
    Die ersten eineinhalb Wochen nur Kopfschmerzen und Übelkeit, aber seit ungefähr drei Tagen gehts mir besser.
    Also einfach probieren absetzen kann mans auch wieder.
    Das war auch meine einzige Motivation und die Hoffnung vielleicht wirds besser.
    Also alles gute Roxy

  6. #5
    Monika
    Gast

    Re: mtx-basistherapie....ich hab angst!!!!!!!!

    Hallo Evilin,

    habe bereits vor ziemlich genau 1 Jahr das erste Mal eine Basistherapie mit MTX begonnen Vor der ersten Einnahme wurde ich von meinem Rheumatologen zum Röntgen, Ultraschall, Labor, Lungenfunktionstest und sogar zur Magenspiegelung geschickt um alle möglich Risiken von Anfang an so gering wie möglich zu halten. Habe dann in den ersten 6 Wo. Tabletten 1 x wö. eingenommen. Allerdings ohne Erfolg. Danach sollte MTX in die Vene gespritzt werden. Dazu kam es dann aber auch nicht weil die Venen bei mir mittlerweile nur noch katastophal sind. Also wurde 1 x wöchentlich beim Arzt in den Po gespritzt. Bin dann ziemlich genau 1 Jahr jedesmal zu meinem Hausarzt zur Spritze gefahren. Wurde dann allerdings abgesetzt weil die Leberwerte immer schlechter wurden.

    Auf Grund eines wirklich schlimmen Schubs vor ca. 14 Tagen habe ich als Basistherapie wieder mit MTX begonnen. Allerdings spritze ich diesmal selbst. In den Bauch. Hatte schon vor dem ersten Mal ein ziemlich mulmiges Gefühl. Aber es war dann überhaupt kein Problem.

    Zu den Nebenwirkungen kann ich Dir nur sagen. Ich hatte keine. Bei der ersten Basistherapie nicht und auch jetzt nicht.
    Ich habe zwar erst einmal selbst gespritzt und zwar am letzten Freitag abend. Mir war nicht übel und ich hatte auch keine Probleme mit dem Bauch. Ich hoffe das es dabei bleibt.

    Die Beipackzettel lese ich gar nicht mehr. Wenn es danach geht dürften wir eigentlich überhaupt keine Medikamente mehr nehmen. Im Oktober letzten Jahres waren es bei mir über den Tag verteilt 16 verschiedene Präparate.

    Vergiß den Beipackzettel. Versuch es mit MTX und wenn Nebenwirkungen auftreten kannst Du immer noch damit aufhören. Wenn es Dir wirklich ganz schlecht geht solltest wirklich als letztes an Nebenwirkungen denken. Der positive Aspekt bei einem Medikament sollte gerade bei uns Rheumapatienten immer im Vordergrund stehen.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deiner Basistherapie und hoffentlich weniger Schmerzen.

    Gruß Monika

  7. #6
    Ann-Kathrin
    Gast

    Re: mtx-basistherapie....ich hab angst!!!!!!!!

    Hallo,

    ich nehme MTX jetzt seit sechseinhalb Wochen, und mir geht es eigentlich recht gut. Ich hatte keinen einzigen Tag Übelkeit, dafür aber richtig Sodbrennen. Das bekommt man aber mit einem Magenschutzpräparat in den Griff - und man muss halt ab sofort drauf achten, was man isst. Süsses wirkt bei mir, als würde man einen Sack Kalk in Wasser werfen.
    Leider hab ich auch Haarausfall bekommen, aber das war´s dann auch schon. Sonst verändert sich nix.
    Ausserdem bin ich der Meinung, dass man immer positiv an ein neues Medikament oder eine neue Basistherapie rangehen soll. Ich denke nämlich nicht, dass sich eine negative Einstellung positiv auf die Wirkung auswirkt.
    Versuch doch einfach, dir so wenig Gedanken darüber zu machen wie möglich. Stell dir vor, wie viele andere von uns das Zeug schon nehmen, und soweit ich weiss ist bei keinem was wirklich schlimmes aufgetreten.
    Kopf hoch ;-)

    an die anderen zum Thema Haarausfall: also ich hab hier schon ne Menge Tips bekommen, was man gegen Haarausfall im allgemeinen so nimmt - aber gibt es was spezielles, was man bei H.ausfall nach MTX nimmt?
    Meine Ärztin will sich einfach keinen Kopf drüber machen, ihr ist es wohl egal, weil ihr meine Krankheit vordergründig wichtig ist (ist ja auch gut so.....aber für meine Psyche ist es ja nicht so dolle).
    Gibt es dazu irgendwelche wiss. Artikel? Hat jemand von seinem Rheumatologen was verschrieben bekommen?

    Grüsse
    atti

  8. #7
    Jürgen
    Gast

    Re: mtx-basistherapie....ich hab angst!!!!!!!!

    Hallo Evilin,

    ich denke mal nicht, dass Du Angst haben mußt, denn 10mg ist keine allzu hohe Dosierung und außerdem kannst Du es jederzeit wieder absetzen, wenn Du unerwünschte Nebenwirkungen hast. Was selten erwähnt wird, ist dass MTX den Fölsäurehaushalt durcheinander bringt und man deshalb 24 Stunden nach der Einnahme Folsäure zu sich nehmen soll und den Haushalt wieder zu regulieren.

    Viel Erfolg
    Jürgen

  9. #8
    Fine
    Gast

    Re: mtx-basistherapie....ich hab angst!!!!!!!!

    hallo evilin,

    ich kann mich der meinung von verena nur anschließen, lass dich nicht verrückt machen.

    mtx ist kein zuckerbrot, aber es kann helfen die entzündungen einzudämmen und wenn es noch besser als gut läuft kann es auch deine krankheit zum stillstand bringen. ich finde dieses sollte auch einmal gesagt werden, bei dem vielen negativen ist doch auch das positive nennenswert.

    ich selber nehme mtx seit 8 jahren und es hat mir sehr geholfen, ab und zu habe ich mit trockenen schleimhäuten zu kämpfen (hab ich aber ganz gut im griff), aber das ist auch schon das schlimmste.

    wichtig ist viel trinken (wasser o. tee) damit die giftstoffe möglichst schnell aus dem körper geschwemmt werden.

    also ich wünsch dir die kraft an das positive von mtx zu denken.

    dieses medikament hat schon sooo vielen kranken geholfen, könnte ja sein es hilft auch dir, doch wenn du es nicht versuchst wirst du es nicht erfahren.

    gute besserung
    Fine

  10. #9
    Mike
    Gast

    Re: mtx-basistherapie....ich hab angst!!!!!!!!

    Moin, moin!
    Ich habe vor 6 Jahren das erste mal MTX bekommen, zu erst 15mg in Tabletten und später als Spritze.
    Ich hatte in den ersten 2 Jahren auch keine Nebenwirkungen, nur dann wurde mir ziemlich schlecht und tierisches Sodbrennen wenn ich die Tabletten nehmen musste. Deswegen bin ich dann umgestiegen auf Spritzen, die sind mir besser bekommen und hatte fast keine Probleme ausser Sodbrennen und Übelkeit, aber halt nicht mehr so häufig. Ansonsten hatte ich keine Nebenwirkungen, hat auch sehr gut geholfen, gegen das Rheuma!

    Mike

  11. #10
    evilin
    Gast

    Re: vielen dank für die meist beruhigenden worte...

    wegen des haarausfalls hab ich schon große angst,ich will einfach mal gar nicht daran denken! hab mich gestern abend noch dazu entschlossen damit anzufangen...stell mir heute immer wieder selbst die frage "ist mir schlecht","fühl ich mich etwas benommen"?....aber ich denk mal,das ist mehr die angst davor!
    wundern tu ich mich nur ein wenig,daß manche von euch dieses medikament anscheinend schon jahrelang nehmen....dachte immer nach ca. einem jahr,etwas mehr oder weniger wird versucht wieder ohne auszukommen?
    hab mich übrigens von vornherein für tabletten entschieden,bin sooooooooooo ein "schisser",hab angst vor spritzen........wo sind die eigentlich weniger schmerzhaft...in den muskel oder in die vene?

    tschüss
    evilin

  12. #11
    Mike
    Gast

    Re: vielen dank für die meist beruhigenden worte...

    Hallo noch mal!
    Ich habe die Spritze immer in den Hintern bekommen, war nicht zu spühren :-) Also keine Angst davor, obwohl ich eigentlich auch keine Spritzen mochte.


    Mike

  13. #12
    Ann-Kathrin
    Gast

    Re: vielen dank für die meist beruhigenden worte...

    ich denke intramuskulär ist unkomplizierter, weil man nicht so genau zielen muss ;-)
    Man merkt eigentlich garnichts davon.


    Gruss
    ak

  14. #13
    Andreas
    Gast

    Re: vielen dank für die meist beruhigenden worte...

    Mir steht morgen der Gang nach Canossa zum Rheumatologen bevor. Die Ängste/Bedenken von Evilin teile ich. Mir haben Eure ermutigenden Kommentare auch sehr geholfen. Danke!!!

  15. #14
    nati
    Gast

    Re: vielen dank für die meist beruhigenden worte...

    hallo, evelin

    setzt bloss nicht das basismedikament auf eigene faust ab.du musst dir das ganze so vorstellen: du stellst einen topf mit wasser auf den herd und bringst ihn zum kochen. da das wasser aber nicht brodeln muss, stellst du die herdplatte auf die niedrigste stufe. so ist das auch beim rheuma. mit der basistherapie hast du die möglichkeit, dein rheuma zu regulieren. wenn die basis greift, kocht es nur noch auf sparflamme und wenn du viel glück hast, dann hast du keine beschwerden mehr. dann können medikamente wie cortison oder nichtsteroidale antirheumatiker ( z.b. diclofenac u.s.w. ) abgesetzt werden, aber nicht die basistherapie. ein absetzten der basistherapie ist nur dann nötig, wenn irgendwelche nebenwirkungen auftreten.
    wenn du soviel angst vor dem haarausfall hast, dann kann ich dir biotin ( vitamin H ) empfehlen. ich selber habe ja fibro und da hat man als symptom u.a. auch haarausfall.ich persönlich habe den eindruck, das es sich dadurch gebessert hat.

    also kopf hoch und ran an die chemie.

    alles liebe und viel erfolg wünscht dir nati

  16. #15
    Antje
    Gast

    Re: vielen dank für die meist beruhigenden worte...

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    Ich habe cP und habe MTX als Tabletten und als Spritze in die Vene bekommen. Bei den Tabletten ist die Wirkung manchmal schlechter und die Nebenwirkungen stärker als bei Spritzen. Dadurch, dass das MTX durch den Magen und den Darm muss, wird ein recht hoher Prozentsatz ich glaube min. 30% wieder ungenutzt ausgeschieden. Die Wirkung auf den Magen ist auch grösser bei Tabletten, Magenprobleme sollen öfter auftreten als bei Spritzen.

    Jetzt noch eine Frage an die die MTX selbst Spritzen. Wie wird´s gemacht? Habt ihr euren Arzt direkt danach gefragt oder hat er es euch angeboten. Ich gehe zur Zeit einmal pro woche zu Spritzen aber manchmal ist das schon lästig. Vielleicht wäre das selber spritzen auch was für mich. Tabletten möchte ich wegen der Magenprobleme und der schlechteren Aufnahme in den Körper nicht nochmal nehmen.

    Alles Gute Antje

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