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Thema: Gentherapie

  1. #1
    Wulf
    Gast

    Gentherapie

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    Hallo,

    gestern befand sich ein Bericht über erste Erfolge der Gentherapie bei Arthritis im Kölner Stadtanzeiger. Diese Erfolge verzeichneten ein gewisser Herr Wehling (Prof.?)an der Uni Düsseldorf in Zusammenarbeit mit amerikanischen Kollegen.

    Weiß hier jemand mehr dazu?

    Gruß

    Wulf

  2. #2
    kukana
    Gast

    Re: Gentherapie

    hi, dr. wehling ist arzt für orthopädie in düsseldorf, nachfolgend die adresse:


    Biotechnische Behandlung
    Dr. Peter Wehling
    Arzt für Orthopädie
    Steinstraße 2
    40212 Düsseldorf
    Tel.: (0211) 32 21 71
    FAX: (0211) 32 21 67


    meh an deutlicheren info zu seiner arbeit konnte ich nicht finden.

    gruss kuki

  3. #3
    Wulf
    Gast

    Gentherapie erste Erfolge - Artikel

    Hallo,

    in meiner vorherigen post fragte ich, ob jemand näheres zu diesem thema weiß (danke kuki für deine antwort).

    Wer den artikel lesen möchte, unten findet ihr die adresse, einfach in die adresszeile des browsers kopieren.

    gruß

    wulf



    http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksPrintArchiv&aid=1011434433103

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  5. #4
    RENATE
    Gast

    Re: Gentherapie

    Hallo!
    Ich habe im BILD gelesen ein Artikel über dieser Gentherapie.Ich habe nachgeforscht und nur wenig darüber erfahren.Kannst du lesen beim Erfahrungsaustausch unter RENATE.
    Kennst du was neueres?

  6. #5
    nonna
    Gast

    Re: Gentherapie

    hi,
    ich hab auch mal ein bisschen gelesen über diese neue methode, die von gewissen ärzten angeboten wird. würde aber allen vorschlagen, dieser therapie mit größter vorsicht zu begegnen, denn es handelt sich hier erstens um eine bislang noch nicht wissenschaftlich abgesicherte therapie und zweitens ist es auch noch ziemlich teuer, drittens sollte man auch den ethischen aspekt mal überlegen, ob wirklich mit gen therapie alles gemacht werden sollte was machbar ist oder besser auch mal jemand STOP sagt.

    gruss nonna

  7. #6
    Wulf
    Gast

    Re: Gentherapie

    Hallo Nonna,

    ich glaube Gentherapie ist nicht gleich Gentherapie. Aber frag doch mal Leute, die sich vor Schmerzen nicht anziehen können und ein Leben lang Hammer-Medikamente nehmen müssen nach Ethik und Moral. Ich denke, daß diese Menschen und die Person, die Stop sagt, keine guten Freunde werden.

    Gruß

    Wulf

  8. #7
    nonna
    Gast

    Re: Gentherapie

    hi wulf

    das heisst du würdest auch einer fragwürdigen behandlung zustimmen, zu einem "wunderdoktor" gehen und unter umständen schwere nebenwirkungen an leib und seele riskieren. ganz schön mutig, wie du mit deinem leben umgehst. glaube mir es gibt millionen menschen die starke schmerzen haben und nach strohhalmen greifen aber sich auf genmanipulierte und unter umständen unkontrollierbare medikamente / therapien nicht einlassen.

    gruss nonna

  9. #8
    Wulf
    Gast

    Re: Gentherapie

    Hi Nonna,

    vielleicht sprechen wir nicht von der gleichen Sache, es geht hier um keinen Wunderdoktor, sondern um den Fall in folgenden Artikel:http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksPrintArchiv&aid=1011434433103

    Ich habe hier auch nicht um Diskussionen über Moral und Ethik von Gentherapien gebeten, sondern um mehr oder weniger sachdienliche Hinweise zu diesem Thema.

    Gruß

    Wulf

  10. #9
    nonna
    Gast

    Re: Gentherapie

    tja lieber wulf
    zumindest im forum gibts wohl keine sachdienlichen hinweise zur lösung deines problems. ich würde mich doch mal an den ksta. wenden zwecks aufklärung. wenn die einen solchen artikel bringen wirst du dort auch besser fündig werden als hier im rheuma forum, wo viele aufgrund der erkrankung bereits berentet sind und sich eh so eine behandlung nicht leisten werden können.

    ausserdem gibt es für dich zum recherchieren das gesamte internet. das wird allerdings ewtas zeit in anspruch nehmen. mal nebenbei gefragt an welcher form von rheuma leidest du?

    gruss nonna

  11. #10
    elmar (ameise)
    Gast

    Re: Gentherapie

    hi

    ich kann wulf nur zustimmen.
    es ist schließlich eine sache, menschen zu klonen oder an "ungeborenem leben" herumzumanipulieren oder echte "genetischen defekte" oder andere krankheiten zu "reparieren".
    also ich habe zwar von dieser therapie noch nichts gehört, aber ich nehme lieber etwas wovon ich noch nicht weiss welche nebenwirkungen es hat, als mittel wo ich genau weiss das sie mich ins grab bringen.

    cu elmar

  12. #11
    elmar (ameise)
    Gast

    nebenwirkungen

    hi nonna

    also ich würde das tun
    ich habe jetzt seit 19 jahren cp und nehme seit 18 jahren cortison. das hat den effekt das ich jetzt ne künstliche hüfte, ein künstliches knie habe und 3 mal an den füßen operiert wurde. weitere 3 op´s sind schon geplant. das kortison hat mir dazu noch ne osteoporose beschert und meine zähne ruiniert (bekomm jetzt mit meinen 32 jahren nen rausnehmbares komplett gebiss).
    die valoron tropfen und die anderen rhauma medis hauen mir dermaßen auf den magen das ich rennie fresse wie andere bonbons.
    und wie lange niere und leber das noch mitmachen ist auch fraglich.
    darum würde ich das risiko mit dieser behandlung (die mir wirklich recht harmlos erscheint) sofort eingehen.

    cu elmar

  13. #12
    simi
    Gast

    Re: nebenwirkungen

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    hallo,
    ich schliesse mich wulfs und elmars meinung voll und ganz an und setze grosse hoffnung in die natur- und genforschung. der gedanke, mein zerstörtes knorpelgewebe neu ersetzen zu können, ist revolutionär und gibt mir eine zukunftsperspektive. ich hab cp seit 10 jahren und diese destruktive krankheit hat auch bei mir jede menge kolateralschäden angerichtet, operationen am laufenden band, behinderungen, aggressive medikamente ( magengeschwüre, leberschäden ), schmerzmittel ( angeschlagene psyche und libido, permanente müdigkeit ).um wirklich nur ein paar zu nennen.
    da erscheint mir die vorstellung, "gezüchtetes" knorpelgewebe einzusetzen doch als sehr "aufbauend".
    ich habe übrigens 1997 an einer patientenstudie über ENBREL teilgenommen, war damals auch ein absolutes versuchskarnickel des pharmakonzerns, griff nach diesem "strohhalm" dieses bis dato "unkontrollierten" medikaments und warf meine bedenken "mutig" über bord.
    dazu möchte ich auch noch bemerken, dass das "geborene" leben für mich absoluten vorrang geniesst gegenüber dem "ungeborenen".
    ich finde es ethisch vertretbarer, leidenden und/oder todgeweihten menschen eine chance zu bieten, als ungeborene materie zu "schützen" , wobei wie immer zu klären wäre, ab wann leben als geboren gilt.
    ich würde mich als versuchsperson jederzeit zur verfügung stellen, sehe nämlich ohne gentherapie einer zukunft im rollstuhl oder als bettlägeriger pflegefall mit realistischem
    grausen entgegen.
    diese moralisch-ethischen bedenken überlasse ich den "gesunden", die sich diesen luxus leisten können, darüber stundenlang zu theoretisieren, ohne wirklich betroffen zu sein.
    infos zu dr. wehlings arbeiten auch unter : www.orthogen.de
    mit optimistischen grüssen
    simi

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