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  1. #1
    Kiki
    Gast

    VDK-Erfahrungen

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    Hallo zusammen,

    ich hätte da mal ne Frage.

    WEr von euch hat Erfahrungen mit dem VDK machen können?

    Da sich mein Krankheitsbild (Fibro,CFS, RLS, MCS) stark verschlechter hat in den letzten Monaten, kommt auch sozial einiges auf mich zu. Ich kann derzeit nicht mehr als 4 Stunden am Tag arbeiten.
    Außerdem war ich 6 Monate lang krankgeschrieben, aber von MDK als vollschichtig arbeitsfähig befunden worden, auch nach einem Widerspruch. Somit hatte ich mir überlegt, das die Hilfe des VdK´s mir evtl. weiterhelfen würde.
    Von Dü´dorf habe ich mir Infos angefordert und sofort einen Mitgliedsantrag ausgefüllt.(Das war Anfang Nov.)
    Da ich im Dez. immer noch nichts gehört habe, wurde ich telefonisch zur Kreisstelle in meiner Nähe verwiesen. Die hatten aber meinen Antrag noch nicht vorliegen und verwiesen mich dann zur Stadtstellen in meiner Nähe. Da ich aber gerne schon Infos zu meiner derezeitigen Sozialen Situation haben wollte, sagte mir die dortig ansässige Dame, ich bekäme 1. nur auskünfte wenn ich mitglied bin und eine Rechtsberatung wenn ich 2. schon ein Jahr lang mitglied bin.
    Irgendwie fühlte ich mich dann ein wenig vera... vor.
    Da ich bis Januar immer noch kein Bescheid über die Annahme des Mitgliedsantrages bekam, habe ich die Mitgliedschaft abgeschrieben.
    Vor 2 Tagen rief mich die Kassiererin der Stadtstelle an, eine vierteljährlich Abbuchung des MItgliedsbeitrages wäre nicht möglich ( war aber so im Antrag vorgeben.)
    Ich sagte ihr nur, das ich an einer Mitgliedschaft nicht mehr interessiert sei, weil man mir ja eh nicht akut helfen könnte. Dazu meinte sie auch nur, was ich bereits wußte: Sie müssen erst ein jahr lang Mitglied sein, wenn sie eine Rechtsberatung haben wollen.
    Auf der Nachfrage, selbst wenn es nur eine Frage wäre, wie ich mich bei weiteren Widersprüchen verhalten sollte oder ob sich eine Klage lohnen würde?---wurde ich wiederholt darauf hingewiesen, das ich erst ein jahr lang dabei sein müßte.

    was habt ihr für Erfahrungen damit machen können?
    Kennt ihr evtl. noch einen anderen Verband, der sich für unsere Belange einsetzt?

    Mir ist zwar klar, das die Verbände nicht sofort einen RA zu Verfügung stellen, sobald man gerade erst eingetreten ist, aber man kann doch Rechtsbedingte Fragen stellen ohne gleich ein ganzes Jahr darauf warten zu müssen.

    Da sich die ganze Sache bei mir nicht gerade auf dem rosigen Zweig entwickelt, benötige ich dringend jemand , der mir in einer solchen sachen weiterhilft.

    Ich wünsche allen einen schönen Tag und wenig Schmerzen und danke schon mal im voraus für eure Beiträge.

    Lieben Gruß
    Kiki

  2. #2
    Susanne
    Gast

    Re: VDK-Erfahrungen

    Hallo Kiki,

    habe da leider auch schon schlechte Erfahrungen gemacht. Hatte vor der Diagnose cP schon 70 % und "G" und hatte beim Versorgungsamt einen Verschlimmerungsantrag gestellt. Wurde abgelehnt mit der Begründung ich hätte durch die cP keine weiteren Beeinträchtigungen, was natürlich komplett falsch ist, kann ohne zwei Gehhilfen nicht laufen und auch dann nur ganz kurze Strecken, rechte Hand kaputt, etc. Dann habe ich Widerspruch eingelegt, 80 %, bin dann damit zum VDK, wo so eine flotte junge Beraterin lapidar meinte, na und, was wollen sie denn noch mehr, ob sie nun 80 oder 100 % haben ist ja egal, lohnt sich nicht da was zu machen, seien sie mal ganz zufrieden.
    Habe dann noch mal meinen Arzt dazu befragt, der auch meinte 80 % sei zu wenig und die Sache selbst - ohne VDK - auf die Reihe gekriegt, denn dort bekam ich ja eh nur lange Wartezeiten. Bin zwar noch Mitglied, frage mich aber warum und werde wohl kündigen.

    Schönen schmerzarmen Tag wünscht Susanne

  3. #3
    Tanja E.
    Gast

    Re: VDK-Erfahrungen

    Hallo Kiki,

    ich wollte eigentlich auch Mitglied werden im VDK für den geringen Betrag dachte ich mir, wenn man dann kompetente Hilfe bekommt, aber euren beiden Einträgen werde ich mir das wohl nochmals überlegen.

    Hatte mir das auch eher als Hilfe und nicht als Hürde vorgestellt.
    Gerade wenn es einem mies geht, möchte man doch so wenig wie möglich selbst regeln müssen.....

    Grüsse
    Tanja E.

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  5. #4
    Justy
    Gast

    Re: VDK-Erfahrungen

    Hi Kiki,

    mensch schade mit dem Vdk, scheint ja wirklich von jeder Stadt zu Stadt anders zu sein. Ich selber komme ja aus Hamburg und nachdem ich das von dir gehört das du dich beim VdK anmelden willst dachte ich mir, das muss ich auch machen!
    Denn ich denke eine Rentenberatung brauche ich früher oder später sowieso, denn ich weiß nicht, wie sich meine Zustand weiter entwickeln wird.

    Im Dezember 2001 habe an den VdK in Hamburg noch ne Mail geschickt mit der Bitte um Infomaterial, ne Woche später war es auch da. Dazu kam dann der Mitlgliedsantrag, da ich ja geschrieben habe, ich bitte um einen.
    In der 1sten Januarwoche habe ich dann, den ausgefüllt, unterschrieben und jetzt diese Woche am Dienstag habe ich meine Mitgliedskarte bekommen.
    Klar, hat es ein bisschen gedaueret, aber ich denke das liegt daran weil es bestimmt ehernamtlicher Mitarbeiter sind, die dort arbeiten, klar kein Grund, einem nicht zu helfen.

    Wie das mit der Rentenberatung ist und ob sie erst 1 Jah zusteht, wenn man Mitglied ist, keine Ahnung, da ich noch ein "frisches VdK-Mitglied" bin.

    Also las den Kopf nicht hängen, das ist ja fast wie mit den Ärzten, es daaaauuuuuert bis man ein guten gefunden hat!

    Gruß Justy
    Vielleicht versuchst es einfach mal in Bochum oder nächste große/größere Stadt in deiner Nähe.

  6. #5
    nofre
    Gast

    Re: VDK-Erfahrungen

    Ich bekam vom VDK die Auskunft, dass man auch 1 Jahr rückwirkend beitreten kann, den Jahresbeitrag bezahlt und dann gleich Rechtsauskünfte bekommen kann, so stand das bei den von mir angeforderten Unterlagen. Trotzdem bin ich damals nicht beigetreten.

  7. #6
    lara
    Gast

    Re: VDK-Erfahrungen

    hallo kiki,
    das tut mir echt leid, dass es bei dir so sch... gelaufen ist. ich glaube wirklich schon langsam, dass es von stadt zu stadt verschieden ist.
    also, ich bin am 1.11.99 beigetreten. war damals noch nicht "krank", obwohl ich schon seit jahren in behandlung war, wegen verschiedener schmerzen. ab 1.12.99 konnte ich nicht mehr und war ab diesem zeitpunkt krank. die erste hilfe beantragte ich beim vdk wegen der krankenkasse. wollte mich bloss mal so informieren. habe sofort tel. einen termin bekommen, (für 2 wochen später)nur um mich mal zu informieren. der nächste schritt war dann versorgungsamt, später arbeitsamt (wegen attest von arb.amt-arzt), arb.amt wollte nicht mehr bezahlen, dann wegen reha, die mir erstmal nur als amb.reha genehmigt wurde, bis dann später noch mehr prozente und wegen rente, die durch ist.
    Überall hat mir der vdk geholfen. mir mur nicht ein einziges mal gesagt, dass ich zu kurz dabei bin, obwohl bei mir auch rechtsanwälte eingeschaltet wurden.
    ich habe dort einen ansprechpartner zugeteilt bekommen und bei dem bin ich seit dem 2. gespräch.
    ich habe wirklich das gefühl, dass das von stadt zu stadt verschieden ist.
    eigentlich finde ich das eine unverschämtheit, was dir da mitgeteilt wurde.
    schau doch mal auf die seite www.vdk.de, ich glaube, dass es da eine e-mail-adresse gibt, da würde ich mich mal beschweren.
    ich wünsche dir alles gute und viel kraft
    lara
    aus münchen

  8. #7
    Monika
    Gast

    Re: VDK-Erfahrungen

    Hallo Kiki,

    habe gerade Deinen Eintrag im Forum gelesen und weiß gar nicht was ich dazu sagen soll.
    Auch ich habe mir schon vor längerer Zeit die Unterlagen schicken lassen. Nur da ich bisher noch keinen Rechtsbeistand gebraucht habe liegen diese auch immer noch bei mir. Beim Versorgungsamt habe ich bis jetzt immer alles ohne Hilfe durchbekommen. Habe jetzt seit Sept. 01 50 %.
    Da ich aber wahrscheinlich in absehbarer Zeit EU-Rente beantragen muß, wenn es nicht besser wird wollte ich auch beim VdK Mitglied werden.
    Ich glaube darüber sollte ich bei Deinen Erfahrungen doch noch mal ernsthaft nachdenken.

    Gruß Monika

  9. #8
    Mehlinger
    Gast

    Re: VDK-Erfahrungen

    Hallo Leute,

    ich verstehe Euch da nicht ganz. VdK ist doch auch eine Selbsthilfeeinrichtung, die sich u.a. aus Mitgliedsbeiträgen finanziert und vielfältige Angebote hat. Ist es da nicht mehr oder minder rechtens, wenn man die Angebote, die mit Sicherheit hohe Kosten verursachen, erst nach einer Wartezeit zur Verfügung stellt - gerade dann, wenn das Neumitglied aus aktuellem Anlass kommt. Die Beitrittserklärungen zu Hause zu horten und erst bei
    Bedarf einzureichen ist ja wohl nicht der wahre Weg - oder habt Ihr den Antrag zur Feuerversicherung Eures Hauses auch zu Hause liegen und reicht den dann mal ein, wenn die Feuerwehr vor der Haustür steht?

    Ich halte es zudem für sinnvoll, die Mitgliedschaft beim VdK mit einer Mitgliedschaft bei der DRL (www.rheuma-liga.de) zu ergänzen. Beide Verbände zusammen vertreten m.E. die Interessen
    "rheumakranker" Menschen besonders. Alternativ besteht (oder bestand zumindestens) für Mitglieder von Organisationen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes auch die Möglichkeit, für Sachen der Sozialgerichtsbarkeit eine spezielle Rechtsschutzversicherung abzuschliessen. Kostete mal so ca. 70 DM pro Jahr.

    Gruß
    ALCO

  10. #9
    Tanja H.
    Gast

    Re: VDK-Erfahrungen

    Hallo ihr lieben,

    bei mir war es auch so, dass ich aku Hilfe brauchte. Also hab ich ein Jahr rückwirkend den Beitrag bezahlt, mein Beitrittsdatum wurde zurückdatiert, und schon 4 Wochen nach der Unterschrift konnte ich eine Rechtsberatung in Anspruch nehmen. Ich bin sehr zufrieden. Fragen wurden mir auch telefonisch beantwortet. Ich wurde zwar gefragt, ob ich Mitglied sei, aber eine Mitglieds-Nr. oder so, wollten die gar nicht wissen. Lief alles bisher problemlos, und die Tipps von denen waren auch gut.

    Liebe grüße Tanja H.

  11. #10
    Kiki
    Gast

    Re: VDK-Erfahrungen

    Hallo ,
    danke für eure Beiträge mit euren ERfahrungen.

    An Alco: natürlich ist es mir klar, das diese Vereine mit unseren Geldern haushalten müßen. Aber man hätte mir vielleicht auch sagen können, das man vielleicht auch einen jahresbeitrag im vorraus/oder im nachhinein noch leisten könnte.
    Mir ging es hauptsächlich um die allg. Erfahrung.
    Mit den ganzen Gesprächen die ich mit den Kreisvorstand und STadtstelle und Ortsverband (und wem weiss ich noch alles) gesprochen hatte, wußte keiner was eigentlich Sache war, außerdem erzählte mir jeder irgendwas anderes zum Mitgleidsbeitrag und deren Hilfe. Und von einigen Damen , muß ich mich auch noch am Telefon anpöbeln lassen.
    Das man nicht erwarten kann , als *Frischling* in einem VErein , sofort die komplette Latte serviert zu bekommmen ist klar. Ist ja bei einer rechtschut versicherung auch nicht anders (3 Monate Wartezeit, bis die einen vertreten).
    Aber erst ein Jahr noch warten , bis man evtl. eine Rechtsauskunft (noch nicht einmal eine Beratung erwartet) bekommt, find ich dann doch etwas heavy.

    Auf die Idee, an einer anderen Kreisstelle anzufragen kam ich auch schon.
    War auch keine schlechte Idee, die waren sogar super nett und freundlich, aber sie konnten nichts für mich tun, weil man nach Wohnort eingeteilt wird. Sobald ich dann meine Anmeldung abgeben, wandert diese automatisch wieder in meine zugehörige kreistelle, ortsverband usw......

    Ich würde gerne einem solchen VErein beitreten, auch wenn ich diesen voerst nicht für interessenvertretung brauche. Nur geht es mir auch darum, nett behandelt zu werden.
    Man wird schon genug rumgeschubst, dann muss es nicht auch noch von Leuten sein, die einem eigentlich helfen wollen.

    (Puhh , das mußte raus!!)

    ..nur wo find ich eigentlich noch so einen ähnlichen Verein? An wem kann man sich da mal wenden?

    Nochmals vielen Dank,

    lieben gruß kiki
    (seht mal bitte von den tippfehlern weg, hände wollen heute nicht so )

  12. #11
    Tina
    Gast

    Re: VDK-Erfahrungen

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    Hallo liebe Leidensgenossen,
    Der Beitrag ist zwar schon älter aber ich möchte trotzdem noch
    antworten für alle nachfolgenden Verzweifelten.
    Ich wohne in Siegen und bin bei dem dortigen VdK.
    Seit 2 Jahren bemühen sich die dortigen Mitarbeiter um mich,
    ob es jetzt um Schwerbehinderung oder einen Rentenantrag geht.
    In diesen 2 Jahren habe ich sehr viel Verständnis erfahren und
    mir wurde sehr viel Mut gemacht. Die Mitarbeiter sind äußerst
    erfahren in diesen Angelegenheiten und versuchen alles um einem
    zu helfen. Ich habe nur die besten Erfahrungen gemacht.
    Nur etwas Wartezeit müsst Ihr mitbringen.

    Alles Gute und viel Erfolg

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