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  1. #1
    Margret
    Gast

    Bräuchte einen Rat

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    Servus an alle,

    am besten stell ich mich kurz vor damit ihr wißt mit wem ihr es
    zu tun habt. Also ich heiß Margret, bin 50 Jahre und wohn im
    Raum Landshut in Niederbayern.
    Ich bin vor ein paar Wochen bei der Suche im Internet auf das Fo-rum gestoßen, hab viele Infos bekommen und hoffe dass mir jemand einen Tip geben kann. Nachdem ich euere Krankengeschichten ge-
    lesen hab weiß ich nicht ob ich richtig lieg aber da ihr alle
    schon so viele Schmerzen und leidvolle Erfahrungen und Erfahrungenmit Ärzten habt, wär ich für den einen oder anderen
    Tip dankbar.
    Ich machs kurz: Vor ungef. 12 Jahren hat alles angefangen mit
    Schmerzen im kleinen Finger in der linken Hand. Schmerzen, ge-
    schwollener Finger und kleine Knöten an allen Fingergelenken.
    Rheumatest beim Hausarzt negativ, "das ist nicht so schlimm,ha-
    ben viele Leute, ist halt auch ein optisches Problem und wird sich nicht auf dne Körper ausbreiten". Da ich sonst keine gesund-
    heitlichen Probleme hatte konnte ich mit meinem "Schönheitspro-
    blem" gut leben und viele Jahre war gar nichts mehr. Vor fünf
    Jahren dann Schmerzen in beiden Knien das linke so schlimm dass
    eine Arthroskopie gemacht wurde. Knorpelschicht fast nicht mehr
    vorhanden, über die Ursache hab ich mir keine Gedanken gemacht,
    das sind halt Abnützungserscheinungen. Seitdem leb ich damit mal
    mit mehr, mal mit weniger Schmerzen, zur Zeit mit viel mehr
    Schmerzen. Dazwischen immer wieder Schmerzen in den Händen. Im
    letzten Jahr wurde es dann heftig. Beim Röntgen der Hände wurden
    an den Fingergelenken "minimale Ablagerungen" festgestellt. Aber
    "das ist nicht weiter schlimm, eine Art Rheuma, bleibt auf die
    Hände beschränkt" usw. Der Rheumafaktor wieder negativ.
    Dann war wieder einige Monate Ruhe. Jetzt hab ich seit ein paar
    Wochen fast immer Schmerzen in den Händen, Fingern, Knien, manch-
    mal in den Zehen, recht Hüfte. Dazu kommt dass ich morgens fast
    zwei Stunden Anlaufzeit brauch bis ich in die Gänge komm weil
    alles so steif ist und ich hab dauernd ein Gefühl als ob ich eine
    Erkältung krieg, total müde und abgeschlafft.
    Jetzt geh ich wieder zum Hausarzt, aber ich will mich nicht mehr
    so abspeisen lassen, darum hab ich eben im Internet nachgeschaut und bin bei der Rheuma-Online gelandet. Wenn ich aber les wie
    schlimm es euch geht und welche Schmerzen ihr habt, weiß ich wieder nicht ob ich mit meiner Vermutung Rheumamäßig richtig
    lieg oder nicht, weil so schlimme Schmerzen und so hab ich nicht!
    Meine Frage: Gibt es so eine Rheuma-Art die so verläuft? Kann der
    Hausarzt überhaupt Bluttests machen bei denen Rheuma festgestellt
    wird? Kann cih zum Rheumatologen mit meiner Chip-Karte oder brauch ich eine Überweisung vom Hausarzt? Auf welche Tests kann
    ich bestehen oder auf was soll ich besonders achten?
    Für Antworten wär ich euch echt dankbar.
    Eine gute Zeit wünscht euch
    Margret

  2. #2
    Angela Kau
    Gast

    Re: Bräuchte einen Rat

    Hallo Margret,
    hört sich meiner Meinung nach an wie "Fibromyalgie". Solltest zum Rheumatologen gehen, ob mit Chip oder Überweisung kannst du bei Terminvergabe abklären. Genaueres über Fibromyalgie kannst du bei www.fibromyalgie.de nachlesen.
    Viel Glück
    Angela

  3. #3
    Annette
    Gast

    Re: Bräuchte einen Rat

    Hallo Margret,
    es gibt z. B. auch seronegative chronische Polyarthritis, bei der kein Rheumafaktor im Blut nachzuweisen ist. Es wird vielfach behauptet, dass diese nicht so aggressiv verläuft. Aber das weiß ein internistischer Rheumatologe besser als ich; es muß auch nicht diese Krankheit sein.

    Prinzipiell kannst du ohne Überweisungsschein zum Rheumatologen, allerdings mußt du bei etwaigen Medikamenteneinnahmen immer wieder Blutkontrollen machen lassen, die u. U. bei deinem Hausarzt durchgeführt werden, wenn der Rheumatologe weiter weg ist. Insofern ist eine Überweisung sinnvoll, damit durch einen Arztbrief der Hausarzt informiert ist, was er kontrollieren soll.
    Herzliche Grüße aus der Oberpfalz und alles Gute
    Annette

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  5. #4
    Emma
    Gast

    Re: Bräuchte einen Rat

    Hallo Margret!

    Sei einfach erst mal froh, dass es Dir nicht so schlecht geht, wie vielen hier im Forum! Wenn Du relativ schmerzfrei bist, liegt es vielleicht daran, dass Deine Krankheit noch ziemlich im Anfangsstadium ist. Bei mir hat es auch mehr als 10 Jahre von dem ersten Bluttest bis zu richtig massiven Schmerzen gedauert.
    Wichtig ist für Dich, dass Deine Beschwerden abgeklärt werden, denn wenn es chronische Polyarthritis ist (Abnutzung der Knorpelschicht im Knie!), dann muss wirklich frühzeitig etwas gemacht werden, sonst werden Deine Gelenke ruiniert.
    Einen Termin bei einem Rheumatologen zu bekommen, ist nicht so einfach. Dauert 3-4 Monate. Wenn Du die ersten Blutuntersuchungen beim Hausarzt machen lässt und dieser eine Überweisung schreibt, ist es manchmal möglich, dass der Hausarzt sich um einen früheren Termin kümmert.
    Vielleicht überlegst Du auch, ob Du in eine Rheumaklinik gehst, um die Beschwerden rundum abklären zu lassen. Auch hier kann der Hausarzt eine baldige Einweisung erreichen.
    In der Klinik sind die Untersuchungen oftmals viel gründlicher, wenn Deine Blutwerte nicht so eindeutig sind.
    Denn einerseits gibt es zwar seronegative cP, andererseits aber auch andere Rheumaarten, wo der Rheumafaktor negativ bleibt.
    Es ist also nicht so einfach, eine Diagnose zu stellen, bzw zu sagen, es ist kein Rheuma. Auf jeden Fall ist es wichtig, die Untersuchungen durchführen zu lassen, um Gewissheit zu bekommen.

    Wenn Du noch weitere Fragen hast, kannst Du auch abends in den Chat kommen. Ab 19h ist eigentlich immer jemand da.

    Liebe Grüsse
    Emma

  6. #5
    nati
    Gast

    Re: Bräuchte einen Rat

    hallo, margret

    ich kann dir nur empfehlen einen rheumatologen auf zu suchen und wenn es nicht gleich hinhaut, noch einen zweiten oder dritten arzt. ein hausarzt ist mit dieser problematik sicherlich überfordert ( auch wenn er es nicht zu gibt ). irgendetwas brütest du aus.
    also lass dich nicht unterkriegen und wenn du moralische unterstützung brauchst, komm einfach wieder ins forum. wir helfen dir soweit wir es können.

    viel glück und alles liebe nati

  7. #6
    danny
    Gast

    Re: Bräuchte einen Rat

    hallo!

    ich schliesse mit meinen vorrednern an! welche art rheuma es ist, kann natürlich nur ein facharzt feststellen (oder auch nicht *gg*), aber auf jeden fall hört sich das nach was seronegativem an. man findet halt nix im blut! aber lass dich bitte nicht mehr so abspeisen, denn je länger du wartest, desto kaputter werden deine knochen.

    kopf hoch, schau doch auch mal in den chat rein.

    lg
    danny

  8. #7
    Justy
    Gast

    Re: Bräuchte einen Rat

    Hallo Margret,

    gute Frage um was sich da bei dir handeln kann. Aufjeden Fall las den Kopf nicht hängen und lass dir von den Ärzten nicht einreden, du bist im Kopf krank o.ä. Da könnte ich dir nehmlich Romone erzählen darüber.
    Auf jeden Fall solltest du dir ein Rheumatologen suchen, aber ein Internisten, kein Orthopäden - der Rheumatologe ist, ganz wichtig. Also Internist mit der Fachrichtung Rheumatlogie.

    Um was es sich bei dir handeln kann, kann ich dir hier nach deinen Beschreibungen nicht sagen, weil da zu wenig über dich weis.
    Aber vielleicht hast du mal Lust in den Chat zu kommen, ist schon häufig und öfters jemand auch schon am Nachmittag da, bzw. ab 19 Uhr ist immer einer da ***grins***

    Bis dann
    Justy

  9. #8
    Werner
    Gast

    Re: Bräuchte einen Rat

    Hallo Margret,
    bei Dir ist eigentlich ein typischer Verlauf von Rheuma. Welche Art das ist, muß ein Rheumatologe feststellen. Es sieht ja verdammt nach chronischer Polyarthritis aus.
    Dabei springen die Beschwerden von einem zum anderen Gelenk. Ist das eine wieder beweglich, fängt das andere an. Bis dann irgendwann alle gleichzeitig mehr oder weniger weh tun.

    Gas einzige, was Du machen kannst, ist in eine Rheumaklinik zu gehen und eine vernünftige Diagnose stellen zu lasssen und auf die entsprechenden Medikamente eingestellt zu werden.

    Alles andere ist verschwendete Zeit. Dort bekommst Du geholfen.
    Im Süddeutschen ist wohl Garmisch Partenkirchen sehr kompetent.
    Aber da können Dir sicher andere einen guten Tipp geben.

    Du brauchst vernünftige Basis - und Schmerzmittel.
    Die müssen aber individuell eingestellt werden.
    An Schmerzmitteln gibt es die neuen COX 2 Hemmer, die den Magen nicht so belasten. (Vioxx oder Celebrex). Wenn man diese abends einnimmt, wirken sie noch bis zum nächsten Nachmittag und man kommt morgens besser in den Tritt.

    Hier im Forum oder dem Chat kannst Du viele Leute kennenlernen, die Dir gerne helfen. Es wäre schön, wenn Du dich nochmal meldest.

    Leider kann ich auch nicht mehr dazu sagen. Den Termin in der Klinik solltest Du dir schnell geben lassen, weil da bestimmt bald wieder Wartezeiten sind.

    So, nun alles Gute und viele Grüße

    Werner

  10. #9
    Emma
    Gast

    Hi Werner!

    Hi Werner!

    Ich nehme auch Celebrex und bei mir wirken sie ziemlich exakt 9 Stunden. Also nix mit Übernacht-Wirkung!
    Ich nehme sie morgens mit dem Cortison. Wenn ich aufstehe, wirken sie dann.
    Wollte eigentlich nur sagen, dass alle Medikamente bei jedem anders wirken und es nichts allgemeingültiges gibt ;-)

    Nix für Ungut! Hauptsache, die Dinger wirken :-D

    Viele Grüsse

    Emma

  11. #10
    Werner
    Gast

    Re: Vioxx hält länger

    Hallo Emma,
    diese Erfahrung hatte ich auch mit Celebrex gemacht.
    Ich bekomme jetzt Vioxx - da nimmt man nur 1 x täglich eine Tablette mit 25 mg. Das ist die Gesamt- Höchstdosis für 24 Std.
    Bei mir halten sie daher fast den ganzen Tag.
    Natürlich wirken Medikamente bei jedem anders. Aber Celebrexx und Vioxx haben da eine andere Wirkungsdauer.

    Viele Grüße

    Werner

  12. #11
    Düsi
    Gast

    Re: Vioxx hält länger

    Liebe Margret,
    kommt mir bekannt vor deine Geschichte nur bei mir sind die Schmerzen auf die Wirbelsäule und die Knie beschränkt. Lass dich von deinem Artzt mal auf den Risikofaktor HLA B27 testen.Bei mir war der Rheumafaktor nämlich auch seronegativ, der HLA B27 aber positiv. Jetzt werde ich gerade auf Morbus Bechterew Getestet.
    Bin erst 36 J. und habe 3 Kinder es ist übel wenn man morgens fast zwei Stunden braucht um in die Gänge zu kommengerade auch wegen den Haushalt. Aber mein Mann steht hinter mir und da geht es einem Schon fast wieder gut.Hoffe dir vorerst helfen zu können.Melde dich mal wieder
    Gruß Manuela aus dem Schwarzwald

  13. #12
    Nada
    Gast

    Re: Vioxx hält länger

    meine Mutter nimmt 72 Jh (Knie O.P. und Rhuma, Arthrose etc) bekam Celebrex . Daraufhin bekam sie eine Rachenentzündung ohne sich verkühlt zu haben. Wer hat mit diesen Nebenwirkungen die Erfahrung gemacht? danke für jeden Hinweis, am besten direkt an meine mailadresse nada.endres@chello.at, vielen herzlichen vorausdank!

  14. #13
    Roxy
    Gast

    Re: Vioxx hält länger

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    Hallo Margret,

    ob Deine Schmerzen nun so schlimm sind wie die von anderen spielt eigentlich keine Rolle.
    Nicht die stärke der Schmerzen sagt etwas drüber aus ob DU Rhuma hast, sondern die Art der Schmerzen und wie sie auftauchen.
    Und um ehrlich zu sein hören sich Deine Symptome schwer nach Rheuma an. Aber wahrscheinlich ein etwas milderer Verlauf.
    Also nicht warten ab nach München in die Nußbaumstrasse in die Rheuma-Liga und abchecken lassen. Einfach mal anrufen, aber am Besten.... hin und sich nicht abwimmeln lassen.
    Mich wollten die anfägnlich auch abwimmeln. Aber ich konnte ja schon nicht mehr gehen. Ja auch sowas will man allzugern heimschicken. Also dranbleiben.
    Es ist Dein Körper, egal was die sagen.
    Viele Grüße falls Du fragen hast kannst mich gerne anmailen.
    Ach ja ich habe früher auch dort meine Diagnose bekommen.
    Bis dann Roxy

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