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  1. #1
    Inge
    Gast

    E ntzugserscheinungen bei Cortisontherapie

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    Parallel zur Verringerung der Cortisondosis traten Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Antriebslsogkeit auf.
    Ist dies als "Entzugserscheinung" vom Cortison bekannt? Wer hat ebenfalls diese Erfahrungen gemacht? Gibt es Lösungsmöglichkeiten (außer Cortisongabe)?

    Gruß
    Inge

  2. #2
    Werner
    Gast

    Re: E ntzugserscheinungen bei Cortisontherapie

    Hallo Inge,
    wenn Du das Kortison reduzierst, darfst du das nur nach einem ärztlichen Plan machen. Vorher muß der Arzt durch eine Blutuntersuchung feststellen, ob Deine Nebennieren selbst noch genügend Kortison produzieren. Dies wird benötigt, um die körpereigenen Funktionen aufrecht zu erhalten. Erst dann kann ein Reduzierungsplan aufgestellt werden.
    Bei Dosierungen unter 7,5 oder 5 mg wird im Allgemeinen nur in
    0,5 mg Schritten reduziert.
    Natürlich solltest Du auch mit Deinem Arzt sprechen, ob eine Reduzierung überhaupt sinnvoll ist, da Kortison bei richtiger Einnahme und Gabe von Kalzium und Vitamin D nicht unbedingt die befürchteten schlechten Nebenwirkungen haben muß.

    Ich hoffe, ich konnte etwas helfen.

    Alles Gute und Gruß

    Werner

  3. #3
    Roxane
    Gast

    Re: E ntzugserscheinungen bei Cortisontherapie

    Liebe Inge !
    Seit ca. 8 Wochen nehme ich nun kein Cortison mehr.
    Es stimmt , man darf es nur nach Rücksprache mit dem Arzt und in ganz kleinen Schritten absetzen.
    Diese Entzugserscheinungen habe ich aber auch bemerkt.Da hilft nur ,der Müdigkeit nachzugeben ( wenn es geht ), bischen mehr ausruhen und abwarten. Denn es wird von selbst besser, sobald sich der Körper an die neue Situation gewöhnt hat.Jedenfalls habe ich bei mir diese Erfahrung gemacht.Bei Mattigkeit und auch Kopfschmerzen nehme ich Vitamin C (Sprudeltablette oder frisches Obst),gehe an die frische Luft und gegen Übelkeit kann Dir Werner ,glaube ich, sehr gute Magentropfen empfehlen.
    Alles Gute und viele Grüße !
    Roxane
    Wenn es noch mehr Fragen gibt, kannst Du mir gerne schreiben.

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  5. #4
    Lissy
    Gast

    Re: E ntzugserscheinungen bei Cortisontherapie

    Hi Inge....

    Ja, du darst wie alle andere sagen das Kotison nur in Schritten abwechseln...
    Bei mir ist es leider so das mein Körper total drauf steht..
    Ich kann es nicht mehr weg lassen..
    Aber ich nehem es im Wechsel von 2,5 mg bis 5 mg...Und das ist eine Dosis, da fährt man gut mit..
    Nehme das Zeug schon bald 20 Jahre...
    MFG Lissy

  6. #5
    Nina
    Gast

    Re: E ntzugserscheinungen bei Cortisontherapie

    Hallo,

    also manchmal finde ich die Antworten hier erschreckend. Es ist doch absolut verständlich, wenn jemand seine Medikamentendosis veringern will. Dann sollte man ihm auch konkret auf seine Frage antworten und nicht noch die Einnahme schönreden. Es kommt ja schon bei Schmerzmitteln nach kurzer Zeit zu Entzugserscheinungen, die darin bestehen können, dass der Schmerz sich erstmal verstärkt. Ein Teufelskreis.

    Ich beneide hier niemanden um sein Schicksal, aber die Verharmlosungsparolen kann ich nicht nachvollziehen!

    Nina

  7. #6
    Annette
    Gast

    Re: E ntzugserscheinungen bei Cortisontherapie

    Hallo Nina,
    hier will niemand einen anderen erschrecken. Aber bei Cortison muß man sehr, sehr langsam reduzieren. Es gibt hier den Begriff "ausschleichen". Mich ärgert eher, wenn Cortison von vornherein verteufelt wird. Aber es ist das stärkste entzündungshemmende Mittel, das man kennt und das sogar vom Körper selber hergestellt wird! Ich hatte bei cP Schmerzen, bei denen kein herkömmliches NSAR-Schmerzmittel mehr zufriedenstellend wirkte. Und nach 2 Gaben von Cortison (je 40 mg) konnte ich ohne Schmerzen wieder Treppen hinuntergehen und ich fühlte mich so gut, wie Monate vorher nicht mehr, da war es für mich ein "Wundermittel". Ich habe sicherlich auch die Nachteile kennengelernt und bin froh, daß ich vom dauerhaften Gebrauch weggekommen bin. Allerdings wenn ich Schmerzen z.B. in der Schulter habe, daß ich nachts nicht mehr schlafen kann, dann nehme ich mal wieder einen einmaligen Cortisonstoß von ca. 10 - 15 mg, da Cortison schneller wirkt als NSAR. Dies habe ich auch mit meinem Rheumatologen abgesprochen.

    Annette

  8. #7
    Lissy
    Gast

    Re: E ntzugserscheinungen bei Cortisontherapie

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    Hallo Nina....

    Wir wollten keine hier erschrecken..
    Wie Anette schon sagt manche lassen das "ausschleichen" so wie ich.
    Gerade wegen der Entzugserscheinung, und das hat man halt wen man die länger Zeit nimmt.
    Die Dosis wo ich dir geschrieben habe dient nur dazu, um dir zu zeigen das es möglich ist.
    Den mein Körper hatte diese Erscheinung auch, jetzt wollen wir damit testen wenn ich "ausschleiche" ob er ganz ohne das cortison kann...
    Und wenn es nicht klappt wollen wir bei dem niedrigsten bleiben, das wollte ich damit sagen..
    Gruß Lissy

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