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Thema: Muskelrheuma

  1. #1
    Silke
    Gast

    Muskelrheuma

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    Hallo !

    Ich leide nun seit etwa 3 Jahren an chron. Schmerzen im Bereich des Nackens (HWS) und daraus resultierendes Migräneanfällen. Ständig hatte ich starke Schmerzen. Sämtliche Therapien schlugen nicht ausreichend an. Nun bekomme ich schon seit längerer Zeit Morphine als Retard-Präparat. Das Morphin hat mir zwar einen Teil der Schmerzen genommen, hilft aber nicht ausreichend.
    Sehr auffällig ist bei mir, dass ich ständig sehr starke Muskelverspannungen (Myalgien) im Bereich der HWS, Nacken und Schultern habe. Muskellockernde Medikamente halfen nur unzureichend. Ich befinde mich nun schon sehr lange in Dauer-Behandlung mit Massagen (mind. 2 x pro Woche). Leider sind die Muskelverspannungen damit auch nur unzureichend in den Griff zu kriegen und sobald ich 1 Woche mit den Massagen aussetze, werden die Schmerzen wieder richtig heftig und die Muskeln sind so hart, dass der Physiotherapeut überhaupt nicht "reinkommt" in die Muskulatur. Man hat mir gesagt, dass ich mit den Schmerzen leben muss (ich bin 28 Jahre alt und leide zusätzlich noch an einer Erkrankung der Hypophyse - Hirnanhangsdrüse - endokrinologische Erkrankung). Selbst im Urlaub bei vollkommener Entspannung und totalem Abschalten verhärten meine Muskeln sich wieder extrem im Nu. Ich wurde im Urlaub von der Physiotherapeutin auf Rheuma bzw. Muskelrheuma angesprochen.
    Eine Diagnose konnte man bei mir bisher nicht stellen. Da ich aber speziell noch nie auf Rheuma untersucht wurde, frage ich mich nun, ob bei mir nicht doch Muskelrheuma vorliegen könnte.
    Wer kann mir die genauen Symptome beschreiben ?
    Wer hat in etwa die gleichen Beschwerden und Erfahrungen wie ich?
    Wie kann man sich auf Muskelrheuma untersuchen lassen ?
    Gibt es eine wirksame Therapie, die die Muskeln auf Dauer lockert ?
    Ich hoffe auf viele Antworten, da ich langsam am Ende bin !

  2. #2
    Tanja
    Gast

    Re: Muskelrheuma

    Hallo Silke, am besten gehst du mal zu einem Rheumatologen, der sich mit Fibromyalgie auskennt. Darunter leide ich nun schon seit 9 Jahren - Diagnose aber erst Jan. 2001 !!!

    Quäl dich nicht länger damit rum. Die Fibro verursacht viele Beschwerden. Die kann man gar nicht alle aufzählen.

    Wenn Du speziellere Fragen hast, schreib mir. Wenn du mir deine Beschwerden nennst, kann ich dir sagen, ob ich diese auch habe, und ob diese vetl. von der Fibro kommen können.

    Gruß

    Tanja H.

    P.S. Einen Guten Start ins Jahr 2002

  3. #3
    Tanja E.
    Gast

    Re: Muskelrheuma

    Hallo Silke,

    in bezug auf Muskelrheuma kenn ich mich nicht aus, aber ich kann dir von den Erfahrungen meines Vaters berichten, auch wenn du wahrscheinlich dafür nur ein Lächeln übrig hast.

    Mein Vater ist an einem Hirntumor operiert worden, nach der OP hatte er über 2 Jahre lang extreme Kopfschmerzen, die wohl daher rühren, dass entlang der HWS die Muskelansätze immer wieder entzündet und verhärtet sind.
    Er hat vieles an Medikamenten ausprobiert, momentan nimmt er eine Vierteltab. Vioxx, was ihm aber nun "wirklich" hilft sind ein paar Steine (geben magnetische Strahlung ab, und lockern wohl dadurch kontinuierlich die Muskeln (so seine Erklärung))
    die er sich mit einem Pflaster in den Nacken klebt.

    ich kann nicht beurteilen, wieviel daran medizinisch nachweisbar ist, und möchte es auch nicht. Er hat für sich nun eine Möglichkeit gefunden, die Schmerzen enorm zu reduzieren.

    Hier im Forum hab ich auch schon etwas über Magnetfeldtherapie gelesen, vielleicht ist es ja mit diesen Steinen ähnlich, man bekommt sie wohl auch in Apotheken.
    Vielleicht wäre es ein Versuch wert, ich denke jeder muss so einiges ausprobieren, bis er vielleicht etwas für sich persönlich findet was hilft.
    Also warum nicht

    Viele Grüsse
    Tanja E.
    und auch einen guten Rutsch

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  5. #4
    nati
    Gast

    Re: Muskelrheuma

    hallo, silke


    was du da so beschreibst hört sich ganz nach fibromyalgie an. da muss ich tanja zustimmen. es gibt da bücher von einem dr.thomas weiss und ich würde dir raten, die eines davon zu besorgen. du wirst dann sicherlich das gefühl haben, als hätte man dich interviewt. fibro lässt sich nicht im blut nachweisen und auch nicht durch bildgebende verfahren.
    noch eins: eine ganz normale massage verstärkt fast bei jedem fibrokranken die beschwerden. lindernt sind bindegewebsmassage und lymphdrainage.

    viel glück nati

  6. #5
    Reinhard.Dittmer@t-online.de
    Gast

    Re: Muskelrheuma

    Hallo Silke,

    habe selbst Muskelverspannungen im linken Schulter- und Rückenbereich. Aber nicht der ganze Muskel ist hart, sondern nur bestimmte Stellen ( sog. ) Triggerpunkte. Trotzdem traten/treten mehr oder weniger starke Schmerzen auf.
    Lange Zeit war ich bei verschiedenen Orthopäden, die zwar viel untersucht haben (Kernspin HWS, LWS, Messung der Nervenleitgeschwindigkeit durch Neurologen usw.) letztlich aber nichts fanden. Beschwerdeverstärkend war für mich der Besuch einer ambulanten REHA zwecks Ganzkörperstabilisierung. 30min manuelle Medizin, ca. 2h Muskelkräftigung durch Übungen mit Gewichten, 20min Massage.
    Während dieser REHA wurden die Muskeln scheinbar ständig gereizt, worauf sie durch wandernde Schmerzen in der linken Körperhälfte (Hüfte bis Schulter) reagierten.
    Seit ich diese REHA abgebrochen habe geht es mir zunehmend besser. Ein wesentlicher Faktor ist aber auch mein neuer Arzt, der mir Spritzen in diese Triggerpunkte gibt.
    In kürze ist der Einsatz von Butolinum toxin geplant.
    Dieses starke Gift wird in die Triggerpunkte gespritzt und lähmt die Nervenzellen für ca. 6 Monate, sodass sie die Schmerzinformation nicht mehr an das Gehirn leiten können. Die Muskeln erholen sich und mit großer Wahrscheinlichkeit sind die Schmerzen auch nach den 6 Monaten nicht mehr vorhanden.
    Dieses Verfahren kommt aus Amerika und wird dort gegen solche Beschwerden eingesetzt. In Deutschland ist man noch zögerlich und setzt es gegen den sog. Schiefhals zur Muskel-Lockerung ein.
    Außerdem werden solche Spritzen in der Schönheitschirugie gegen Faltenbildung eingesetzt.
    Vielleicht sprichst du mal einen Arzt auf diese Möglichkeit an.
    Aber Vorsicht, die meisten Ärzte kennen dieses Verfahren nicht und warnen davor, obwohl sie keine ausreichenden Kenntnisse haben.
    Zur Abklärung des Muskelrheumas bzw. Fibromyalgie empfehle ich das Friedrich Baur Institut der Universität München. Ein Institut welches sich quasi mit allen muskulären Problemen beschäftigt. Hier arbeiten d i e "Muskel-Experten" in Deutschland.

    Gruß

    Reinhard D.

  7. #6
    betty
    Gast

    Re: Muskelrheuma

    Hallo, hier ein kleiner Tipp, bevor Du zur Total-Chemie greifst. Habe auch Myalgie im Schulter- und Nackenbereich und mir hilft am besten so ein "Piekerteil" aus Drogerie oder Reformhaus:
    links und rechts die Schnur und in der Mitte viele kleine Rollen mit Gummi-Piekern dran. Das kann man gut an beiden Enden anfassen und damit dann auf den schmerzenden Stellen hin und her bewegen. Je doller Du aufdrückst, desto kräftiger wird massiert. Bei mir wirkt es Wunder und ich kann es nur allen Leidenden weiterempfehlen.
    Viel Erfolg, betty

  8. #7
    Jackie
    Gast

    Re: Muskelrheuma

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    Hi Silke,

    kann es sein das du mir eine Mail geschickt hast? Mein PC hat total rumgesponnen, ich mußte ihn komplett neu hochfahren, habe jetzt eine neue e-mail-adresse. Habe leider nicht geschafft dir rechtzeitig zu antworten, weil du doch heute einen Termin beim Doc hast, wenn ich mich richtig erinnere. Also, wenn du noch einiges über Fibro wissen möchtest, dann mail mir doch bitte nochmal, ich melde mich dann wirklich sofort, jetzt klappt nämlich wieder alles.
    Ich hoffe, das du die richtige Silke bist, wenn nicht "sorry"!
    Gruß Jackie

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