Ergebnis 1 bis 9 von 9
  1. #1
    Joy
    Gast

    Synovektomie der Huefte

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    Hallo,
    Ich muss demnaechst eine Synovektomie an der Huefte durchfuehren lassen.
    Wer hatte schonmal so eine OP. Ich komme aus Norddeutschland, gibt es hier eine gute Klinik die sich mit dieser heiklen OP an der Huefte auskennt. Ich habe gehoert ansonsten sollte in Rummelsberg ( Nuernberg ) eine Klinik sein, wer war schonmal dort.

    Viele Gruesse Joy

  2. #2
    Lissy
    Gast

    Re: Synovektomie der Huefte

    Hallo Joy...

    Ich war schon mal in Rummelsberg/Nürnberg.
    Aber wegen was anderm.
    Was die Hüfte betrifft, kann ich dir die MHH in Hannover emfehlen.
    Die sind auch sehr gut.
    Bin dort auch.
    Viele Grüße Lissy

  3. #3
    nati
    Gast

    Re: Synovektomie der Huefte

    hallo, joy



    eine synovektomie ist keine op. dabei wird unter röntgenkontrolle ein medikament in das hüftgelenk gespritzt, dass die entzündete gelenkinnenhaut veröden soll. anschliessend musst du ca. 2 tage bettruhe einhalten. eine klinik in der diese behandlung durchgeführt wird, ist das st. josef-stift in sendenhorst bei münster. diese synovektomien können auch an anderen entzündeten gelenken durchgeführt werden. sollten sich schmerzen nach der behandlung einstellen, kannst du jederzeit ein schmerzmittel erhalten. ausserdem wird nicht nur das reine verödungsmedikament dort in die gelenke gespritzt, sondern auch gleich zusäztlich ein lokalwirkendes schmerzmittel. du kannst auch auf der web - seite nachschauen unter: www.st.josef-stift.de


    ich wünsch dir alles gute und viel glück

    nati

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  5. #4
    Joy
    Gast

    Re: Synovektomie der Huefte (Zu Nati)

    Hallo,
    Zu Nati mir hat man gesagt es wird eine richtige OP durchgefuehrt, um das Gewebe um die Huefte zu entfernen. Es waere ziemlich risikoreich da dabei der Hueftkopf absterben koennte. Aber trotzdem vielen Dank Nati.

  6. #5
    simi
    Gast

    Re: Synovektomie der Huefte (Zu Nati)

    hallo an alle,
    vor meiner Hüft-Op ( totale Endo-Prothese ), hat man bei mir 2 Synovectomies durchgefüht. Nati hat das übrigens sehr gut erklärt in ihrer Nachricht oben, alle Achtung Nati!!Eine Op ists net, und dass der Hüftkopf absterben könnt, hat mein Arzt mir net bestätigt.
    Ich musste 2 Tage das Klinikbett hüten, durfte net aufstehen und musste in sone "Bettpfanne" meine Geschäftchen erledigen.
    Es hat mir immer eine begrenzte Zeit geholfen.
    Die Nekrose am Hüftkopf war aber schon so weit fortgescgritten, dass ich dann doch operiert werden musste in einem späteren Zeitraum.
    Ich kann als Betroffene nur zu dieser Behandlung raten, da die Schmerzen sich danach im erträglichen Rahmen halten, aber eben immer nur ne begrenzte zeit (hängt wie immer vom Grad der Entzündung ab). Joy, wenn man dir mitgeteilt hat, dass es sich um eine richtige Op handelt, dann ists NET eine Synovektomie, dann ists was anderes.Dass nun der Hüftkopf absterben könnt, das kann ich in beiden Fällen net glauben.
    Nur Mut!!!!!
    simi

  7. #6
    Christoph
    Gast

    Re: Synovektomie der Huefte (Zu Nati)

    Folgende Arten der Synovektomie Möglichkeiten gibt es meines Wissens nach:

    1.Chemische (?) Synovektomie: Ein venenverödendes oder auch radioaktives Medikament wird in das Gelenk gespritzt, die Gelenkinnenhaut (Synovia) "löst" sich auf.

    2.Offene Synovektomie: Das Gelenk wird aufgeschnitten, die Innenhaut wird "herausgeschnitten". (= Operation)

    3.Arthroskopische Synovektomie: wie 2. bloß wird das Gelenk nicht aufgeschnitten, man benutzt ein Arthroskop.

    Was das Absterben des Hüftkopfes betrifft, habe ich noch nicht gehört, dasss das passieren kann. Aber selbst wenn, schlimmstenfalls bekommst dann deine TEP eben früher.

  8. #7
    nati
    Gast

    Re: Synovektomie der Huefte (Zu Nati)

    guten morgen, joy


    bei dieser operativen synovektomie wird der hüftkopf luxiert und wenn ein gelenk luxiert ist, kann es zu durchblutungsstörungen kommen. soweit mir bekannt ist, wurde das allerdings noch nicht beobachtet.
    zu dem,was christoph schreibt: es gibt auch noch die möglichkeit der radiosynoviothese. dabei werden radioisotope in das betreffende gelenk injiziert,die ebenfalls durch die lokal wirkende strahlentherapie, die gelenkinnenhaut veröden sollen.
    joy, was ich nicht ganz verstehe, ist die tatsache, dass bei dir gleich schon eine operative synovektomie gemacht werden soll. ist denn schon irgendeine von diesen anderen therapien versucht worden?

    cu nati

  9. #8
    Joy
    Gast

    Re: Synovektomie der Huefte (Zu Nati)

    Hallo Nati,

    Ne eine Radisynoviothese wurde mir noch nicht vorgeschlagen, aber das werde ich dann mal meinem Arzt vorschlagen, vielen Dank.
    Das andere war tatsaechlich eine offene Synovektomie.

    Danke Nati und allen anderen

    Joy

  10. #9
    Sylke
    Gast

    Re: Synovektomie der Huefte (Zu Nati)

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    Hi,

    ich glaube etwas ist durcheinander geraten:

    Eine Synoviortehese ist eine Gelenkinnenhautverödung. Man kann sie chemisch und radioaktiv machen lassen. Bei der chemischen Synoviorthese wird Varicocid gespritzt. Es wird eine künstliche Entzündung verursacht. Für den Patienten sehr unangenehm weil er sehr starke Schmerzen und eine fiese Schwellung am gespritzen Gelenk bekommt. Das ist aber gewollt, je stärker die Schwellung und die Schmerzen, je besser hat das Varicocid angeschlagen. Bei der radioaktiven Synoviorthese wird ein Radioisotop,also Erbium, Rhenium oder Ytrium (je nach Größe des Gelenks) gespritzt. Für den Patienten viel angenehmer weil die Schwellungen und die Schmerzen wegfallen. Leider gehen diese Mittel ans Erbgut und sollten bei Frauen im gebährfähigem Alter nur mit Vorsicht benutzt werden.
    Eine Synovektomie ist eine Op der Gelenkinnenhaut. Man kann sie als Früh- oder Spätsynovektomie durchfühen lassen. Hier gibt es die Möglichkeit, sie als athroskopische Synovektomie machen zu lassen. das ist zwar kosmetisch schöner (keine langen Narben) hat aber den Nachteil, das evtl. noch nach der Op Varicocid gespritzt werden muß, wenn nicht die ganze Innenhaut entfernt werden konnte. Aber dafür ist man schnell wieder auf den Beinen. Dann gibt es noch die Möglichkeit, sich offen operieren zu lassen. Leider gibt es dann oft häßlich Narben und man muß länger das Bett hüten.
    Aber ich glaube wir sollen es doch den Ärzten überlassen, für welche Methode sie sich entscheiden. Es kommt ja auch immer darauf an, wie geschädigt das Gelenk schon ist. Trotzdem bin ich froh das es heute solche Sachen gibt, wenn man bedenkt, das sonst viele von uns schon im rollstuhl wären. Ekliger Gedanke!
    Gruß
    :P Sylke

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