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  1. #1
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    Unglücklich Es hat sich viel getan! Es ist Fibromyalgie.Keine Besserung in Sicht:(

    Hallo ihr Lieben,
    ich hatte bereits vor ein paar Monaten ein Thread eröffnet.
    Damals war noch nicht klar was ich habe nun schon es ist Fibromyalgie und ich bin deshalb seit ein paar Wochen in der Schmerztherapie.

    Hierzu brauche ich eure Meinungen,da ich glaube das es grade in die falsche Richtung geht.

    Aktuell mache ich eine Schwimmtherapie,diese nehme ich immer wahr obwohl grade meine Hände dabei extrem schmerzen sobald ich Druck aufbaue und deswegen jedes Mal weinen muss vor Schmerz.
    Eigentlich kann man sagen das ich nichts mehr tragen kann.Es ist wirklich akut geworden.
    Ganz zu schweigen von den massiven Schlafeinbußen.
    Desweiteren bereitet mir meine Wirbelsäule extreme Schmerzen,mehr als 2km am Stück laufen ist nicht mehr drin.
    Es ist dramatisch!

    Ich habe immer noch keine Schmerzmittel ausser Diclo,Ibo,Novalmin.
    Was anderes will die Schmerztherapeutin nicht verschreiben!

    Desweiteren strebe ich grade noch eine Verhaltebstherapie an,da habe ich morgen mein Erstgespräch und am liebsten noch eine Fibromyalgie Sportherapie von der Rheuma-Liga.
    Die wirklich sehr nett sind wenn man sie kontaktiert.
    Aber das gestaltet sich schwierig weil die Ärtztin Verordnung 56 will und die Rheuma-Liga Verodnung 54 anbietet.



    Nun zum Problem,wozu ich eure Meinung brauche!

    Die Ärtztin verschrieb mir Amitriptlin damit ich besser schlafen kann.
    10mg sollte ich nehmen.
    Es war ein einziger Horror.

    Ich nahm es ein,am ersten Abend war ich weggetreten konnte nichtmal mehr sprechen.
    Schlief aber nicht besser.
    Die nächsten 3 Tage danach war ich sehr aggressiv konnte nicht einschlafen.
    Ich stand die nächsten Tage tagsüber neben mir,war nicht aufnahme fähig.Ich konnte nicht nachdenken.
    Mein Freund meinte das er mich nicht wieder erkennt.
    Dann nach der 4 Einnahme am nächsten Morgen bekam ich 3 Panikattacken hinter einander.
    Es war so schlimm,ich dachte ich sterbe weil ich kurz davor das Bewusstsein zu verlieren.
    Mein Freund beruhigte mich und nahm mich mit nach draussen.Wir liefen stundenlang durch den Wald.
    Ich lief einfach nur still neben ihn mit.
    Nach Stunden der Angst war es endlich besser.
    Ich kontaktierte den Medizinischen Notdienst,dieser riet mir zur sofortigen Absetzung,was ich auch tat.

    Nun war ich heute wieder bei der Ärtztin diese tat das ganze ab,es könnte nicht passieren.
    Ich hätte wohl eine Depression.Oder verdränge was.
    Dazu kann ich ganz klar NEIN sagen!
    Ich war vor der Diagnose in einem Job den ich liebte,meine Beziehung läuft seit 12 Jahren toll.
    Auch sonst war alles gut.
    Ich bin nur unglücklich darüber das ich nur noch Schmerzen habe und ich nichts mehr schaffe.
    Wer wäre in so einer Situation glücklich?

    Sie lässt mir nur die Option das ich Psychopharmaka nehme!
    Alles andere macht ja abhängig wie Sie sagt.
    Mag sein aber lieber abhängig von Schmerzmittel und endlich wieder Lebensqualität anstatt völlig wesensverändert zu sein und sich zu verlieren und völlig neben sich zu stehen.
    Ausserdem das erneute Risiko von heftigen Attacken

    Dann bekam ich heute von der Krankenkasse einen Antrag zur Reha zugeschickt.
    Was ich sehr begrüße und mir Besserung erhoffe.
    Ich teilte ihr das mit,ihre Antwort war:"Ja dann empfehle ich in dem Antrag das es eine psychosomatische Klinik wird"!
    Ich war etwas geschockt.
    Das ist doch nicht das richtige.

    Ich möchte in eine rheumatische Klinik die auch Fibromyalgie behandeln.
    Gern auch mit psychosomatischen Teil aber nicht komplett.

    Ich hab grade Angst das es in die falsche Richtung läuft,auch weil die Krankenkasse schon das Thema Rente ansprach.
    Was ich nicht will aber man weiß ja nicht wie sich das ganze entwickelt.
    Möchte einfach auf der sicheren Seite sein,entsprechende Hilfe und nicht in die Psychoecke gedrückt werden.

    Kann Sie das einfach so entscheiden?Noch hab ich ihr den Antrag noch nicht vorgelegt.
    Ich zweifel ganz stark,ob sie in meinem Interesse und für meine Bedürfnisse entsprechend handelt?!

    Wie seht ihr das?

    Welche Kliniken empfiehlt ihr?
    Grade auch bei eventuellen Rentenantrag?

    Es bereitet mir große Sorgen grade

    Danke schonmal an euch

  2. #2
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    Hallo DN30,
    ganz klar bist Du als Patient derjenige, der über Maßnahmen, Behandlungen entscheidet und nicht der Arzt. Der Arzt berät nach seinem Wissen (und hoffentlich Gewissen), anhand dessen Du Deine Entscheidung letzten Endes triffst. Die hat dann der Arzt zu respektieren, auch, wenn er anderer Meinung ist. Mit einem Wort: der Souverän bist Du. In DE gibt es keine Zwangsbehandlung.
    Ich weiß nicht sehr viel über Fibromyalgie. Aber ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass sie oft mit Psyche in Verbindung gebracht, ja leicht verwechselt wird. (Weiß der Arzt nicht aus noch ein, kann es nur die Psyche sein...).
    Laß Dir nichts einreden, bleib souverän und such Dir einen anderen Arzt.
    LG o-häsin

  3. #3
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    Ganz genau das sehe ich auch so.
    Ich verstehe es auch nicht,seitdem ich das Antidepressiva nicht vertragen habe pocht sie auf ein anderes höher dosiert.
    Das ich das aber nicht möchte grade weil es mir das nimmt was mich ausmacht.
    Und ich nie wieder diese Panikattacken will.
    Es mag sein das grade bei Fibro auch die Psyche mitbeteiligt ist aber den Patienten mit Antidepressiva ruhig zu stellen finde ich furchtbar!
    Gern gehe ich zur Psychtherapie nebenher bzw.ist dieser Teil auch bei der Verhaltenstherapie mit bei.
    Erfahre ich ja morgen,ist ja alles Neuland für mich.


    Sie will NUR diese Lösung und wenn nicht sie dann ein Psychologe,fühle mich erpresst.

    Es gibt doch sicherlich ein Schmerzmittel das bei Fibro anschlägt,ich wäre so dankbar für eine Linderung.
    Es ist kein Zustand mehr.
    Vorallem der fast vollständige Kraftverlust der Hände

    Und ja ich denke in einer rheumatischen Klinik zur Reha bin ich am besten aufgehoben.

    Es ist die Angst die Ärztin zu wechseln,eventuelle Krankengeld Einbußen durch den Wechsel.
    In der falschen Klinik zu landen etc.

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  5. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von Ducky
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    niedrigdosierte antidepressiva wirken sich günstig auf das schmerzzentrum und teilweise auch den schlaf aus, deswegen werden sie gern bei fibro verschrieben.

    ruhiggestellt, wird mit so einer dosis wie du sie bekommen hast keiner und auch nicht in die psychoecke geschoben.
    depressive bekommen ein vielfaches von 10mg gegen ihre depression.

    ich nehme seit gut 14 jahren antidepressiva aber in hohen dosen, gegen die depression, und mich verändert eher die depression, als das medikament.

    ich würde einem ad noch mal einen versuch geben.
    es gibt ja verschiuedene, die auf verschiedenen wirkmechanismen beruhen.

    gegen fibro kann man leider medikamentös nicht sooo viel machen.

    dir alles gute
    LG Ducky

    früher Mücke

    meine wehwehchen

  6. #5
    kanalratte Avatar von roco
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    hallo DN30,

    was sagt denn dein hausarzt? wie beurteilt er fibro? nimmt er sie ernst oder gehört er zur "belächelnden" fraktion? kann er dich weiter krankschreiben?
    das krankengeld ist nur von einer krankschreibung und von der anspruchsdauer abhängig, nicht vom behandelnden arzt.

    ich würde dir empfehlen, das gespräch mit dem hausarzt zu suchen. wenn er die krankschreibung (vorrübergehnd) übernimmt hast du zeit, dir einen neuen schmerztherapeuten zu suchen. und das muss nicht mal ambulant sein. er könnte dich in eine stationäre schmerztherapie einweisen, die geht zwischen 8 und 21 tagen.

    ich zb. (ebenfalls fibro) war nach jahren kampf in bad aibling für 8 tage. (doppelzimmer) https://www.schoen-kliniken.de/ptp/k...ersonal/03338/
    diese ärztin ist sehr engagiert... sie empfahl mir eine psychosomatische klinik mit schwerpunkt schmerz (einzelzimmer). http://www.schoen-kliniken.de/ptp/kkh/bgl/
    beide male bin ich 900km angereist, das war es mir wert. ich hab mich noch nie in meiner fibro-karriere so ernst genommen gefühlt, als partner im kampf gegen die krankheit... ich war begeistert und konnte viel mitnehmen in den 6 wochen.

    du musst überhaupt keine medikamente nehmen, es ist immer allein deine entscheidung. eine ärztin, die MICH in diese richtung erpresst würde würde mich nicht wiedersehen.
    aber antidepressiva können helfen... ich hab das amy übrigends auch nicht vertragen. mittlerweile weiss ich aber auch, das ich überschiessend auf medikamente reagiere und immer mit geringsten dosierungen anfangen muss. ich brauche auch, zumindest bei AD, nie die dosis, wie sie für andere vorgesehen ist.

    aber... antidepressiva können den schlaf verbessern, entspannend auch auf muskeln wirken und so den schmerz verringern. zusammen mit sport kann man viel erreichen. aber auch bei AD kann es sein, das man viele verschiedene ausprobieren muss, so man dazu bereit ist. bei fibro wird eh nicht die therapeutische dosierung für depressionen gegeben. eher eine viel geringere dosis.

    schmerzmittel direkt gegen fibro gibt es wohl nicht. ich bekomme, auch wegen anderer chronischer schmerzen zb. oxycodon. diese wirken dämpfend, der schmerz steht nicht mehr im vordergrund ist dadurch leichter aushaltbar. und dann funktioniert auch ablenkung, bewegung usw. das problem ist, wenn im kopf nur schmerz hämmert, dann ist kein platz für anderes.... dieser kreislauf muss durchbrochen werden.

    fibro - oder schmerz ist nichts psychosomatisches... aber die psyche kann den schmerz und der schmerz die psyche stark beeinflussen. also muss beides behandelt werden. aber nicht in einer rein psychosomatischen klinik... sondern eben in einer mit schwerpunkt schmerz, wo beides ernst genommen wird.

    ich wünsch dir glück

    @ ducky

    ruhiggestellt, wird mit so einer dosis wie du sie bekommen hast keiner und auch nicht in die psychoecke geschoben.
    depressive bekommen ein vielfaches von 10mg gegen ihre depression.
    und doch kann ein mensch auch auf diese niedrige dosierung paradox reagieren... ist mir ja auch passiert. ich wäre nicht mal in der lage gewesen, das haus zu verlassen. ich stand schwankend, mit rollenden augen in der tür und mein mann hat mich wieder ins bett gesteckt. nach 8 tagen hab ichs abgesetzt... und das wird mir von meinem psychiater bestätigt. das kommt auf die aktivität der synapsen im gehirn an. bei hoher aktivität werden medis viel schneller abgegeben als bei langsamer aktivität. deshalb kann es eben auch zu überreaktionen kommen. jeder mensch ist anders.

    mein jetzige AD nehm ich bereist seit juni in niedrigster, noch nicht therapeutischer dosis und ich hab immer noch leichte schwierigkeiten. normal wird nach 14 tagen aufsdosiert. wir wollen es jetzt erst versuchen...
    Geändert von roco (05.10.2016 um 00:56 Uhr)
    meine-vita
    Wenn es uns schlecht geht trösten wir uns mit dem Gedanken, daß es noch schlimmer sein könnte.
    Und wenn es ganz schlimm ist klammern wir uns an die Hoffnung, daß es nur besser werden kann.






  7. #6
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    Zitat Zitat von Ducky Beitrag anzeigen
    niedrigdosierte antidepressiva wirken sich günstig auf das schmerzzentrum und teilweise auch den schlaf aus, deswegen werden sie gern bei fibro verschrieben.

    ruhiggestellt, wird mit so einer dosis wie du sie bekommen hast keiner und auch nicht in die psychoecke geschoben.
    depressive bekommen ein vielfaches von 10mg gegen ihre depression.

    ich nehme seit gut 14 jahren antidepressiva aber in hohen dosen, gegen die depression, und mich verändert eher die depression, als das medikament.

    ich würde einem ad noch mal einen versuch geben.
    es gibt ja verschiuedene, die auf verschiedenen wirkmechanismen beruhen.

    gegen fibro kann man leider medikamentös nicht sooo viel machen.

    dir alles gute

    Das ist gut das du damit zurecht kommst!
    Eher unschön ist bei dir Depression an sich.

    Das soll Antidepressiva auch nicht schlecht machen,ich rede allein von mir.
    Ich habe einfach Angst es nochmal zu nehmen.
    Die Wirkung war alles andere als positiv,hatte mir davon Linderung versprochen da die Ärztin es auch als Schmerzmittel angepriesen hatte.
    Zudem sagte sie das nächste Mal muss es höher dosiert sein,also das andere Depressiva deshalb.


    Sicher hilft es anderen Fibro Patienten und das ist auch gut so.
    Grade wenn Patienten damit auch gut zurecht kommen.

    Ich für mich möchte jedoch einfach ein Schmerzmmittel sei es nur ein Versuch.
    Soll auch Fälle geben wo es ohne Adp geht,sondern nur mit Schmerzmittel!

    Ich wünsche dir auch alles Gute und noch eine schöne Woche

  8. #7
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    Daumen hoch

    Zitat Zitat von roco Beitrag anzeigen
    hallo DN30,

    was sagt denn dein hausarzt? wie beurteilt er fibro? nimmt er sie ernst oder gehört er zur "belächelnden" fraktion? kann er dich weiter krankschreiben?
    das krankengeld ist nur von einer krankschreibung und von der anspruchsdauer abhängig, nicht vom behandelnden arzt.

    ich würde dir empfehlen, das gespräch mit dem hausarzt zu suchen. wenn er die krankschreibung (vorrübergehnd) übernimmt hast du zeit, dir einen neuen schmerztherapeuten zu suchen. und das muss nicht mal ambulant sein. er könnte dich in eine stationäre schmerztherapie einweisen, die geht zwischen 8 und 21 tagen.

    ich zb. (ebenfalls fibro) war nach jahren kampf in bad aibling für 8 tage. (doppelzimmer) https://www.schoen-kliniken.de/ptp/k...ersonal/03338/
    diese ärztin ist sehr engagiert... sie empfahl mir eine psychosomatische klinik mit schwerpunkt schmerz (einzelzimmer). http://www.schoen-kliniken.de/ptp/kkh/bgl/
    beide male bin ich 900km angereist, das war es mir wert. ich hab mich noch nie in meiner fibro-karriere so ernst genommen gefühlt, als partner im kampf gegen die krankheit... ich war begeistert und konnte viel mitnehmen in den 6 wochen.

    du musst überhaupt keine medikamente nehmen, es ist immer allein deine entscheidung. eine ärztin, die MICH in diese richtung erpresst würde würde mich nicht wiedersehen.
    aber antidepressiva können helfen... ich hab das amy übrigends auch nicht vertragen. mittlerweile weiss ich aber auch, das ich überschiessend auf medikamente reagiere und immer mit geringsten dosierungen anfangen muss. ich brauche auch, zumindest bei AD, nie die dosis, wie sie für andere vorgesehen ist.

    aber... antidepressiva können den schlaf verbessern, entspannend auch auf muskeln wirken und so den schmerz verringern. zusammen mit sport kann man viel erreichen. aber auch bei AD kann es sein, das man viele verschiedene ausprobieren muss, so man dazu bereit ist. bei fibro wird eh nicht die therapeutische dosierung für depressionen gegeben. eher eine viel geringere dosis.

    schmerzmittel direkt gegen fibro gibt es wohl nicht. ich bekomme, auch wegen anderer chronischer schmerzen zb. oxycodon. diese wirken dämpfend, der schmerz steht nicht mehr im vordergrund ist dadurch leichter aushaltbar. und dann funktioniert auch ablenkung, bewegung usw. das problem ist, wenn im kopf nur schmerz hämmert, dann ist kein platz für anderes.... dieser kreislauf muss durchbrochen werden.

    fibro - oder schmerz ist nichts psychosomatisches... aber die psyche kann den schmerz und der schmerz die psyche stark beeinflussen. also muss beides behandelt werden. aber nicht in einer rein psychosomatischen klinik... sondern eben in einer mit schwerpunkt schmerz, wo beides ernst genommen wird.

    ich wünsch dir glück

    @ ducky



    und doch kann ein mensch auch auf diese niedrige dosierung paradox reagieren... ist mir ja auch passiert. ich wäre nicht mal in der lage gewesen, das haus zu verlassen. ich stand schwankend, mit rollenden augen in der tür und mein mann hat mich wieder ins bett gesteckt. nach 8 tagen hab ichs abgesetzt... und das wird mir von meinem psychiater bestätigt. das kommt auf die aktivität der synapsen im gehirn an. bei hoher aktivität werden medis viel schneller abgegeben als bei langsamer aktivität. deshalb kann es eben auch zu überreaktionen kommen. jeder mensch ist anders.

    mein jetzige AD nehm ich bereist seit juni in niedrigster, noch nicht therapeutischer dosis und ich hab immer noch leichte schwierigkeiten. normal wird nach 14 tagen aufsdosiert. wir wollen es jetzt erst versuchen...

    Ich danke dir sehr für deinen Beitrag,ich fühl mich verstanden!


    Meinen Hausarzt habe ich noch garnicht wieder gesprochen.
    Da ich gleich bei der Schmerztherapie gelandet bin bzw.auf anraten des Rheumadoc.
    Vorher hatte er mich immer krankgeschrieben.
    Muss aber eh wieder hin zwecks Überweisung.
    Da werde ich es mal mit ihm besprechen.
    Nein er ist ein Arzt der einen ernst nimmt.
    Und ein absoluter Gegner von bestimmten Medis.


    Gut zu wissen mit der stationären Schmerztherapie,
    das werde ich versuchen durchzukriegen.
    Und danke auch für die Links der Kliniken.
    Die Entfernung wäre mir auch egal,hauptsache es kann helfen.

    Die Ärztin möchte ja keine Schmerzmittel weil es ja abhängig machen könnte.

    Und ja wenn man sich psychisch nicht wohl fühlt,wirkt sich das auf die Fibro aus!
    Das ist mir bewusst und auch schlüssig.

    Jedoch war mein Leben davor erfüllt,erst jetzt geht es bergab.
    Das macht mich fertig!
    Körperlich für die einfachsten Sachen zu schwach zu sein.
    Sich dennoch jeden Tag vor die Tür zu quälen,jeden Termin wahrzunehmen ist sehr zermürbend.
    Ich machs trotzdem und möchte wie gesagt auch zur Verhaltenstherapie und auch dauerhaft zum Rehasport.
    Ich will mich einfach nicht aufgeben!

    Ich wünsche dir alles erdenklich Gute,danke nochmal es tat gut deinen Beitrag zu lesen!

  9. #8
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    Das soll Antidepressiva auch nicht schlecht machen,ich rede allein von mir.
    Ich habe einfach Angst es nochmal zu nehmen.
    Die Wirkung war alles andere als positiv,hatte mir davon Linderung versprochen da die Ärztin es auch als Schmerzmittel angepriesen hatte.
    Hallo DN30,

    zu einer modernen Schmerztherapie gehören ganz oft Antidepressiva. Die Patienten werden damit auch nicht "ruhiggestellt", sondern ganz im Gegenteil. Deine extreme Reaktion auf dieses eine AD ist ungewöhnlich - trotzdem sind die verschiedenen AD so unterschiedlich, dass ein weiterer Versuch nicht unbedingt falsch sein muss. Wesensveränderung, Panikattacken oder ähnliches würde ich als Nebenwirkung auch nicht tolerieren - insofern hätte ich auch abgesetzt.

    Stärkere Schmerzmittel haben übrigens nicht unbedingt ein besseres Nebenwirkungsprofil als Antidepressiva - ich persönlich hätte eher Angst davor. Ich finde die Reaktionen Deiner Ärzte gar nicht so falsch - aber das wird jeder Patient anders empfinden.

    Du schreibst auch, dass Du nicht mehr als 2km am Stück laufen kannst. Dann aber, dass Du nach den Panikattacken stundenlang durch den Wald gelaufen bist. Haben die Panikattacken den Schmerz in den Hintergrund treten lassen? Das würde z.B. zeigen, wie die Psyche den Schmerz beeinflußt.

    Mit Fibro kenne ich mich nicht aus - habe selbst Rheumatoide Arthritis.

    lg hamo
    Geändert von Hamo (05.10.2016 um 14:51 Uhr)

  10. #9
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    Zitat Zitat von Hamo Beitrag anzeigen
    Hallo DN30,

    zu einer modernen Schmerztherapie gehören ganz oft Antidepressiva. Die Patienten werden damit auch nicht "ruhiggestellt", sondern ganz in Gegenteil. Deine extreme Reaktion auf dieses eine AD ist ungewöhnlich - trotzdem sind die verschiedenen AD so unterschiedlich, dass ein weiterer Versuch nicht unbedingt falsch sein muss. Wesensveränderung, Panikattacken oder ähnliches würde ich als Nebenwirkung auch nicht tolerieren - insofern hätte ich auch abgesetzt.

    Stärkere Schmerzmittel haben übrigens nicht unbedingt ein besseres Nebenwirkungsprofil als Antidepressiva - ich persönlich hätte eher Angst davor. Ich finde die Reaktionen Deiner Ärzte gar nicht so falsch - aber das wird jeder Patient anders empfinden.

    Du schreibst auch, dass Du nicht mehr als 2km am Stück laufen kannst. Dann aber, dass Du nach den Panikattacken stundenlang durch den Wald gelaufen bist. Haben die Panikattacken den Schmerz in den Hintergrund treten lassen? Das würde z.B. zeigen, wie die Psyche den Schmerz beeinflußt.

    Mit Fibro kenne ich mich nicht aus - habe selbst Rheumatoide Arthritis.

    lg hamo

    Das stimmt,da es aber genügend Bänke da gab machte uch mehrere Pausen.
    Ist eher ein Naturschutz Gebiet.
    Der Schmerz war dennoch allgegenwärtiig!
    Ich fand es gut das mein Freund alles versucht hat damit die Angst verschwindet,es war richtig.
    Hatte danach noch erhöhten Herzschlag und war völlig k.o.



    Kann sein,es ist aber nicht Ok mir das komplett zu verwehren.
    Der Rheumadoc sprach es damals schon an,Muskelentspanner usw.
    Das möchte sie aber nicht.

    Fibro ist halt ne Krankheit mit vielen Gesichtern.
    Jeder Patient ist anders.
    Aber solange ich noch selbst entscheiden kann,möchte ich vorerst keine weiteren Antidepressiva,das sollte auch von der Ärztin akzeptiert werden.

    Das tut mir leid zu hören.
    Dies war vor paar Monaten mein Erstverdacht der Ärzte,hat such aber nicht bestätigt.

    Ich wünsche dir alles Gute.
    Geändert von DN30 (05.10.2016 um 11:20 Uhr)

  11. #10
    kanalratte Avatar von roco
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    Zitat Zitat von DN30 Beitrag anzeigen
    ... Kann sein,es ist aber nicht Ok mir das komplett zu verwehren.
    Der Rheumadoc sprach es damals schon an,Muskelentspanner usw.
    jeder arzt arbeitet nun mal anders, deshalb muss man manchmal eben wechseln.
    oder nochmal zu dem rheumadoc? vielleicht kannst ja dort nach nem anderen schmerztherapeuten fragen?

    muskelentspanner ist schwierig, nachdem vor einigen jahren mydocalm die "zulassung bei rückenschmerzen" verloren hat, kriegen auch fibros das nicht mehr.
    deshalb greift man ja auch auf niedrig-dosierte antidepressiva zurück.
    letztendlich ist aber fibro eine krankheit, bei der der patient fast auf sich allein gestellt ist, medikamentös ist nicht viel möglich, physiotherapie ist den meisten ärzten zu teuer fürs budget, maximal sport-therapie als langzeit-rezept ist möglich. um alles andere muss man sich selbst kümmern.
    deshalb steht an erster lienie, sich über die krankheit und möglichkeiten zu informieren...

    lies doch mal hier rein: http://www.fibromyalgie-treffpunkt.d...7a7639bf819498
    oder google mal Dr. thomas weiss

    nicht umsonst heisst es: wissen ist macht...

    aber ich bin auch noch auf dem weg nach oben...
    meine-vita
    Wenn es uns schlecht geht trösten wir uns mit dem Gedanken, daß es noch schlimmer sein könnte.
    Und wenn es ganz schlimm ist klammern wir uns an die Hoffnung, daß es nur besser werden kann.






  12. #11
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    So ich sitze hier grad bei der "Verhaltenstherapie"!

    Die Schmerztherapeutin meinte es gebe hier einen Mix aus Ergotherapie,Gesprächen,Stressbewältigung!

    Die Wahrheit sieht anders aus.
    Musste etliche Fragen beantworten.

    U.a "Sind sie an Studien zur neuen Antidepressiva Testung interessiert?"
    "Wollen Sie in die Psychatrie eingewiesen werden!"
    Nur ein kleiner Auszug!

    Das Gespräch war nun mit der Psychotherapeutin war nun.
    Lief sehr gut.
    Sie bestätigte meine Ansichten zu Antidepressiva.
    Meinte das es für mich ungeeignet ist da ich nicht in depressiver Verstimmung bin.Ich charakterlich sehr stark wirke und die aktuelle Situation sicherlich belastend ist aber es keine Depression ist.
    Das ich absolut richtig handel und mein Plan in eine Rheumatische Klinik zu gehen für mich richtig ist und sie das auch empfiehlt.
    Jeder Patient ist anders,sagt auch sie.
    Ich kann sie gern für Gesprächstherapien kontaktieren wenn ich den Drang dazu habe.
    Durch die Blume sagte auch sie das die Schmerztherapeutin aktuell nicht korrekt handelt.
    Es soll nochmal ein klärendes Gespräch statt finden,ansonsten ein Wechsel!

    War erleichternd nachdem der ellelange Fragebogen so schockiert hat!

  13. #12
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    Um nochmal auf das Thema Kliniken zurück zu kommen.
    Immer her mit euren Erfahrungen

  14. #13
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    Hallo DN30,

    falls Entfernung keine Rolle spielt, könnte ich Dir die Acura Klinik in Baden-Baden empfehlen. Du kannst ja mal die Homepage aufrufen.
    In dieser Rheumaklinik bieten sie ein spezielles, sehr gutes 3-wöchiges Fibromyalgie-Programm an.

    Viel Erfolg und
    LG
    Charlott

  15. #14
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    Sie bestätigte meine Ansichten zu Antidepressiva.
    Meinte das es für mich ungeeignet ist da ich nicht in depressiver Verstimmung bin.Ich charakterlich sehr stark wirke und die aktuelle Situation sicherlich belastend ist aber es keine Depression ist.
    Eine Psychotherapeutin mit so einer Aussage denkt dann sehr auf ihr eigenen Fachgebiet bezogen. Eine Schmerztherapeutin würde wahrscheinlich etwas anderes sagen. Möchte nur nochmal klarstellen, dass Antidepressiva nicht nur bei Depressionen gegeben werden - sondern in geringer Dosierung auch bei Schmerzen eine sehr positive Wirkung haben "können"! Ob man eine depressive Verstimmung hat oder nicht - spielt für diese Wirkung keine Rolle. Auch bei Reizdarm können bestimmte Antidepressiva in geringer Dosierung wirken - und diese Patienten sind teilweise dadurch beschwerdefrei (obwohl keine Depression vorhanden ist).

    Ich kann aber auch verstehen, wenn man ein Medikament grundsätzlich nicht nehmen will. Niemand kann Dich dazu zwingen und es gibt immer viele Wege zum Ziel.

    lg hamo

  16. #15
    kanalratte Avatar von roco
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    Zitat Zitat von DN30 Beitrag anzeigen
    So ich sitze hier grad bei der "Verhaltenstherapie"!

    Die Schmerztherapeutin meinte es gebe hier einen Mix aus Ergotherapie,Gesprächen,Stressbewältigung!

    Die Wahrheit sieht anders aus.
    Musste etliche Fragen beantworten.

    U.a "Sind sie an Studien zur neuen Antidepressiva Testung interessiert?"
    "Wollen Sie in die Psychatrie eingewiesen werden!"
    Nur ein kleiner Auszug!
    logisch, du gehst zu einer therapeutin. diese fragebögen sind sehr allgemein gehalten, sollen das beschwerdebild jedes patienten abbilden. da gibts nicht einzelne für schmerzpatienten, andere für selbstmordgefährdete usw... durch sowas sollte man sich nicht abschrecken lassen, sondern alles wahrheitsgemäß beantworten...

    Zitat Zitat von DN30 Beitrag anzeigen
    ... Meinte das es für mich ungeeignet ist da ich nicht in depressiver Verstimmung bin.Ich charakterlich sehr stark wirke und die aktuelle Situation sicherlich belastend ist aber es keine Depression ist.
    aha, menschen mit depressionen sind also charakterschwach... ja genau ... ich liebe solche aussagen...
    depressionen haben nichts mit dem charakter eines menschen zu tun. sie können nämlich jeden treffen, egal ob gewohnheitsverbrecher, otto normal oder banker...
    naja... ich nehme es mal als satz, der daneben gegangen und sicher nicht so gemeint ist... aber da ich auf feinheiten stark reagiere hätte sie von mir in der situation eine nette antwort bekommen... kannste glauben...


    Zitat Zitat von DN30 Beitrag anzeigen
    Ich kann sie gern für Gesprächstherapien kontaktieren wenn ich den Drang dazu habe.
    ähm ... das wars? zu einer guten schmerztherapie gehört verhaltenstherapie... denn man muss lernen, mit dem schmerz zu leben, zu arbeiten... trotz schmerzen seinem leben nachgehen.
    ich schrieb dir doch: wenn im kopf nur schmerz hämmert, ist kein platz für anderes...
    und genau dafür braucht man die verhaltenstherapie...
    wenn sie dich also im grunde wegschickt, dann hat sie auch keine ahnung von chronischen schmerzen, sorry...


    Zitat Zitat von DN30 Beitrag anzeigen
    Das ich absolut richtig handel und mein Plan in eine Rheumatische Klinik zu gehen für mich richtig ist und sie das auch empfiehlt.
    Jeder Patient ist anders,sagt auch sie.
    Ich kann sie gern für Gesprächstherapien kontaktieren wenn ich den Drang dazu habe.
    Durch die Blume sagte auch sie das die Schmerztherapeutin aktuell nicht korrekt handelt.
    Es soll nochmal ein klärendes Gespräch statt finden,ansonsten ein Wechsel!

    War erleichternd nachdem der ellelange Fragebogen so schockiert hat!
    dann hoffe mal, das du deinen hausarzt oder die schmertherapeutin überzeugt kriegst, ne psychologin kann dir keine einweisung geben und auch nicht die fachrichtung bestimmen...

    viel glück
    meine-vita
    Wenn es uns schlecht geht trösten wir uns mit dem Gedanken, daß es noch schlimmer sein könnte.
    Und wenn es ganz schlimm ist klammern wir uns an die Hoffnung, daß es nur besser werden kann.






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