Ergebnis 1 bis 7 von 7
  1. #1
    Deichkind Avatar von Sylvi
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    Skoliose, Beckenschiefstand, Einlagen?

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    Hallo Ihr Lieben,

    mir wurde bei einem gründlichen ärztlichen Check mitgeteilt, ich hätte eine Skoliose durch Beckenschiefstand und unterschiedliche Beinlängen. Ich habe in letzter Zeit oft Hüftschmerzen, die daher kommen könnten. Rheumatisch sind die Schmerzen in dem Fall nicht.
    Ich soll mir im Sanitätshaus Einlagen anfertigen lassen. Hat jemand schon Erfahrungen damit gemacht?

    Vielen Dank und liebe Grüße
    Sylvi



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    Khalil Gibran

  2. #2
    Kreativmonster Avatar von Maggy63
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    Bevor du dir Einlagen machen lässt, solltest du erst mal prüfen lassen, ob nicht einfach nur das ISG festsitzt. In den meisten Fällen ist das der eigentliche Grund für Beinlängendifferenzen.
    Ist mir unbegreiflich, warum die Orthopäden nie danach gucken.
    Am besten, du gehst damit mal zu einem Physiotherapeuten oder Osteopathen.
    http://www.rheuma-online.de/forum/th...603#post503603
    __________________________________________
    Krisen kann man meistern - was uns fertig macht, ist der Alltag! (A. Tschechov)

  3. #3
    Registrierter Benutzer Avatar von Clara07
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    Hallo Sylvi,

    die Einlagen brauche ich, weil meine Füße hinüber sind. Da hat auch die tägliche Fußgymnastik nicht geholfen.

    Die von zwei Ärzten festgestellte unterschiedliche 'Beinlänge' hat bei mir nichts mit den Beinen zu tun. Die sind gleich lang. Eine Physiotherapeutin hat mich sechs Mal 25 Minuten so behandelt, dass die Region zwischen Hüfte und Brustkorb gelockert und damit gestreckt wurde. Es war alles sehr sanft. Sogar die Schultern sind wieder gerade. Ein bisschen Gymnastik mache ich eh. Die Physio hat mir auch eine Übung gezeigt.

    Der orthopädische Schuhmacher kann einen Flicken unter die Sohle machen. Das mag sich lohnen, wenn ein Bein wirklich kürzer als das andere ist. Das kommt vor und lässt sich messen. Auf Ausmessen verstehen Physiotherapeuten sich sehr gut. - Bei gleicher Beinlänge und Flicken unter der Sohle, stelle ich mir vor, dass ich mich zurecht humple. Die verspannte Körperhälfte muss sich strecken und die andere verkrampft durch Schmerz und Überbelastung. So Schuhe trägt man ja länger. Kann man sich da nicht öfter mal mit einem Fuß auf die Türschwelle stellen, damit die andere Seite sich streckt? Mit der anderen Seite genauso. Ich spüre da die Unterschiede zwischen den Seiten .

    Liebe Grüße
    Clara
    "Man sollte das Gernegroß-Sein mit fünfundzwanzig Jahren aufgeben; bis dahin braucht man es ja wohl, um zu wachsen, aber nachher ..." (Georg Groddeck)
    https://www.rheuma-online.de/forum/t...l=1#post665243







  4. #4
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    Zitat Zitat von Sylvi Beitrag anzeigen
    Hallo Ihr Lieben,

    mir wurde bei einem gründlichen ärztlichen Check mitgeteilt, ich hätte eine Skoliose durch Beckenschiefstand und unterschiedliche Beinlängen. Ich habe in letzter Zeit oft Hüftschmerzen, die daher kommen könnten. Rheumatisch sind die Schmerzen in dem Fall nicht.
    Ich soll mir im Sanitätshaus Einlagen anfertigen lassen. Hat jemand schon Erfahrungen damit gemacht?

    Vielen Dank und liebe Grüße
    Sylvi
    Hi, also aus meiner Erfahrung sind Einlagen wirklich sinnvoll - unabhängig davon ob akut oder chronisch, sowohl bei Beinlängendifferenz als auch bei Beschwerden vom ISG. Bei mir hattes es mein Hausarzt ausgemessen und dann hatte ich über Ihn bestellt...man kann es aber auch im Sanitätshaus machen lassen. Ich glaube das ist egal.
    Aber sinnvoll ist es...aber gleichzeitig glaube ich auch nicht ausreichend bzw. keine "Allheilwaffe".
    Lg

  5. #5
    Deichkind Avatar von Sylvi
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    Hallo zusammen,

    Tja also ich bin ehrlich gesagt etwas unsicher. Ich laufe vermutlich schon ewig so rum. Bei längerem Nachdenken fiel mir ein, das mir vor 25 Jahren schon mal ein Arzt gesagt hat, dass mein Becken schief sei. Aber da war ich jung und hatte andere Dinge im Kopf und habe daran nie wieder einen Gedanken verschwendet und es ist komplett in Vergessenheit geraten. Ja und nun kommen sie, die Probleme durch die ewige Fehlhaltung, wodurch auch immer ausglöst.
    Ich gehe wohl besser noch einmal zu einem Physiotherapeuten( hab da eine in der Familie, die könnte sich das mal anschauen) Und dann gehe ich ins Sanitätshaus zum ausmessen, wenn es denn Einlagen sein sollen. Ich hab vom Arzt keine Verordnung bekommen. Ich soll erst abklären was ich genau brauche und dann machen sie die Verordnung fertig...

    Schon mal vielen Dank für eure Tipps

    LG Sylvi



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    Khalil Gibran

  6. #6
    Registrierter Benutzer Avatar von Marly
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    Hallo Sylvi,

    meine Tochter hatte auch viele Jahre einen unbehandelten Beckenschiefstand mit starken Rückenschmerzen usw.
    Sie wird nun endlich seit etwa einem viertel Jahr osteopathisch behandelt.
    Da auch die ganze Muskulatur sich "falsch" gebildet hat, muß die sich nun umorientieren und das dauert seine Zeit.
    Aber es wird langsam besser.
    Die richtige Bewegung bei der Behandlung ist wichtig, z.B. schwimmen und Massagen sind auch von Vorteil.

    Sie trägt auch Einlagen, die müssen erneuert werden, da sich der Bedarf mit der Neuorientierung der Hüfte ändert.

    Ich wünsch dir alles GUte!!!
    Marly

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  7. #7
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    Hallo Sylvi,

    also auch ich habe eine Beinlängendifferenz, die wurde vom Orthopäden ausgemessen und seitdem habe ich eine Einlage für die Schuhe mit 1 cm Erhöhung. Das Rezept dafür bekomme ich 2mal im Jahr von meinem Hausarzt, wobei es einige Sorten von Einlagen im Sanitätshaus gibt, man muss dann halt auch mal zu bezahlen, wenn man sich nicht für die Standardeinlage entscheidet.

    Gruß Silbermondfee

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