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  1. #1
    Registrierter Benutzer Avatar von Marly
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    Migräne und Spannungskopfschmerz

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    Hallo Ihr Lieben,

    ich eröffne hier einen eigenen Thread zu dem Thema, da er in den "Lebenskrisen" nicht von jedem gefunden wird, der evtl. Interesse am Austausch hat.


    Eigene Erfahrungen können jedem weiterhelfen. Ich z.B. habe Traubenzucker am Bett liegen, wenn ich nachts mit Migräneschmerz aufwache, nehme ich ein kleines Stück und machmal hat es die Migräne rechtzeitig vergrault.

    Liebe Grüße und einen schönen Tag wünscht
    Geändert von Marly (29.06.2015 um 20:45 Uhr)
    Marly

    Ich liebe mich und die Welt liebt mich, so wie ich bin

  2. #2
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    Kohlehydratarme Ernährung bedeutet ja nicht, dass man auf Obst und Gemüse verzichtet. Ein Apfel oder vielleicht ein Glas Orangensaft bringen genausoviel wie Traubenzucker.
    Und Glucose kommt auch aus Obst und Gemüse, wie auch die Fructose. Das sind alles Zuckerarten, die natürlich nicht unbegrenzt verzehrt werden sollten.

    christine

  3. #3
    Registrierter Benutzer Avatar von Faustina 24
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    Hallo Marly,
    super Idee, hierher zu wechseln! Ich hatte gestern erst beim Stöbern eure Beiträge in diesem Faden gefunden, das war echt Zufall.

    Danke für die Informationen bzgl. der Kohlenhydrate, ich glaube, ich sollte mir das Buch von Prof. Göbel mal besorgen. Die Seite der Schmerzklinik Kiel kenne ich gut, da bin ich seit ein paar Wochen Dauergast und habe schon viele nützliche Infos gefunden und mir das Kopfschmerztagebuch runtergeladen.

    Irgendwie habe ich ja über all die Jahre selbst rumexperimentiert und gemerkt, dass es mir guttut, wenn ich abends, bevor ich schlafen gehe, nochmal eine Kleinigkeit esse, bevorzugt KH. Gewichtsprobleme habe ich glücklicherweise keine, da macht das auch nichts.Überhaupt kann ich schlecht auf Kohlenhydrate verzichten und gerade abends habe ich sie auch gerne in warmer Form, z.B Pellkartoffeln oder Reis, das vertrage ich vom Magen her besser.
    Ich könnte mich nur ärgern, dass ich nicht schon viel früher zum Neurologen gegangen bin, aber das Rheuma stand die letzten Jahre immer im Vordergrund und auch in der Familie waren die letzten Jahre wirklich hart und es gab viele Probleme. Nun sind aber hoffentlich bessere Zeiten angebrochen und ich kann mich auch ein bisschen um mich selbst kümmern.

    Die Reha hatte ich übrigens wegen meiner rheumatischen Erkrankung beantragt, nicht wegen der Migräne. Ich hatte auch schon während einer Reha heftige Migräneanfälle und da waren sie in der Rheumaklinik recht ratlos, wie sie mich da behandeln sollten, haben aber immerhin ein neurologisches Konsil organisiert.

    Die von Prof. Göbel empfohlene 10/20er Regel versuche ich natürlich einzuhalten, um ja nicht in einen MÜK zu kommen. Das ist nicht immer leicht, gerade wegen der Schmerzmittel für´s Rheuma und wenn von Monatsanfang bis -mitte schon viele Migränetage waren und noch so viel vom Monat übrig ist.

    Mit dem Zolmtriptan komme ich auch gut klar, es wirkt zwar nicht ganz so schnell wie Sumatriptan, aber das sind Schmelztabletten und die sind besser, weil ich oft auch heftiges Erbrechen habe und das Sumatriptan dann häufig gar nicht erst im Magen ankam. Damit es nicht wie früher meist zu einem Rebound kommt, nehme ich dann so nach 2 Stunden nochmal 1 Naproxen.

    Diese Aura ist bei mir wirklich heftig, das baut sich zwar langsam auf, aber am Ende sehe ich fast gar nichts mehr und dieses Flimmern ist echt unheimlich. Dann kommt das Kribbeln in den Armen und Händen und ich kann mich auf nichts mehr konzentrieren. Gerade beim Autofahren gab es da schon öfter Probleme und ich musste mich irgendwo abholen lassen.

    Mit Spannungskopfschmerzen habe ich zum Glück keine Probleme, aber es reicht auch so schon, gell. Die Rheumaschmerzen sind schon schlimm, aber die Migräneschmerzen legen mich komplett lahm, da hilft nur noch, Bett, dunkles Zimmer, keine Geräusche, Schüssel neben das Bett.
    Gestern habe ich den aufziehenden Anfall ganz gut in den Griff gekriegt, aber wenn jetzt der Wetterwechsel wieder kommt und es wärmer wird, kann ich schon wieder damit rechnen, dass ich flach liege wegen der Migräne.

    Wie geht es euch denn heute? Habe noch gar nicht im Forum gelesen......

    @Berghexe, was macht der Kopf?

    Liebe Grüße
    Faustina

  4. #4
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    Heute wieder Migräne

    Hallo,

    ich habe seit gestern früh um 2 Uhr Migräne. Bei uns in Bonn ist es kalt und regnet. Ist normalerweise aber kein Wetter, beidem ich mit Migräne reagiere.

    Ich habe sehr unregelmäßig Anfälle, manchmal jede Woche, manchmal mehrere Wochen nicht. Neurologe will auf Betablocker setzen, aber ich weiß noch nicht, ob ich wirklich jeden Tag noch ein Medi mehr nehmen möchte.
    Lt. Aussage des neurologen bessern sich dann die Anfälle von der Stärke her nicht wirklich, aber die Anfallhäufigkeit kann sich um 50 % reduzieren.

    Ich bin noch sehr unschlüssig, was ich machen werden.

    LG Ruth

  5. #5
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    Hallo,
    echt super, dass das nun ein eigener Thread ist. Ich hab heute auch Kopfschmerzen sind aber eher Spannungskopfschmerzen somit kann ich meinen tgl. Pflichten eineigermaßen nachkommen. Wie gesagt, hab ich immer noch Angst vor dem nächsten Migräneanfall, ich hab immer das Gefühl ich befinde mich im Augenblick in der Ruhe vor dem Sturm. Die Spannungskopfschmerzen sind zwar auch nicht toll, aber kein Vergleich zur Migräne. Bei mir kam sie ja letzten August so heftig und ich hatte bis Ende Dezember vier Attacken pro Woche. Dann war mit steigendem Cortison für Rheuma eine Reduktion auf einmal pro Woche. Und dann vor den Ferien der Supergau mit der siebentägigen Dauerattacke mit morgens und abends Anfall und dem ganzen Programm. Dann bekam ich ja Paracetamolinfusion mit 250 mg Cortison und seitdem kamen nur zwei leichtere Anfälle.
    Ich habe Angst, da ich nun wöchentlich das Cortison reduziere ( denn Humira wirkt), dass die Anfälle dann schlimmer werden.
    Wie du Ruthi, weiß ich noch nicht ob ich meinem Körper das Topiramat antun soll.
    Hat jemand von euch es mal mit pflanzlichen oder homöopathischen Sachen versucht und damit Erfolg gehabt?
    Man liest viel, Pestwurz und Weidenrinde soll helfen. Ebenso stand letztes Mal in der Zeitung, dass ein Lidocain Nasenspray, welches man sich in der Apotheke zusammenwischen lassen soll, viel bei Migräne bringen soll. Keine Ahnung.

    Der Neurologe hat mir im Grunde auch nicht viel helfen können. Meine Rheumatologin meint ich soll noch zwei Wochen mindestens warten bevor ich mit demvorbeugenden Mittal anfange. Es ist nur immer schwierig, denn im Augenblick hab ich ja hptsl. nur Spannungskopfschmerzen oder leichte Attacken, aber irgendwann wird sie wieder mit voller Wucht zuschlagen.
    Liebe Grüße,
    berghexe

  6. #6
    habe RA seit 2011 Avatar von Mona-Lisa
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    Hallo!
    Hat jemand von euch es mal mit pflanzlichen oder homöopathischen Sachen versucht und damit Erfolg gehabt?
    Ich hatte bei meinem Schmerztherapeuten zum Anfang des Jahres ne Ozon-Therapie gemacht.
    Das waren insgesamt 10 Sitzungen, alle 2 Wochen, da wurde dann etwas Blut abgenommen, mit irgendwas "angereichert" (Ozon??), dann wieder in die Vene zurückgepumpt.
    Mir hatte das sehr gut geholfen. Ist aber leider ne IGEL-Leistung... Und meine Venen sind leider nicht die besten.
    Nun ist diese Therapie ne Weile her, und ich merke, dass es wieder schlimmer wird.

    Was mir sehr oft auffällt: Als erstes Anzeichen meiner Migräne-Attacken gehen die Rheuma-Schmerzen weg. Komisch, nicht wahr?
    Und dann kommen die gemeinen Kopfschmerzen.

    Liebe Grüße,
    Mona
    Mona-Lisa's Krankenvita

    "Reichtum ist viel, Zufriedenheit ist mehr, Gesundheit ist alles..."
    (asiatisches Sprichwort)

    Wir aus Greifswald und Umgebung treffen uns jeden Monat zu unserem Rheuma-Stammtisch!

    Sind eine lustige Truppe, und freuen uns auch über neue Gesichter!
    ​Bei Interesse bitte PN an mich.




  7. #7
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    Hallo,

    Berghexe, genau so ist es, man hat ständig das Gefühl, es ist die Ruhe vor dem nächsten Sturm und ist ständig in Hab-Acht-Stellung. Das war ja wirklich ein Megaanfall und du bist ja wirklich durch die Hölle gegangen!
    Soweit ich weiß, das ist jetzt aber nur angelesen, wird Cortison in hoher Dosierung zur Unterbrechung einer Migräneattacke eingesetzt, deshalb kann ich gut verstehen, dass du jetzt Angst hast, wenn du das Corti reduzierst.
    Ich weiß auch nicht, ob ich mir das Topiramat antun würde, das ist ja schon ein heftiges Medikament und da wir ja auch sonst nicht gerade Hustenbonbons zu uns nehmen, bin ich da auch am überlegen. Das Nortrilen jedenfalls geht bei mir gar nicht, Zittern, Schwindel, heftiges Schwitzen, Herzrasen und ich bin total ausgetrocknet davon.Meine Mundschleimhaut ist total hinüber. Die Schmerzen sind zwar besser, aber die NW sind mir zu heftig.
    Zu Pestwurz und Weidenrinde kann ich nichts sagen. Bei mir hat das hochdosierte Magnesium(citrat) in Verbindung mit Vit B2 und B12 ganz gut geholfen, allerdings macht das Magnesium ganz schönen Durchfall.
    Super,dass das Humira wirkt! Das freut mich für dich. Ich hatte das auch mal und war lange Zeit sehr zufrieden damit. Nur hat es dann irgendwann die Wirkung eingebüßt und ich musste das Medi wechseln.

    Mona, das mit dem Ozon ist echt interessant und es ist doch toll, wenn es dir geholfen hat. Irgendwie kommt mir das Ganze vor, wie ein Stochern im Nebel mit der Hoffnung, dass irgendwann irgendetwas hilft.
    Eigenartig mit den Rheumaschmerzen bei dir, gell. Ich habe das jetzt noch nicht so beobachtet, aber ich habe oft schon am Tag bevor die Migräne kommt heftige Nies- und Gähnattacken und mir tränen die Augen.

    Ruthi, das tut mir leid, hoffentlich geht es dir inzwischen besser! Das kann ich gut verstehen, dass du unschlüssig bist wegen der Betablocker, noch ein Medikament mehr, das regelmäßig eingenommen werden muss.Aber wen die Attackenhäufigkeit weniger wird, ist das vielleicht auch schon ein Erfolg?

    Ich wünsche euch allen eine gute Nacht und keine Migräneattacke heute Nacht und morgen.Rheumaschmerzen müssen auch nicht sein,gell!

    Liebe Grüße
    Faustina

  8. #8
    Registrierter Benutzer Avatar von delphin
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    Ich reihe mich zu den Migräne geplagten mit ein , habe diese zwar nicht mehr so häufig wie als junger Mensch ,aber wenn ich sie habe dann schon heftig. Ich nehme Betablocker seit einem Jahr und die Attacken sind weniger geworden. Würde das aber nicht als Wundermittel bezeichnen. Ich meide bestimmte Lebensmittel ,wo ich weiß die ,die Anfälle auslösen können. Dazu kommt , das ich extrem Wetterfühlig bin. Bei Wind reagiert der Kopf und bei warme Luftdruck und der steht uns ab nächste Woche bevor , da graut einen schon Tage vorher. Noch helfen bei einem Anfall Rizathriptan .
    Ich habe die Migräne auch einer meiner Töchter vererbt , sie leidet aber noch viel heftiger , hat schon soviel ausprobiert , ist die Migräne verschwunden hat sie einen Dauerspannungskopfschmerz , sie tut mir echt leid ,wie sie sich quält .
    Deshalb bin ich froh , wenn ich hier dabei sein kann , vielleicht finde ich immer mal neue Tipps und vielleicht hilft das ein oder andere ein wenig.

    ich wünsche Euch einen schönen Tag.

    Lg. delphin

  9. #9
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    Meine Mutter und mein Vater hatten "schon immer" Migräneanfälle, mir wurde die Neigung dazu vererbt, meine beiden Schwestern haben fast keine Last mit Kopfschmerzen.
    Spannungskopfschmerzen hatte ich schon als Kind und seit bestimmt 25 Jahren dazu noch Migräne, mal weniger, mal mehr, derzeit zu oft

    Ich nehme Betablocker und Triptane, aber manchmal hat das Leben nichts mit "lebenswert" zu tun.

    Einige Auslöser kenne ich. Ich vermeide zuviel Zucker, trinke kaum Alkohol, Stress versuche ich zu vermeiden, indem ich Dinge klären möchte, was halt nicht immer gelingt.
    Dazu kommt eine instabile HWS und der Atlas reagiert manchmal so sensibel auf Kopfneigungen, dass damit Migräneanfälle ausgelöst werden. Ich kenne diese Kopfhaltungen und versuche sie zu vermeiden, z.b. starke Neigungen nach hinten und vorne, beim Autofahren drehe ich nicht Kopf, sondern den Oberkörper etc.
    Ein weiterer Auslöser sind die abrupten Wetterumschwünge, daran kann ich nichts ändern und leider treten sie viel zu oft auf.

    Rheumaschmerzen können sehr schlimm sein, Migräne ist der Supergau.
    Viele Grüsse
    Claudia

  10. #10
    Registrierter Benutzer Avatar von Marly
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    @christina: Obst und Gemüse gehören auch zu komplexen KH genau wie Hülsenfrüchte.

    Gestern gegen Abend war die Migräne weg, heute morgen wieder da. Diese Pause habe ich oft....das Gute ist, ich nehme dann weniger Schmerzmittel. Dafür kam dann im Laufe des Vormittags Übelkeit hinzu, gerade als ich von der Massage kam.


    Ich habe festgestellt, dass die innere Einstellung die Attacken beeinflußt. Gehe ich davon aus, dass ich Migräne bekomme, weil z.B. das Wetter umschlagen soll, dann bekomme ich sie auch. Informiere ich mich überhaupt nicht über das Wetter und klopfe vielleicht noch (EFT) dagegen, bleibt die Attacke manchmal aus.
    Geändert von Marly (29.06.2015 um 20:46 Uhr)
    Marly

    Ich liebe mich und die Welt liebt mich, so wie ich bin

  11. #11
    Registrierter Benutzer Avatar von Sabinerin
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    Zitat Zitat von Marly Beitrag anzeigen
    Ich habe festgestellt, dass die innere Einstellung die Attacken beeinflußt. Gehe ich davon aus, dass ich Migräne bekomme, weil z.B. das Wetter umschlagen soll, dann bekomme ich sie auch. Informiere ich mich überhaupt nicht über das Wetter und klopfe vielleicht noch (EFT) dagegen, bleibt die Attacke manchmal aus.
    Naja, man kann sich auch über das Wetter informieren, ohne Migräne zu bekommen
    Viele Grüsse
    Claudia

  12. #12
    Registrierter Benutzer Avatar von Marly
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    ... sicher, wenn man keine wetterbedingte Migräne hat....

    ...ist eigentlich auch nur ein Beispiel dafür, dass man Anfälle durch seine Einstellung steuern kann. Allerdings ist es sehr schwer eine total gelassene Einstellung gegenüber Triggerfaktoren zu bekommen, wenn man schon sei Jahrzehnten darauf reagiert....
    Marly

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  13. #13
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    Zitat Zitat von Marly Beitrag anzeigen
    ... sicher, wenn man keine wetterbedingte Migräne hat....

    ...ist eigentlich auch nur ein Beispiel dafür, dass man Anfälle durch seine Einstellung steuern kann. Allerdings ist es sehr schwer eine total gelassene Einstellung gegenüber Triggerfaktoren zu bekommen, wenn man schon sei Jahrzehnten darauf reagiert....
    Das ist mir schon klar. Aber ich persönlich möchte nicht in allen Bereichen mein Denken an die Migräne anpassen, sondern einen guten Mittelweg mit diversen Ausnahmen nach oben und unten führen.

    Stress und Emotionen können ja auch nicht vollständig vermieden werden und da hilft es mir persönlich nur, dass ich meine Einstellung zu den Schwierigkeiten verändere.
    Wie gesagt....das ist meine ganz persönliche Sicht.
    Viele Grüsse
    Claudia

  14. #14
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    Hallo ihr lieben Migränegeplagten,

    wie geht es euch heute?

    @Marly: das tut mir wirklich leid, dass du schon wieder einen Anfall hast! Bewegung und wie in deinem Fall Massage, machen das Ganze bei mir eigentlich immer schlimmer.
    Vielen Dank für deine Infos, sehr interessant! Und das stimmt wirklich, ich könnte oft Antworten geben, bevor eine Frage gestellt wird oder noch ganz ausformuliert ist. Kurz vor einem Anfall oder währenddessen geht dann dafür aber gar nichts, absoluter Stillstand.

    Die innere Einstellung spielt sicher eine Rolle und man kann ja nicht alle Triggerfaktoren vermeiden.
    Mein Kopf hat mir vorgestern schon gemeldet, dass das Wetter umschlagen wird und besser wird. Bei uns scheint inzwischen die Sonne. Schön, aber leider habe ich Migräne.
    Der einzige Trost ist halt, dass es irgendwann wieder vorbei sein wird.

    Liebe Grüße
    Faustina

  15. #15
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    Hallo,
    ich bin so froh, dass ich hier nicht alleine bin. Viele können sich einfach nicht vorstellen wie schlimm Migräne ist. Sie denken, ach das sind doch nur Koofschmerzen. Das stimmt aber nicht. Ich hatte gestern Abend einen Migräneanfall. Gott sei Dank ist er jetzt weg. Das mit dem Gehirn passt 100% auf mich ich durchdenke alles und überlege mir warum alles so ist wie es ist. Ich träume auch sehr viel und intensiv. Drei versch. Träume an die mich auch noch erinnern kann sind keine Seltenheit. Ich denke immer und dauernd. Das mag ein Grund sein, aber das kann ich persönlich nicht abstellen. Ich binnen sehr emotionaler Mensch. Stress ist definitiv ein Triggerfaktor bei mir. Aufregung und Sorgen auch. Und ebenfalls die Schwiegermutter. Aber manchmal überfällt sie mich auch einfach so. Eigentlich würde doch das Rheuma gelangen warum muss man dann auch noch Migräne dazu haben?

    Ich kann das unterschreiben was Sabinerin sagt, Migräne empfinde ich auch als Supergau und wie gesagt ich war letztes Mal soweit, dass ich mich freiwillig hätte ins künstliche Koma setzen lassen. Ich will das nicht mehr.

    An Migränetagen finde ich es schlimm, dass man an nix teilhaben kann. Man liegt wie ein im Todeskampf liegender auf der Couch und hofft nur dass es vorbeigeht. Tut mir leid, dass ich es so drastisch schreibe, aber wenn der Migräneanfall einen voll erwischt ist es bei mir so.

    Mir tun dann auch immer die Kids leid, weil man gar nix mit Ihnen machen kann geschweige denn über was reden kann.

    Liebe Grüße,
    berghexe

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