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  1. #1
    Thomas
    Gast

    Infektreaktive Arthritis ! Help !

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    Hallo liebe User dieser Seite.

    Ich bin 21 Jahre alt und bei mir wurden vor etwa vier Jahren Chlamydien festgestellt. Mein Hausartzt hat daraufhin nicht reagiert und so geriet dieses Bakterium "in Vergessenheit". Nun leide ich seit etwa einem Jahr an einer starken beidseitigen Kniegelenksentzündung verbunden mit starken Schmerzen- auch im rechten Fuß. Ich nehme seit etwa drei Monaten das Basistherapeuthikum "Pleon RA" ein doch mir geht es nicht wirklich besser- letztendlich nur etappenweise wahrscheinlich durch die Schmerzmittel ?!? Nun meine Frage: Kann diese Entzündung durch Chlamydien ausgelöst sein ? Gibt es eine Chance auf "entgültige" Heilung ? Was sollte ich tun ? Wäre euch unendlich dankbar wenn ihr mir helfen könntet.

    Ich wünsche euch allen von Herzen gute Besserung. Ich weiß nun, wie schwer und erdrückend eine solche Krankheit sein kann. Nur den Mut nicht verlieren...

    Sweettommy@gmx.de

  2. #2
    nati
    Gast

    Re: Infektreaktive Arthritis ! Help !

    hallo, thomas

    auf den ersten blick sieht das für mich wie eine reaktive gelenkentzündung aus.es gibt bestimmte bakterien, wenn man sich mit denen infiziert, dann es im nachhinein zu gelenkentzündungen kommen. das mittel der wahl ist in solchen fällen cortison. wenn sich die ganze geschichte als hartnäckig erweisst, gibt man ein basismedikament hinzu. in deinem fall pleon ra. das medikament brauch aber ein gutes halbes jahr bis es richtig greift. die weitere einnahme kann sich über 1 - 2 jahre hinziehen.
    ich muss allerdings gestehen, dass auch die möglichkeit besteht, dass aus dieser angelegenheit sich eine chronische entzündung entwickeln kann. doch das bleibt halt abzuwarten.
    zu dem pleon kannst du ruhig regelmässig auch nichtsteroidale antirheumatiker einnehmen.


    alles liebe und viel glück

    cu nati

  3. #3
    klaudo
    Gast

    Re: Infektreaktive Arthritis ! Help !

    Hallo Thomas,

    wenn Du eine infektiöse Arthritis hast, solltest Du Dich mal nach einer Penicillin-Behandlung erkundigen.

    MfrG

    klaudo

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  5. #4
    christoph
    Gast

    Re: Infektreaktive Arthritis ! Help !

    ich bin nach einer reaktiven arthritis (yersinien) nach 16 monaten wieder gesund geworden, obwohl ich nicht mehr dran
    geglaubt hatte. Antibiotika werden den gelenkschmerz nicht
    beseitigen, wenn die entzündung nicht mehr da ist. versuch
    mal vioxx und rechne nicht mit wochen sondern in monaten.
    alles gute
    christoph

  6. #5
    kukana
    Gast

    Re: Infektreaktive Arthritis ! Help !

    hallo,
    auch ich habe vor schon 20 jahren eine infektreaktive arthritis nach yersinien gehabt. nach einer hohen dosis mit tetracyclin wurde der infekt gestoppt. die gelenkbeschwerden vorzugsweise damals in den füßen und den fingerendgelenken dauerte bei mir noch lange an, ging aber irgendwann zurück. an medikameneten nahm ich nicht steroide anti rheumatika. es heisst man sollte die antibiotikabehandlung eher länger machen, damit sie wirklich wirkt.
    im a-z von rheuma online steht auch einiges zur behandlung, schau doch mal rein.

    http://rheuma-online.de/a-z/a-z85.html

    gruss kuki

  7. #6
    Sabine
    Gast

    Re: Infektreaktive Arthritis ! Help !

    Hallo Thomas,

    auch ich hatte Clamydien und einige schwere Entündungen in den Kniegelenken. Jetzt bin ich mittlerweile 7 x an beiden Kniegelenken operiert, nehme 50 mg Cortison, Celebrex und Daizepam (bin mit dem Cortison schon am abbauen). Da ich es seit 1994 habe, bin ich jetzt schon in einem Stadium, wo es Chronisch ist und die Entzündungen immer schlimmer werden. Die Clamydien bin ich mittlerweile los, frag mich aber nicht wie, ich weiß es nicht!!!
    Mein Tip: Nimm mal eine Weile HoxAlpha, das ist ein rein pflanzliches Präperat aus Brennnesseln und wirkt in den Kniegelenken entzündungshemmend, vielleicht hast du ja mehr Glück damit als ich.
    Dann suche dir einen guten Rheumatologen in deiner Nähe, die können dir meist am besten helfen.

    Gute Besserung...
    Sabine

  8. #7
    Sandra
    Gast

    Re: Infektreaktive Arthritis ! Help !

    Hallo Thomas,
    ich leide auch an eine bakterielle Entzündung. Ich habe die Schübe jetzt recht gut in den Griff bekommen. Ich nehme seit 7 Monaten ein Antibiotikum ein, sonst nichts. Laß es nicht chronisch werden. Erst müssen die Bakterien weg, dann kann das andere behandelt werden. ( so hat man mir das erklärt) Ich fahre recht gut damit.
    Viel Glück und wenig Schmerzen euch allen
    Sandra
    Erkundige dich doch mal in diese Richtung.

  9. #8
    danny
    Gast

    Re: Infektreaktive Arthritis ! Help !

    hoi thomas,

    ich habe seit ca. 8 jahren cp, bin aber erst vor 2 jahren zum arzt und vor ca. 1 1/2 jahren wurde dann endlich rausgefunden, was ich hab (die ewig ätzende prozedur!)

    ich nehme auch pleon. mein arzt will mich nicht auf mtx umstellen, da er meint, ich möchte bestimmt noch kinder bekommen, und mit mtx ist die wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass die babies mißbildungen kriegen.

    naja, zurück zum pleon.
    ich war auch sehr enttäuscht von dem zeug, denn ich hatte das gefühl, es hilft überhaupt nicht. habe es dann einfach abgesetzt, und die schübe wurden (natürlich) noch schlimmer.
    jetzt nehem ich pleon wieder regelmässig seit ca. 5 monaten. ich war am freitag bei einem neuen rheumatologen, und er ist SEHR GUT!!!! er hat mir erzählt, dass pleon erst nach einnahme von mindestens 6 monaten anfängt zu wirken. also müssen wir wohl einfach noch ein bißchen warten.

    wünsche dir schmerzfreie tage

    danny

  10. #9
    Thomas
    Gast

    Re: Infektreaktive Arthritis ! Help !

    Hallo Danny.

    Ich hoffe, du wirst diese Nachricht erhalten bzw. lesen. Kannst du mir mel deine E- Mail Adresse schicken ? Nehme auch Pleon. Wäre froh, wenn wir uns mal austauschen könnten.

    Thomas

  11. #10
    Jonathan
    Gast

    reaktive Arthritis

    Tag allerseits.

    Wer helfen kann, mir einen Speziallisten empfehlen kann oder einen Therapietipp hat - bitte helfen!!!

    That´s my story - vor 2 Monaten fing meine Krankheitsgeschichte an:
    Ich hatte 3 Wochen nach einer Chlamydieninfektion leichte Symtome eines Morbus Reiter (kaum Bindehautentzündung, kaum Harnröhrenentzündung aber heftigste Polyarthritis / Zähle zur Risikogruppe der Antigen HLA B27 positiv Träger).

    Zuerst trat die Arthritis in der linken Schulter auf (bis zur völligen Bewegungsunfähigkeit), dann zusätzlich in der rechten Hüfte (im Schritt), dann verschwand sie nach etwa einer Woche aus der linken Schulter und tauchte in der linken Hüfte auf. Schließlich seit einem Montat hat sich die Arthritis in meinem rechten Knie festgesetzt - die anderen Gelenke sind wieder weitestgehend beschwerdefrei - das Knie dafür völlig im Eimer.
    Ohne Medikamente (bzw. zwischen 2 Tabletten)tauchen Schmerzen aber fast im gesamten Körper wieder auf - bin vor Schmerzen dann völlig Bewegungsunfähig und liege in Embryonalstellung im Bett - nicht mal fähig auch nur den Kopf zu drehen oder zu heben.

    Eine Woche nach Krankheitsausbruch begann meine Medikamentöse Behandlung: 40 mg Cortison täglich (Urbason) und 2 x 50mg Diclofenac-natrium tägl (dazu noche ien Magenschoner). Mittlerweile hab ich das Cortison aus Angst vor langfristigen Nebenwirkungen auf 4mg runtergefahren.
    Die Chlamydien konnten nur im Ejakulat nachgewiesen werden und wurden mit Antibiotika (Tarivid) 10 Tage behandelt. Danach konnten keine Chlamydien mehr nachgewiesen werden.

    Frage: Besteht die Möglichlkeit, daß Chlamydien weiter in den Gelenken rumgeistern? Ist es ratsam weiterhin Antibiotika zu nehmen?
    Frage: Gibt es außer dem Versuch die Entzündung durch Cortison und Diclofenac in den Gelenken zu hemmen eine ursächliche Therapie?

    Bin ziemlich am Ende und freue mich auf Tipps
    Gruß Jonathan

  12. #11
    Thomas
    Gast

    Re: reaktive Arthritis

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    Hallo Jonathan !

    Wenn du möchtest schicke mir mal deine E- Mail Adresse. Kann dir dann Infos zuschicken- über reaktive Arthritis und noch weiteres.
    Wurde dir kein Basismedikament verordnet ?!?

    Viele Grüße- und Kopf hoch.

    Thomas

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